News-FVDZ Nachrichten 19.März 19

Sehr geehrter Herr Dr.

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • TSVG verabschiedet: Kompromissformel für Investoren-Dilemma
  • Approbationsordnung: Bundesrat unterstreicht seine Zuständigkeit
  • KBV: Selbstständige Ärztinnen und Ärzte arbeiten mehr als 50 Wochenstunden
  • Aufruf zum Fotowettbewerb: Mensch, Arbeit, Alter
  • Praxispool: Das Online-Suchportal für Praxisabgabe und Praxisübernahme
  • Zu guter Letzt: Westernhelden, die sich die Zähne putzen

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

TSVG verabschiedet: Kompromissformel für Investoren-Dilemma

Der Bundestag hat am vergangenen Donnerstag das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen und mit ihm auch eine Regelung, die künftig den ungebremsten Zugang versorgungsfremder Investoren in der zahnärztlichen Versorgung begrenzen soll. Darüber hinaus beinhaltet das TSVG konkrete Verbesserungen für Patienten und Zahnarztpraxen, wie die Erhöhung der Festzuschüsse für Zahnersatz und die Abschaffung der Degression. Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte begrüßt insbesondere die Maßnahmen zur Beschränkung der Gründungseigenschaften zahnärztlicher Medizinischer Versorgungszentren (Z-MVZ) als einen Schritt in die richtige Richtung. „Es ist eine Regelung für den zahnärztlichen Bereich gefunden worden, in dem die Probleme andere als bei den Medizinern sind, und vor allem deutlich drängender“, betonte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. Er sieht mit der neuen Regelung zwar die Probleme, die durch investorgesteuerte Z-MVZ entstanden sind, nicht als gelöst, hält die nun gefundene Kompromissformel allerdings für einen sinnvollen Weg, zumindest dem ungebremsten Zugang von Investoren zur zahnärztlichen Versorgung zu begegnen. „Dass für eine flächendeckende Versorgung unserer Patienten Z-MVZ, die weniger an Zahnheilkunde als an Rendite orientiert sind, nicht notwendig sind, haben wir hinlänglich deutlich gemacht.“ Die nun getroffenen Regelungen seien ein Schritt zum Erhalt der bewährten Versorgungsstrukturen und machten die Zahnheilkunde als Spekulationsobjekt für Private-Equity-Gesellschaften unattraktiver. Seit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz 2015, das rein zahnärztliche MVZ erst ermöglichte, hatte ein Gründerboom von Z-MVZ durch renditeorientierte Kapitalgesellschaften eingesetzt. Über den Erwerb von Krankenhäusern, die zur MVZ-Gründung berechtigt sind, wurden Dentalketten in Deutschland aufgebaut. Mit den neuen Regelungen im TSVG können Krankenhäuser zwar weiterhin Z-MVZ gründen, allerdings dürfen die von einem Krankenhaus gegründeten MVZ in normal versorgten Gebieten künftig nicht mehr als zehn Prozent der vertragszahnärztlichen Versorgung ausmachen. Besondere Regeln gibt es für unter- oder überversorgte Bereiche.
red

Approbationsordnung: Bundesrat unterstreicht seine Zuständigkeit 

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am vergangenen Freitag eine Streichung des sogenannten Zustimmungserfordernisses zur Approbationsordnung für Zahnärzte (ZÄPrO) strikt abgelehnt. Ausbildung und staatliche Prüfungen für Zahnärzte fielen überwiegend in die Zuständigkeit der Länder, so die Begründung. Dass eine Überarbeitung und Weiterentwicklung der aus dem Jahr 1955 stammenden Approbationsordnung dringend erforderlich seien, stellte die Länderkammer nicht in Abrede, sondern begrüßte „die Bemühungen der Bundesregierung“. Eine zeitnahe Reform sei erstrebenswert, allerdings „geht dies nicht ohne die Länder und schon gar nicht an ihnen vorbei“, betonte die brandenburgische Gesundheits- und Sozialministerin Susanna Karawanskij im Plenum. Das Bundesministerium für Gesundheit hatte überraschend einen Passus zur Aufhebung des bislang geltenden Zustimmungserfordernisses zur ZÄPrO in den Entwurf des „Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung“ eingefügt, das dem Bundesrat aktuell zur Stellungnahme vorlag. Die Länderkammer hält es hingegen für denkbar, noch im ersten Halbjahr 2019 eine abgespeckte Variante der ZÄPrO, ohne die Teile, die eine gemeinsame Ausbildung von Zahnärzten und Ärzten vorsehen, zu beschließen. Über die Angleichung der Studiengänge Medizin und Zahnmedizin in der Vorklinik solle dann bei der Umsetzung des Masterplans Medizinstudium 2020 entschieden werden, empfiehlt der Bundesrat.
sas

KBV: Selbstständige Ärztinnen und Ärzte arbeiten mehr als 50 Wochenstunden

Selbstständige Ärztinnen und Ärzte arbeiten laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung im Schnitt mehr als 50 Wochenstunden. Eine Umfrage des Hartmannbundes ergab, dass 52 Prozent der befragten Assistenzärzte von ihrem Arbeitgeber schon einmal aufgefordert worden waren, Überstunden nicht zu dokumentieren. Nicht nur wegen der hohen Arbeitsbelastung, auch dank immer mehr weiblicher Ärzte ändern sich die Präferenzen innerhalb der Ärzteschaft: Waren 2005 noch 26 Prozent der Krankenhausärzte in Teilzeit beschäftigt, war der Wert bis 2015 auf 34 Prozent angestiegen. Auch im ambulanten Bereich stieg der Anteil der angestellten Ärztinnen und Ärzte innerhalb von zehn Jahren erheblich, und zwar von knapp 8.500 auf über 22.300. Der Gesetzgeber hat im Jahr 2007 mit dem Vertragsarztrechtsänderungsgesetz vielfältige Möglichkeiten geschaffen, die Ärzten die Möglichkeit zur flexibleren Karriereplanung geben – etwa durch Anstellung in Medizinischen Versorgungszentren oder durch die Möglichkeit, in der eigenen Praxis selbst ärztliche Kollegen anzustellen. Die gestiegene Durchlässigkeit zwischen Anstellung einerseits und Praxisniederlassung andererseits zeigt bereits Auswirkungen auf die gesamte Versorgung.
red

Aufruf zum Fotowettbewerb: Mensch, Arbeit, Alter

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege (BGW) ruft 2019 zum zweiten Mal zu einem Fotowettbewerb auf. Das Thema, zu dem vom 1. April bis 12. Juli 2019 Fotobeiträge eingereicht werden können, lautet „Mensch – Arbeit – Alter“. In der Ausschreibung heißt es: Die besten Fotobeiträge werden von einer Fachjury ausgewählt und mit insgesamt 22.000 Euro prämiert. Es besteht keine Beschränkung bei der Motivwahl: Alle Beiträge, die sich ernsthaft dem Wettbewerbsthema widmen, sind willkommen. Die BGW setzt sich für gesunde Arbeitsbedingungen in der Pflege ein und möchte mit dem Fotowettbewerb zu einer Wertschätzung dieses Berufs beitragen. Das Thema Zahnbehandlung im Alter passt gut zur diesjährigen Ausschreibung. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der BGW unter
https://www.bgw-online.de/DE/Medien-Service/Fotowettbewerb/Alter/Alter_node.html?utm_campaign=newsletter_2019-03-05_17:03:32
Quelle: bgw-online.de


Aus dem Verband:

Praxispool: Das Online-Suchportal für Praxisabgabe und Praxisübernahme

Der FVDZ bietet mit dem Praxispool ein Online-Suchportal für Zahnärzte, die sich in einer eigenen Praxis niederlassen wollen, für Zahnärzte, die ihre Praxis aufgeben möchten oder für Zahnärzte, die eine Sozietät gründen möchten. Mit Hilfe eines Online-Fragebogens werden (unter strengen Datenschutzbestimmungen) Angaben zur Region oder Praxisausstattung gespeichert. Sobald Übereinstimmungen beider Nutzer vorhanden sind, wird dies den beiden bekannt gegeben und der Kontakt kann per E-Mail hergestellt werden. Der Praxispool kann sowohl von Mitgliedern als auch von Nichtmitgliedern kostenfrei genutzt werden.
Weitere Informationen zum Praxispool finden Sie auf der Homepage: www.fvdz.de/praxispool
red

Zu guter Letzt:

Westernhelden, die sich die Zähne putzen

„Männer, die sich auch mal die Zähne putzen.“ Für einen Western ist das eher ungewöhnlich. Aber im neuen Film „The Sisters Brothers“ des Regisseurs Jacques Audiard geht es eben auch darum. Die beiden Helden kämpfen nicht nur mit Lasso und Knarre, sondern auch mit den alltäglichen Widrigkeiten des Lebens. Geputzt wird im 19. Jahrhundert übrigens noch nicht mit einer Bürste und Zahnpasta.
kp

Nachrichten

News-FVDZ Nachrichten 2. Juli 2019

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26. März 2019

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12. März 2019

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