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Sehr geehrter Herr

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • Adhäsive Zahnmedizin: young dentists-Seminar am 19. und 20. Oktober 2018 in Bonn
  • Neue Debatte um Organspende
  • Rücklagen der Krankenkassen so hoch wie nie
  • Ärztemonitor 2018: Mediziner klagen über Bürokratielast
  • Tag der Zahngesundheit: Aktionen eintragen
  • Zu guter Letzt: Karies an 12,5 Millionen Jahre alten Zähnen von Menschenaffen entdeckt

 

Aus dem Verband:

Adhäsive Zahnmedizin: young dentists-Seminar am 19. und 20. Oktober 2018 in Bonn

Die Initiative young dentists (yd²) bietet dem zahnärztlichen Nachwuchs und Praxisgründern Orientierung und Unterstützung. Die Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) und dem Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) vermittelt dabei Starthilfe in Form von kostengünstigen Seminaren in allen Bereichen.
Am 19. und 20. Oktober 2018 findet im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn eine zweitägige Veranstaltung zum Thema Adhäsive Zahnmedizin statt. Im betriebswirtschaftlichen Seminar „Adhäsive Restaurationen - von der betriebswirtschaftlichen Kalkulation bis zur rechtssicheren Berechnung “ zeigt Zahnarzt Robert Schwan am Freitag, 19. Oktober 2018, die korrekte Berechnung adhäsiver Restaurationen für gesetzlich und privat Versicherte (einschließlich der nicht in den Gebührenverzeichnissen enthaltenen Versorgungsformen).
Am Samstag, 20. Oktober 2018, geht es dann im wissenschaftlichen Teil um „Adhäsive Zahnmedizin - rundherum an einem Tag“. Univ.-Prof. Dr. med. dent. Prof. h.c. Roland Frankenberger beleuchtet in seinem Seminar alle klinisch relevanten Fragen zur Adhäsivtechnik. Ab 80 Euro Seminargebühren (inkl. Unterkunft und Verpflegung) sind Sie dabei. Mehr Informationen zum Seminar finden Sie auf der Homepage: https://www.young-dentists.de/Seminardetails.html?seminar=4323&event=4378&intStart=1539907200&intEnd=1539993600
red

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

Neue Debatte um Organspende

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine neue Debatte bei der Organspende ausgelöst, indem er sich dafür aussprach, eine Widerspruchslösung einzuführen. Dies bedeutet, dass jeder automatisch als Organspender gilt, es sei denn, man selbst oder Angehörige widersprechen. Nur so könne die Organspende zum Normalfall werden. Diese Regelung ist in vielen Ländern üblich, zum Beispiel in Spanien. Alle bisherigen Versuche der Politik, die stark zurück€gehende Zahl der Organspender wieder zu erhöhen, seien „leider ohne Erfolg“ geblieben. „Deshalb brauchen wir eine breite gesellschaftliche Debatte über die Widerspruchslösung“, so der Minister. Ein eigener Gesetzentwurf ist dazu nicht in Planung. Spahns Offensive hat eine große Diskussion ausgelöst. Während die Bundesärztekammer die Idee befürwortet, gab es von zahlreichen Unionspolitikern Kritik. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Karin Maag, reagierte im Gespräch mit Stuttgarter Nachrichten und Stuttgarter Zeitung verärgert. „So geht es nicht. Wir machen unseren eigenen Gesetzentwurf mit einer Debatte kaputt, die viel zu früh kommt.“ Kanzlerin Angela Merkel befürwortet eine Neuregelung, um zu mehr Organspenden in Deutschland zu kommen. "Ich persönlich habe große Sympathie für die doppelte Widerspruchslösung. Weil ich dann doch aktiv einmal im Leben darüber nachdenken muss, ob ich das möchte oder nicht", sagte sie am Donnerstag im RTL-Sommerinterview. Es sei richtig, dass es dazu eine Debatte ohne Fraktionszwang im Bundestag geben solle.
Quelle: Ärzteblatt, Ärzte Zeitung

Rücklagen der Krankenkassen so hoch wie nie

Das finanzielle Polster der Krankenkassen ist so hoch wie nie. Im ersten Halbjahr des Jahres wurde ein Überschuss von etwa 720 Millionen Euro erzielt. Damit steigen die Ersparnisse der Krankenkassen zum ersten Mal auf mehr als 20 Milliarden Euro. Einnahmen in Höhe von rund 120,3 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 119,6 Milliarden Euro gegenüber. "Die Reserven der Kassen steigen wegen der guten wirtschaftlichen Lage immer weiter an. Davon sollen auch die Beitragszahler profitieren", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach Veröffentlichung der Daten. Und betonte: "Unser Versichertenentlastungsgesetz ist der richtige Schritt“, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.
Quelle: BMG

Ärztemonitor 2018: Mediziner klagen über Bürokratielast

Ärzte müssen 7,4 Stunden pro Woche für Verwaltungstätigkeiten aufwenden, bei den Psychotherapeuten sind es sieben Stunden. Damit ist die Bürokratielast in den Praxen anhaltend hoch. Dies belegen aktuelle Zahlen des Ärztemonitors 2018, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) vorab veröffentlicht hat. Die Verwaltungstätigkeit hat nach der Patientensprechstunde den zweitgrößten Anteil an ärztlicher und psychotherapeutischer Arbeitszeit. „Jede Minute mehr an Bürokratie fehlt in der Patientenversorgung und frustriert die Ärzte“, erklärte Dr. Thomas Kriedel, Vorstandsmitglied der KBV „Hier muss man ansetzen, wenn man mehr Behandlungszeit generieren will.“ Ziel müsse es sein, Bürokratie kontinuierlich abzubauen und nicht – wie es die Regelungen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes befürchten lassen – weiter zu erhöhen. Mehr als die Hälfte der befragten Ärzte und Psychotherapeuten sagten, dass sie nicht genügend Zeit für ihre Patienten haben.
Für die Erhebung wurden deutschlandweit rund 11.000 Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten zu Themen rund um die Praxis befragt. Alle Ergebnisse werden im Oktober vorgestellt.
Quelle: KBV

Tag der Zahngesundheit: Aktionen eintragen

Der Tag der Zahngesundheit findet wieder am 25. September 2018 statt. Dieses Mal ist das Motto: „Gesund im Mund – bei Handicap und Pflegebedarf“. Seit Juli dieses Jahres ist eine erweiterte Bandbreite an Präventionsleistungen für einen Großteil dieser Patientengruppe zugänglich. Welche konkret, darüber informiert der Aktionskreis zum Tag der Zahngesundheit.
Auch unabhängig vom Kern-Motto können alle Interessierten eigene Aktionen zum Tag der Zahngesundheit kostenlos eintragen: www.tagderzahngesundheit.de/veranstaltungen/veranstaltung-eintragen/
Quelle: Tag der Zahngesundheit

 

Zu guter Letzt:

Karies an 12,5 Millionen Jahre alten Zähnen von Menschenaffen entdeckt

Ein Forscherteam aus Dresden und Tübingen hat fortgeschrittene Karies an 12,5 Millionen Jahre alten Zähnen des Dryopithecus carinthiacus, des ältesten Vertreters der afrikanischen Menschenaffen und des Menschen, gefunden. Das zeigt, dass schon unsere frühen Vorfahren Zugang zu zuckerhaltiger Nahrung hatten und diese auch gern verzehrten. Am Fundort in Kärnten (Österreich) deuten entdeckte Pollen darauf hin. Sie stammen von Bäumen, Sträuchern und Lianen, deren Früchte stark zuckerhaltig sind, beispielsweise Maulbeeren, Wein, Kirschen und Pflaumen. Eventuell kam sogar noch Honig dazu: Denn die Pollen zeugen auch von 46 honigtragenden Pflanzen. „Dieser Befund war für uns sehr überraschend, da das Entstehen des Krankheitsbildes Karies bisher stets mit der Erfindung des Ackerbaus – der Neolithischen Revolution – vor etwa zehntausend Jahren in Zusammenhang gebracht wurde“, erklärte die Leiterin der Studie, Prof. Madelaine Böhme, von der Universität Tübingen.
Quellen: Universität Tübingen, SWR Wissen

Aktuelle Seminarangebote:

Der FVDZ bietet Zahnärzten und Praxismitarbeitern eine Vielzahl von Seminaren in seiner "FVDZ Akademie" an. Die aktuellen Fortbildungsangebote: 

22.09., 10 - 14 Uhr in Bonn (431)
EU-Datenschutz-Grundverordnung - Erfahrungen, Tipps und Lösungen für die Praxis
Details und Anmeldung  
 
19.09., 14 - 20 Uhr in Nürnberg (601)
Elegante Psychologie für die Praxis und das halbe Leben
Details und Anmeldung 
 
26.09., 15 - 18 Uhr in Koblenz (651)
Social Media im Alltag und Beruf: to follow oder not to follow?
Details und Anmeldung 
 
Alle Fortbildungsangebote für 2018 und Informationen zu den Anmeldebedingungen finden Sie hier.
www.fvdz.de/seminarkalender

Beste Grüße
Juliana Gralak

Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: http://www.fvdz.de/


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Hinweis:
Wenn Sie das FVDZ Aktuell abbestellen möchten oder uns eine neue Adresse mitteilen wollen, können Sie dies bei unserer Kollegin Karin Gönnersdorf tun:
Fax: 0228 - 345465, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bei redaktionellen Fragen wenden Sie sich bitte an Juliana Gralak, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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