News-FVDZ Nachrichten 18.Dez.18

Sehr geehrter Herr Dr. ,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • TSVG: Freier Verband fordert Korrekturen
  • TSVG-Debatte: Spahn und Lauterbach einig
  • gematik: Spahn fordert schnellere Entscheidungen
  • MVZ: Gemeinsamer Brief der Standesorganisationen
  • Existenzgründerprogramm 2019 auch in Bayern und Baden-Württemberg
  • Zu guter Letzt: Zahnarzt operiert weißen Löwen

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

TSVG: Freier Verband fordert Korrekturen

Am 13. Dezember 2018 fand die erste Lesung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) im Bundestag statt. Der FVDZ kritisiert, dass die Bundesregierung weiterhin keinen Änderungsbedarf bei den Regelungen für zahnärztliche MVZ (ZMVZ) und dem damit verbundenen Zustrom von Kapitalinvestoren ins Gesundheitssystem sieht. Damit gibt es keine Entwarnung für Zahnärzte. „Wir werden nicht müde zu betonen, dass ZMVZ keine Verbesserung für zahnärztliche Versorgung bedeuten. Ganz im Gegenteil: ZMVZ sind eine Bedrohung für die flächendeckende hochqualitative und wohnortnahe Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung“, erklärte FVDZ-Bundesvorsitzender Harald Schrader. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zeige mit den Regelungen zu ZMVZ, dass er die Berufsvorstellungen der Zahnärzteschaft verkenne. „Wir begrüßen jedoch, dass die Bundesregierung die vom Bundesrat eingebrachten Empfehlungen zu MVZ-Gründungen prüfen will“, sagte Schrader. Richtig ist, dass Zahnärzte ein großes Interesse an neuen Formen der Berufsausübung haben. Der Freie Verband beschäftigt sich deswegen schon lange mit Alternativen zu kapitalgetriebenen ZMVZ, damit ein seit Jahrzehnten gut austariertes zahnärztliches Versorgungssystem weiterhin bestehen kann.
jg

TSVG-Debatte: Spahn und Lauterbach einig

Regierung und Opposition lieferten sich in der Debatte über das geplante TSVG ein hitziges Wortgefecht. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigte den Entwurf. Sein Gesetz verbessere die Rahmenbedingungen der Versorgung und sorge zudem für eine angemessene Vergütung. Er verwies dabei auf vielfältige Verbesserungen bei der Vergütung, etwa für die Behandlung neuer Patienten sowie auf geplante Zuschläge für die ärztliche Versorgung in unterversorgten Regionen. In der Auseinandersetzung um einen gestuften Zugang in der Psychotherapie gab sich Spahn versöhnlich. Angesichts von Anfeindungen in den sozialen Medien warb er dafür, sich zumindest zuzugestehen, dass man gemeinsame Ziele teilt: beispielsweise eine gute und rasche Versorgung psychisch Kranker. Auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach verteidigte das TSVG und nannte es „ein wichtiges und großes Gesetz“ und bezeichnete die Regelungen als einen wichtigen Schritt in Richtung Bürgerversicherung. Christine Aschenberg-Dugnus, Gesundheitsexpertin der FDP, beanstandete die geplante Erhöhung der Mindestsprechstundenzahl und erklärte: „Mit dem Gesetz frustrieren Sie nur die Ärzte“. Auch die Grünen-Politikerin Kirsten Kappert-Gonther übte Kritik am Gesetzentwurf, er enthalte „keine strukturellen Antworten auf die großen Probleme“, wie beispielsweise den Ärztemangel in bestimmten Regionen. Robby Schlund (AfD) bezeichnete den Gesetzentwurf als große Enttäuschung und forderte die Abschaffung der Budgetierung für Ärzte. Für Druck sorgt außerdem eine Petition mit rund 197.000 Unterstützern, die sich gegen die neue Versorgungsstruktur in der Psychotherapie aussprechen. Am Donnerstag überreichten Vertreter von Psychotherapeutenverbänden dem Petitionsausschuss das Unterschriften-Paket. Hinter der Petition stehen 28 Verbände. Der Ausschuss werde sich am 14. Januar 2019 mit dem Thema befassen, kündigte sein Vorsitzender Marian Wendt (CDU) an.
Quellen: änd, Ärzte Zeitung

gematik: Spahn fordert schnellere Entscheidungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) äußerte sich beim Union-Fraktionskongress „Zukunft E-Health – Chancen für die digitale Gesundheitsversorgung“ auch zur Arbeit der gematik. Auf dem Reformplan für das kommende Jahr stehe „ohne Frage die Struktur der gematik“. „Die gematik kann aus meiner Sicht nicht so bleiben, wie sie ist“, sagte Spahn. Er kritisierte, dass es derzeit offenbar möglich sei, dass einzelne Entscheider im System der gematik wichtige Entscheidungen grundsätzlicher Art aufhalten könnten. Der Bundesgesundheitsminister bemängelte, dass die bestehende Struktur der gematik dazu führe, dass Entscheidungen nicht immer nur sachgerecht, sondern auch verzögert als Kompromiss erfolgten. Konkrete Details nannte er jedoch nicht. Weitere Themen für das nächste Jahr sind die Zulassung von Apps als Medizinprodukte, telemedizinische Anwendungen sowie Fragen der Datennutzung und der Datenspende (Bürger sollen ihre Daten spenden, um die Forschung zu erleichtern und die allgemeine Gesundheit zu erhöhen).
Quelle: Ärzteblatt

MVZ: Gemeinsamer Brief der Standesorganisationen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung, Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, Bundesärztekammer und Bundeszahnärztekammer haben in einem gemeinsamen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gefordert, den uneingeschränkten Zutritt von renditeorientieren Großinvestoren in die ambulante Versorgung zu begrenzen. In der zunehmenden Kommerzialisierung und Industrialisierung der Versorgung sehen die Vertreter der Standesorganisationen eine enorme Gefahr für eine langfristig gesicherte Patientenversorgung. „Die ärztlichen und zahnärztlichen Organisationen unterstützen deshalb ausdrücklich die Initiativen der Länder maßgeblich unter dem Gesichtspunkt, die Organisation ambulanter ärztlicher beziehungsweise zahnärztlicher Versorgung nicht marktbeherrschenden Anbieterstrukturen zu überlassen“, heißt es in dem Schreiben. Und weiter: „Auch wir schlagen vor, die Gründungsberechtigung von Krankenhäusern für MVZ auf medizinisch-fachliche und räumliche Bezüge einzugrenzen.“ Das Bundeskabinett will das Anliegen prüfen.
Quelle: zm online

Aus dem Verband:

Existenzgründerprogramm 2019 auch in Bayern und Baden-Württemberg

Das erfolgreiche Existenzgründerprogramm des Freien Verbandes wird aufgrund der großen Nachfrage im kommenden Jahr ausgebaut und startet ab März 2019 in Bayern und Baden-Württemberg und zwar in Erlangen, Stuttgart und Rust. Im Mittelpunkt der Seminare stehen die Themen Betriebswirtschaft, Arbeits-, Berufs- und Vertragsrecht, Marketing sowie Personalmanagement. Erfahrene Referenten schlagen die Brücke zwischen Theorie und Praxis. Was immer Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber wissen müssen und schon immer wissen wollten, hier erfahren sie es – kompetent und komfortabel. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme: die Mitgliedschaft im Freien Verband. Bisher haben sich über 100 Teilnehmer angemeldet. Das Programm richtet sich an studentische Mitglieder ab dem 9. Semester und angestellte Zahnärzte. Die Existenzgründer können aus 12 Seminaren frei einen oder alle Termine wählen, verteilt auf 18 Monate. So kann jeder Interessent jederzeit einsteigen und berufsbegleitend an der Fortbildung teilnehmen. Pro Tagesseminar erhalten Teilnehmer sechs Fortbildungspunkte. Ausführliche Informationen zum Programm und alle neuen Termine finden Sie hier: https://www.fvdz.de/existenzgruenderprogramm.html
red

Zu guter Letzt:

Zahnarzt operiert weißen Löwen

Ungewöhnlicher Einsatz im Safaripark des Zoos Schloß Holte-Stukenbrock: Der Bielefelder Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Christian Blum, entfernte einem Löwen die Wurzel eines abgebrochenen Zahnes. Dem 240 kg schwerem „King“ war die fünf Zentimeter lange Krone des rechten oberen Reißzahnes abgebrochen. Das Tier hatte offenbar starke Schmerzen und der Zoo-Veterinär Heiner Vorbohle holte den Zahnarzt zu Hilfe, der die gut acht Zentimeter lange Wurzel dann in Vollnarkose auf einem OP-Tisch aus Paletten, Strohballen und einer festen Holzplatte per Osteotomie entfernte. „Der Unterschied ist, dass der Zahn eines Löwen ganz andere Dimensionen hat und – anders als bei Menschen – die Wurzel dieses Eckzahns beim Löwen nicht gerade, sondern gebogen ist“, erläuterte Blum. Als Mundsperre diente ein Stück eines harten Gartenschlauchs. King muss sich jetzt erstmal schonen und bekommt feines Gulasch anstatt einer Rinderkeule zum Fressen.
Quelle: Neue Westfälische

 

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

Wir wünschen Ihnen frohe und friedliche Feiertage und einen guten Start in ein gesundes neues Jahr! Die nächste Ausgabe des „FVDZ aktuell“ erscheint am 8. Januar 2019.

Nachrichten

News-FVDZ Nachrichten 9.April 2019

10. April 2019

Sehr geehrter Herr Dr. , mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten...

News-FVDZ Nachrichten 2.April 2019

02. April 2019

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News-FVDZ Nachrichten 19.März 19

26. März 2019

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News-FVDZ Nachrichten 12.März 19

12. März 2019

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News-FVDZ Nachrichten 5.März 19

05. März 2019

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News-FVDZ Nachrichten 26.Feb.19

01. März 2019

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News-FVDZ Nachrichten 20.Feb.19

21. Februar 2019

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News-FVDZ Nachrichten 12.Feb.19

16. Februar 2019

Hinweis: Wird das FVDZ aktuell nicht korrekt angezeigt, können Sie es hier auf unserer Website einsehen.    Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in...

News-FVDZ Nachrichten 5.Feb.19

09. Februar 2019

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News-FVDZ Nachrichten 29.Jan.19

29. Januar 2019

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News-FVDZ Nachrichten 15.Jan.19

18. Januar 2019

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News-FVDZ Nachrichten 8.Jan.19

09. Januar 2019

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23. Dezember 2018

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News-FVDZ Nachrichten 4.Dez.18

08. Dezember 2018

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News-FVDZ Nachrichten 27.Nov.18

28. November 2018

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News-FVDZ Nachrichten 20.Nov.18

20. November 2018

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News-FVDZ Nachrichten 13.Nov.18

13. November 2018

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News-FVDZ Nachrichten 6.Nov.18

09. November 2018

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