News-FVDZ Nachrichten 20.Feb.19

Sehr geehrter Herr Dr. ,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • BV-Sitzung in Bonn: Neue Formen der Berufsausübung im Fokus
  • TSVG-Anhörung: Kritik an BMG-Mehrheitsbeteiligung in gematik
  • Studie: Deutsche wollen KI als Diagnose-Unterstützung
  • Bonusheft: Koalition will Regeln lockern
  • Neu bei Instagram: Der Freie Verband im Netz
  • FVDZ-Winterkongress in Schladming – Jetzt noch anmelden!
  • Zu guter Letzt: Straffes Dekolleté durch Zahncreme

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

BV-Sitzung in Bonn: Neue Formen der Berufsausübung im Fokus

Die Zukunft der zahnärztlichen Berufsausübung treibt den Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) um. In seiner Sitzung am vergangenen Wochenende in Bonn hat der FVDZ-Bundesvorstand (BV) sich deshalb intensiv mit den Optionen zahnärztlicher Kooperationsformen und einer zukunftssicheren Neustrukturierung beschäftigt. „Die Arbeitswelt hat sich für Zahnärzte in den vergangenen drei Jahren erheblich verändert“, sagte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. Er führte vor allem die Möglichkeiten der Gründung zahnärztlicher Medizinischer Versorgungszentren und das Vordringen versorgungsfremder Kapitalinvestoren in den Markt als Hauptgründe für die Veränderung auf. „Von der Politik haben wir offenbar wenig zu erwarten, deshalb sollten wir auf diese Marktveränderungen gründlich vorbereitet sein“, betonte Schrader. Für den FVDZ sei es deshalb wichtig, ein tragfähiges Gegenmodell zu diesen wenig nachhaltigen Investorenmodellen zu entwickeln, um für die jungen zahnärztlichen Kollegen attraktive Möglichkeiten der Berufsausübung zu schaffen. „Wir scheuen uns nicht vor Wettbewerb, denn ich bin sicher, wir haben das bessere Angebot“, sagte der FVDZ-Bundesvorsitzende. „Es geht uns vor allem darum, gleiche Wettbewerbsbedingen für alle Marktteilnehmer zu schaffen.“ Dabei gelte es zudem, die Ansprüche der jüngeren Zahnärzte nach einem geringeren betriebswirtschaftlichen Risiko, gemeinschaftlicher Arbeit, Teilzeit oder auch Spezialisierung zu berücksichtigen. Erste „zarte Pflänzchen“ aus den bereits bestehenden Aktivitäten des vergangenen Jahres seien bereits sichtbar, berichtete der Justiziar des Freien Verbandes, Michael Lennartz. An diesem Zukunftsprojekt zur Berufsausübung soll künftig eine Arbeitsgruppe des FVDZ intensiv arbeiten, um die Aktivitäten zu verstärken, beschloss der BV in seiner Sitzung.
sas

TSVG-Anhörung: Kritik an BMG-Mehrheitsbeteiligung in gematik

 Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat in der vergangenen Woche ein zweites Mal Organisationen und Experten zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) angehört. In dieser Runde waren ausschließlich Fragen zu Änderungsanträgen zugelassen – und davon gibt es Dutzende. Besonders im Fokus: ein Antrag des Gesundheitsministeriums zur Mehrheitsbeteiligung an der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik). Mehrere Verbände kritisierten die angestrebte Beteiligung des Bundes von 51 Prozent. Die Bundesärztekammer erklärte, faktisch werde die gematik damit zur staatlichen Oberbehörde. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV) kritisierte, durch das Vorhaben werde die Selbstverwaltung ausgeschaltet. Die Entscheidungshoheit des Bundes sei weder nötig noch zielführend. Alle mit dem E-Health-Gesetz von 2015 gesetzten Fristen seien eingehalten worden, betonte GKV-SV-Vorstandsvorsitzende Doris Pfeiffer. Pfeiffer fragte zudem, ob die Übernahme der Gesellschaftsanteile durch das BMG einer Enteignung der bisherigen Gesellschafter gleichkomme oder ob es finanzielle Entschädigungen gebe. Relevante Fragen zu zahnärztlichen Themen wurden nicht mehr gestellt. Vergessen ist das Ansinnen einer Zugangsbeschränkung von Investoren bei der Gründung von MVZs in der Politik allerdings nicht. Die Berichterstatter des Gesundheitsausschusses wollten nach Informationen der Ärztezeitung noch Ende der vergangenen Woche über Lösungen diskutieren.
Quelle: sas, hib, Ärztezeitung

Studie: Deutsche wollen KI als Diagnose-Unterstützung

Mehr als zwei Drittel der Deutschen sehen laut einer Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) zur Unterstützung von Ärzten bei Diagnose und Therapie positiv. Eine Mehrheit der Deutschen sieht demnach in der KI inzwischen eher Chancen als Risiken, berichtete Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsführung, in der vergangenen Woche vor der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ des Deutschen Bundestages. Laut Studie erwarten 66 Prozent der Bundesbürger, dass die KI innerhalb des nächsten Jahrzehnts einen spürbaren Einfluss auf die Gesellschaft haben wird. Keinen KI-Einsatz will eine deutliche Mehrheit beispielsweise bei der Betreuung von Kleinkindern (90 Prozent) oder im Beziehungsleben, etwa als Ansprechpartner für einsame Menschen (61 Prozent).
Quelle: hib

Bonusheft: Koalition will Regeln lockern

Die Koalition will offenbar die Regeln für das zahnärztliche Bonusheft lockern. Einem Änderungsantrag zum TSVG zufolge sollen GKV-Versicherte künftig auch dann einen erhöhten Zuschuss bekommen, wenn sie den jährlich vorgeschriebenen Kontrollbesuch beim Zahnarzt einmalig verpasst haben. Die Aufweichung solle jedoch nur in „begründeten Ausnahmefällen" gelten, beispielsweise wenn der Versicherte schwer erkrankt sei und deshalb nicht zum Zahnarzt habe gehen könne. Die FDP-Bundestagsfraktion schlägt zudem vor, das Bonusheft in Zukunft elektronisch verfügbar zu machen. Zur Begründung heißt es wörtlich: „Das Bonusheft ist papiergebunden und insofern für eine digitale Übermittlung von Informationen im Sinne eines elektronischen Antrags- und Genehmigungsverfahrens nicht geeignet. Deshalb sollte das Bonusheft zukünftig in elektronischer Form verfügbar sein." Bei der Anhörung zum TSVG begrüßte der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Wolfgang Eßer, den Vorstoß zum digitalen Bonusheft: Digitalisierung, die zum Bürokratieabbau beitrage, sei gut. Die Zahnärzteschaft stehe parat für die Umsetzung.
Quelle: zm online, sas

Aus dem Verband:

Neu bei Instagram: Der Freie Verband im Netz

Jede Woche informieren sich zehn Millionen Deutsche auf Instagram, auf Facebook suchen im Monat sogar 32 Millionen Bundesbürger Informationen und Unterhaltung. Logisch, dass der Freie Verband auch in den sozialen Medien mitdiskutiert. Auf Instagram ist der FVDZ unter dem Link www.instagram.com/fvdzev zu finden und postet vor allem aktuelle Fotos von Veranstaltungen und Politikergesprächen sowie textliche Fundstücke aus der Tagespresse. Studierende finden den direkten Draht zum Studierendenparlament des Freien Verbandes auf Instagram hier: www.instagram.com/fvdz.stupa. Auf Facebook ist der FVDZ schon länger aktiv und versorgt seine Abonnenten neben Infos rund um den Verband mit interessanten News und Videos rund um die Zahnarztpraxis. Zum Profil geht es hier: www.facebook.com/fvdzev. Wer sich mit sozialen Medien nicht einlassen will, kann sich natürlich weiterhin auf der Website unter www.fvdz.de  über aktuelle Neuigkeiten, Veranstaltungen und Angebote informieren.
kp

FVDZ-Winterkongress in Schladming – Jetzt noch anmelden!

Wer demnächst eine Fortbildung machen und dabei auch noch Skifahren will, für den ist der bewährte Winterkongress des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) genau das Richtige. Über die Karnevalszeit - vom 3. bis 8. März 2019 – lädt der FVDZ zum 51. Zahnärzte Winterkongress ein, der erstmals im modernen Kongresszentrum im Skiort Schladming (Österreich) stattfindet. Zahnärztinnen und Zahnärzte können in der Kongresswoche gemeinsam mit Ihrem Praxisteam Kenntnisse vertiefen und klinisch- sowie praxisrelevantes Grundlagen- und Expertenwissen von international anerkannten Referenten lernen. Abgerundet wird die niveauvolle Fortbildung von einem attraktiven Rahmenprogramm. Die Region bietet perfektes Skivergnügen für das Praxisteam und die ganze Familie. Noch gibt es freie Plätze. Kongressanmeldungen sind online (www.fvdz.de/schladming) oder per Email möglich: (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) / Fax (+49 (0) 22 8 34 06 - 71).
red

Zu guter Letzt:

Straffes Dekolleté dank Zahncreme?

Zahnpasta ist eine wahre Allrounderin: Sie kann Zahnhygiene, trocknet Pickel aus – und sorgt laut dem neuesten Youtube-Trend für größere und straffere Brüste. Dafür lasse man einen Mix aus Gurken, Eiklar, Mehl und eben Zahncreme an den Problemzonen (schlaffer Trizeps geht anscheinend auch) zwei bis drei Minuten einwirken, voila, schon verschwinden Mitesser, strafft sich die Haut – und alles hebt sich, ganz ohne plastische Chirurgie. Zweifel? Eines hebt sich respektive steigt ganz gewiss: Der Kontostand der Bloggerin, die für ihren Tipp bereits mehr als 8 Millionen Klicks kassiert hat.
mar

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Hinweis: Wird das FVDZ aktuell nicht korrekt angezeigt, können Sie es hier auf unserer Website einsehen.    Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in...

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