Veranstalt.-Termine

Fortbildung Himmelkron-En...
On Mi, 24. Oktober 2018 19:00 h
Fortbildung Fortbildung Himmelkron-En...

Sehr geehrter Herr Dr.,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

  • Weniger Bürokratie und mehr Zeit für Patienten: Das Praxishandbuch als Onlineportal
  • Elektronische Patientenakte: Viel Fragen, wenige Antworten
  • Fachkräftemangel: Ärzte verzweifelt gesucht!
  • Freiberufler sind Arbeitgeber für mehr als fünf Millionen Beschäftigte
  • Spahn: Ärzte sollen höhere Vergütung für mehr Sprechstunden erhalten
  • AfD reklamiert Abschaffung der Budgetierung
  • Zu guter Letzt: Islands Nationaltrainer tritt zurück, um wieder ausschließlich als Zahnarzt zu arbeiten

 

Aus dem Verband:

Weniger Bürokratie und mehr Zeit für Patienten: Das Praxishandbuch als Onlineportal

Sie wollen sich weniger um Bürokratie und lieber mehr um Ihre Patienten kümmern? Die immer komplexeren Verwaltungsaufgaben rund um die Themen Finanzen, Recht und Steuern sicher beherrschen und schneller erledigen? Dann nutzen auch Sie das Praxishandbuch. Es liefert Ihnen bei nahezu jedem Problem im Praxisalltag eine sofortige Abhilfe sowie eine hohe Zeitersparnis. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: https://www.fvdz.de/praxishandbuch.html.
red

 

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

Elektronische Patientenakte: Viele Fragen, wenige Antworten

Die Ausgestaltung der elektronischen Patientenakte (ePA) sorgt weiterhin für Fragezeichen: Bündnis 90/Die Grünen und die FDP stellten dazu im Bundestag Kleine Anfragen. Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Christine Aschenberg-Dugnus, will von der Bundesregierung wissen, wie der Zeitplan für die Einführung der elektronischen Akte aussieht. Die Liberalen monierten, dass ein klarer Fahrplan „zur verbindlichen Spezifikation, zur flächendeckenden Einführung und zur Finanzierung“ fehle. Zudem seien haftungsrechtliche Fragen bei der Nutzung der ePA für Ärzte weiterhin ungeklärt. Die Grünen hatten einige Tage ähnliche Fragen gestellt und kritisierten das bisherige Vorgehen. "Spahn sollte das von der großen Koalition selbst verursachte Kuddelmuddel aus elektronischen Patientenakten, elektronischem Patientenfach und Gesundheitsakten endlich beenden. Nötig sind einheitliche Bedingungen für alle von der gesetzlichen Krankenversicherung finanzierten elektronischen Akten. Die künftige Akte gehört in die Hände der Patientinnen und Patienten. Wer die Kasse wechselt, muss seine Patientenakte ohne Probleme mitnehmen können", erklärte Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Gesundheitspolitk von Bündnis 90/ Die Grünen.
Quelle: ÄND, zm

Fachkräftemangel: Ärzte verzweifelt gesucht!

Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen verschärft sich weiterhin, es gebe „deutliche Engpässe in nahezu allen Bundesländern“ teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) zu Fachkräfteengpässen mit. Gemeldete Stellen für Humanmediziner sind durchschnittlich 130 Tage vakant, das ist etwa 22 Prozent länger als alle anderen Berufe. Die BA befürchtet aber, dass die Nachfrage nach Ärzten noch ausgeprägter ist, weil zahlreiche offene Stellen den Behörden nicht mitgeteilt werden. Besonders Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Bayern, Brandenburg sowie Mecklenburg-Vorpommern sind vom Medizinermangel betroffen.
Quelle: Ärzte Zeitung

Freiberufler sind Arbeitgeber für mehr als fünf als fünf Millionen Beschäftigte

Die Zahl der Freiberufler ist im vergangenen Jahr gestiegen. Momentan sind 5.298.000 Personen in den Freien Berufen tätig, das entspricht einem Plus von annähernd 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Das Institut für Freie Berufe in Nürnberg (IFB) hat für den Bundesverband der Freien Berufe e. V. (BFB) die Statistik zu den Selbstständigen in den Freien Berufen zum Stichtag 1. Januar 2018 erhoben. Die Zahl der selbstständigen Freiberufler ist zwischen Jahresbeginn 2017 und 2018 von 1,382 Millionen auf 1,407 Millionen Personen gestiegen, ein Plus von 1,8 Prozent. „Eins ums andere Jahr verbuchen die Freien Berufe ein solides Wachstum für sich. Das ist umso außerordentlicher, da angesichts der guten Lage am Arbeitsmarkt das Interesse an einer Selbstständigkeit eher gedämpft ist und der Trend zum Angestellten-Dasein geht“, so Prof. Dr. Wolfgang Ewer, Präsident des BFB.
Quelle: BFB

Spahn: Ärzte sollen höhere Vergütungen für mehr Sprechstunden erhalten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant eine außerbudgetäre Vergütung für Mediziner, die „pro Woche fünf offene Sprechstunden ohne vorherige Terminvereinbarung anbieten“. Außerdem soll es auch höhere Vergütungen für Ärzte geben, die Termine über Terminservicestellen annehmen. Der Gesetzgeber werde Krankenkassen und Ärzteschaft zu Beratungen anhalten, für welche Fachgruppen und unter welchen Voraussetzungen das zu gelten habe. Parallel dazu erklärte er, dass er nicht vorhabe, Budgets pauschal wegzunehmen. Ich möchte, dass wir die Ärzte finanziell spürbar besserstellen, die wirklich zusätzliche Patienten behandeln“, so Spahn. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hält die Pläne für nicht zielführend und warnt vor Chaos und längeren Wartezeiten in den Praxen. „Der Vorschlag ist gut gemeint, aber wird kein Problem lösen, dafür neue schaffen“, sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen. Eine Verbesserung der Versorgung, die der Minister verspricht, sei dadurch nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Chaos und längere Wartezeiten in den Praxen werden die Folgen sein.
Quelle: Ärzteblatt

AfD reklamiert Abschaffung der Budgetierung

Die AfD-Fraktion im Bundestag hat in einem Antrag verlangt, die Budgetierung für Ärzte zu beheben. Die Budgetierung grenze die vertraglich zugesicherte freie Berufsausübung unzulässig und zulasten der Patienten ein. Die Aufhebung der Budgetierung dürfe nicht dazu führen, dass Patienten finanziell belastet würden, etwa durch eine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge. Die Mehrkosten müssten anderweitig finanziert werden, etwa aus den Überschüssen der Kranken€kassen.
Quelle: Ärzteblatt

 

Zu guter Letzt:

Islands Nationaltrainer tritt zurück, um wieder ausschließlich als Zahnarzt zu arbeiten

Heimir Hallgrímsson, bislang Trainer der isländischen Fußballnationalmannschaft, ist zurückgetreten. An der WM nahm Island das erste Mal teil, scheiterte aber in Russland in der Gruppenphase. Der Trainer hatte Island bei der EM 2016 noch gemeinsam mit dem Schweden Lars Lagerbäck ins Viertelfinale geführt und danach alleinverantwortlich übernommen. Nach dem WM-Aus hatten sich seine Spieler noch für einen Verbleib ausgesprochen. Hallgrímsson hat sich aber entschieden, wieder ausschließlich in seinem erlernten Beruf als Zahnarzt arbeiten. "Ich bin dankbar, ein Teil dieses Teams gewesen zu sein. Der Erfolg und die Leistung haben dem isländischen Fußball großen Respekt verschafft. Ich wünsche der Mannschaft viel Glück", erklärte er in einer Mitteilung. Nach sieben aufregenden Jahren in internationalen Fußballstadien kehrt der ehemalige Nationaltrainer nun wieder in seine Praxis auf der kleinen Insel Heimaey zurück. Zahnarzt ist eben doch der schönste Beruf der Welt!
Quelle: Tagesspiegel
 

Beste Grüße
Juliana Gralak

Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: http://www.fvdz.de/