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News-FVDZ Nachrichten 25. Juni 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr: 11.498 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • DVG: Freier Verband sieht Chancen und Risiken
  • G-BA: Höheres Risiko durch schnellere Methodenbewertung
  • BEK-Report: Weniger Zahnersatz
  • Sommerkongress Usedom: Gebührenordnungen auf dem Prüfstand
  • Auch das noch: Paradoxe Ehrlichkeit

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

DVG: Freier Verband sieht Chancen und Risiken

Für den Freien Verband birgt das derzeit in der Beratung befindliche „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale Versorgung-Gesetz – DVG) einige positive Ansätze zur Nutzung neuer technischer Möglichkeiten aber auch erhebliche Risiken und Nebenwirkungen. Ziel des Gesetzes ist es (lt. Begründung), digitale Gesundheitsanwendungen zügig in die Versorgung zu bringen, mehr Leistungserbringer an die TI-Infrastruktur anzubinden, weitere Anwendungen (z.B. Impfausweise) in die elektronische Patientenakte (ePA) zu integrieren, telemedizinische Anwendungen auszubauen (z.B. Videosprechstunden) und den Krankenkassen mehr Möglichkeiten zur Förderung digitaler Innovationen zu geben – und das alles erneut unter Androhung von Zwangsmaßnahmen. „Je schwächer die Argumente, desto härter die Sanktionen“, sagte dazu der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes, Harald Schrader. Die vorgesehene Verschärfung der Sanktionen für Verweigerer sei kontraproduktiv und nicht geeignet, Vertrauen und Akzeptanz aufzubauen. Nutzen und Mehrwert der Digitalisierung seien nicht immer erkennbar. Stattdessen würden mehr Bürokratie und neue Anforderungen an die Leistungserbringer herangetragen, während Haftungsfragen ungeklärt blieben. Das fördere nicht gerade die Bereitschaft, den Weg der Digitalisierung in der nun angestrebten Beschleunigung mitzugehen. „Wir fordern eine eindeutige Abgrenzung des Patientennutzens durch Digitalisierung vom institutionellen Nutzen, beispielsweise durch Erhebung, Nutzung und Verarbeitung von Patientendaten durch Krankenkassen“, so Schrader. Der damit mögliche direkte Einfluss der Krankenkassen auf medizinische Entscheidungen sei eine inakzeptable Grenzüberschreitung. Bei der Ausgestaltung der elektronischen Patientenakte (ePA) müsse der Patient jederzeit die Hoheit über seine Daten behalten und frei über die Nutzung und Weitergabe bestimmen können. Dazu müssten die technischen Voraussetzungen für ein differenziertes Berechtigungsmanagement geschaffen werden.
fvdz

G-BA: Höheres Risiko durch schnellere Methodenbewertung

Für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht offenbar im Gesundheitswesen alles nicht schnell genug.
So soll per Gesetz die Frist zur Bewertung neuer Leistungen künftig von drei auf zwei Jahre verkürzt werden. Zudem soll verpflichtend eine Erprobung folgen, wenn ein Potenzial einer Methode festgestellt wird. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Maria Klein-Schmeink, warnte jetzt vor einer Beeinträchtigung des Patientenschutzes bei schnelleren Bewertungen neuer Behandlungsmethoden. „Was als Patienteninteresse daherkommt, dient in dieser Form in Wahrheit eher den Interessen der Hersteller von Medizinprodukten und medizinischen Hilfsmitteln“, erklärte Klein-Schmeink. Zuvor hatte auch der GKV-Spitzenverband vor Risiken der Beschleunigung gewarnt. „Es macht keinen Sinn, eine neue Behandlungsmethode schnell einzuführen, wenn das Verhältnis von Nutzen und Risiko unbekannt ist“, mahnte die Chefin des GKV-SV, Doris Pfeiffer. Wenn Erprobungsstudien von einer „Kann-Regelung“ zur Pflicht würden, sei zu befürchten, dass reine Anwendungsbeobachtungen die bisher geforderten qualitativ hochwertigen Studien ersetzen.
Quelle: dpa, änd, jh

BEK-Report: Weniger Zahnersatz

Nach Angaben der Barmer Krankenkasse werden immer weniger über 20-Jährige in den vergangenen Jahren neu mit Zahnersatz versorgt werden. Zwischen 2014 und 2017 sei der Anteil der Versicherten, die Zahnersatz bekamen, um acht Prozent zurückgegangen, heißt es im aktuellen „Zahnreport“ der BEK. Auch die Gesamtzahl der Fälle, in denen Patienten mit Zahnersatz versorgt wurden, sei zurückgegangen von 5,31 auf 4,96 Millionen.
„Geringere Fallzahlen bei Zahnersatz sind der besseren Mundgesundheit in Deutschland zu verdanken“, sagte Barmer-Chef Christoph Straub. Im Schnitt gaben die Kassen für neuen Zahnersatz je Versichertem im Jahr 2017 rund 1.500 Euro aus, bei einem Eigenanteil von rund 850 bis 900 Euro. Knapp drei Viertel (71,5 Prozent) der Versicherten geht mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt. Bei Frauen sind es 75,4, bei Männern 67,5 Prozent - offenbar spielt hier das höhere Gesundheitsbewusstsein von Frauen eine Rolle. Am häufigsten zum Zahnarzt gingen lt. BEK die Sachsen, am seltensten die Saarländer.
Quelle: dpa, änd, jh

Aus dem Verband:

Sommerkongress Usedom: Gebührenordnungen auf dem Prüfstand

Deregulierung und Bürokratieabbau im Gesundheitswesen waren die bestimmenden Themen der berufspolitischen Diskussionsrunde beim 26. Zahnärzte Sommerkongress in Heringsdorf auf der Insel Usedom. Kurz nach der Europawahl standen unter dem Motto „Herausforderung Europa“ Themen im Vordergrund, die großen Einfluss auf die zahnärztliche Praxis haben werden, auch wenn es keine EU-Gesundheitspolitik im eigentlichen Sinn gibt. So war in der von FVDZ-Bundesvorstandsmitglied Thomas Wolf moderierten Runde neben der Zuwanderung von Zahnärzten aus nicht EU-Staaten auch das Thema Deregulierung von besonderer Bedeutung. Kann die Abkehr von staatlichen Gebührenordnungen für Zahnärzte als Chance begriffen werden oder nicht? FVDZ-Bundesvorsitzender Harald Schrader plädierte für die Möglichkeit, wie in anderen freien Berufen auch Zeithonorare für zahnärztliche Leistungen mit den Patienten zu vereinbaren. Beim Schweriner CDU-Bundestagsabgeordneten Dietrich Monstadt, selbst Rechtsanwalt, stieß das auf Interesse: „Ich werde das gern politisch aufgreifen und mich dafür einsetzen“, versprach er. Dass die derzeit vor dem Europäischen Gerichtshof anhängige Klage zur Rechtmäßigkeit der Gebührenordnung von Architekten auf den Gesundheitsbereich durchschlagen wird, hält Monstadt allerdings für zweifelhaft. Weiteres Thema war die um sich greifende Akademisierung der Heil- und Hilfsberufe, wie bspw. Dentalhygieniker/Innen, die in den Niederlanden bereits zahnärztliche Tätigkeiten verrichten dürfen. Der FDP-Generalsekretär aus Mecklenburg-Vorpommern, David Wulff, sieht darin ein künftiges Konfliktfeld. Gute Ausbildung und Qualifikation auch für die nichtakademischen Berufe seien dringend geboten, allerdings sei fraglich, ob eine nicht weisungsgebundene Tätigkeit wirklich erstrebenswert sei. „Darunter könnte auch das Patientenwohl leiden“, sagte Wulff. In der anschließenden Diskussion kristallisierte sich das Thema „Praxispersonal“ als virulent heraus. „Wir konkurrieren alle um dieselben Leute“, erklärte Digital-Unternehmer Wulff. „Entweder wir finden Lösungen, oder wir müssen Kompromisse eingehen.“
red

Zu guter Letzt:

Paradoxe Ehrlichkeit

Eine Studie in 355 Städten und 40 Ländern erbrachte das überraschende Resultat: Je höher der Betrag in einer gefundenen Brieftasche war, desto größer war die Wahrscheinlichkeit, dass der Besitzer sie tatsächlich zurückerhält. Erwartet wird allgemein, dass die Versuchung bei größeren Beträgen größer wird. Das Team um Michel André Maréchal von der Universität Zürich hatte gut 17.000 Geldbörsen mit Visitenkarten, teils mit Schlüsseln und Geldbeträgen verschiedener Höhe am Empfang von Institutionen als angeblich gefunden abgeben lassen - an Hotelrezeptionen, Bankschaltern, Kinokassen, Poststellen, Polizeiwachen oder Ämtern. Ergebnis: Geldbörsen mit Schlüssel wurden unabhängig vom Geldbetrag öfter zurückgegeben. Finder haben also oft selbstlose Motive, denn Schlüssel haben nur für den Besitzer einen Wert, nicht für den Finder. Erstaunlich war, dass Geldbörsen mit höheren Beträgen häufiger zurückgegeben wurden. Ohne Geld waren es nur 40 Prozent, bei zwölf Euro 51 und bei 80 Euro immerhin 71 Prozent – offenbar fühlt man sich bei höheren Beträgen eher kriminell. Allerdings gab es starke regionale Unterschiede: Bei leeren Börsen waren die Schweizer am ehrlichsten, bei größeren Geldbeträgen Dänen, Schweden und Neuseeländer. Verschwunden blieben übrigens auch zwei Fundstücke, die bei zwei Korruptionsbehörden abgegeben worden waren. Mein Tipp: Legen Sie (irgendeinen) Schlüssel in die Geldbörse!
Quelle: die welt, jh

Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: www.fvdz.de

News-FVDZ Nachrichten 18. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr.

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.491 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • DVG: KZBV sieht positive Ansätze, aber auch Fehlentwicklungen
  • DVG: Ewas Licht und viel Schatten
  • Selbstverwaltung: Grüne wollen gesetzliche Frauenquote
  • Sommerkongress Usedom: Kaiserbäder und Kaiserwetter
  • Auch das noch: GOZ-Uhr statt Stadion-Uhr

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

DVG: KZBV sieht positive Ansätze, aber auch Fehlentwicklungen

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat die mit dem Entwurf eines „Gesetzes für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale Versorgung-Gesetz – DVG) verfolgte Zielsetzung einer konsequenten Digitalisierung des Gesundheitswesens dem Grunde nach begrüßt. In einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf wurde aber auch klargestellt, dass man sanktionsbewehrte Fristen für nicht zielführend erachtet, da Akzeptanz und Vertrauen für die Umsetzung erforderlich seien. Für die Zahnmedizin wird die Schaffung einer Grundlage zur Anpassung des BEMA gefordert, um auch in der vertragszahnärztlichen Versorgung entsprechende Potentiale nutzen zu können. Als „Systembruch“ bezeichnet die KZBV die Möglichkeit der Kassen, sich mit Wagniskapital an „digitalen Innovationen“ zu beteiligen. Zudem beeinträchtige das Bewerben von Versorgungsinnovationen durch direkte Kontaktaufnahme mit Versicherten die (freie) Arztwahl und führe zu einer Patientensteuerung. Vehement abgelehnt wird die Absicht, dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV) neben den pseudonymisierten Versorgungsdaten der Versicherten künftig auch personenidentifizierbare Versichertendaten zu übermitteln. Das sei für die Aufgaben des GKV-SV nicht erforderlich und verstoße gegen den Grundsatz der Datensparsamkeit. Für aus der Versorgung ausscheidende Praxen fordert die KZBV den Verzicht auf Sanktionen ebenso wie eine „Schonfrist“ für Übernehmer von Praxen, die (noch) nicht zur Durchführung des Versicherungsstammdaten-Managements in der Lage sind. 
Quelle: kzbv, jh

DVG: Ewas Licht und viel Schatten 

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat den Gesetzentwurf zum DVG generell begrüßt, weil er die notwendige Präzisierung zu vorhergehenden Gesetzen schaffe. Es hätten zum Teil noch Bestimmungen zur Umsetzung gefehlt, sagte KBV-Vorstand Thomas Kriedel dem ärztlichen Nachrichtendienst. Kritisch sieht die KBV, dass der Sicherstellungsauftrag teilweise an die Krankenkassen übergehen solle. So dürften nur die Krankenkassen digitale Versorgungsprogramme für ihre Versicherten beschließen, digitale Anwendungen fördern und damit direkt in die Versorgung eingreifen. „Das wäre ein vollkommener Systembruch, den wir nicht mitgehen können“, erklärte Kriedel. Die KVen und das KV-System müssten dieselben Möglichkeiten haben. Der AOK-Bundesverband bescheinigt dem DVG gute Ansätze für echte Fortschritte, warnt aber vor hohen Folgekosten. Das Gesetz könne digitale Innovationen im Gesundheitswesen fördern und die Vernetzung voranbringen, sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch. Allerdings dürften die Finanzierungsmechanismen der Papierwelt nicht einfach auf die digitale Patientenakte übertragen werden. Es könne nicht Aufgabe der Krankenkassen sein, für jeden Klick der Ärzte extra zu bezahlen. Der Ausbau der Telematikinfrastruktur (TI) wird von der AOK ausdrücklich befürwortet. Allerdings hätten Erstausstattung und Betrieb für die Vertragsärzte schon 700 Millionen Euro während der vergangenen drei Jahre verschlungen. Die Kosten für weitere Konnektoren für 100.000 Leistungserbringer, die nach fünf Jahren wieder ausgetauscht werden müssten, belasteten die Beitragszahler. Es brauche eine rasche Entwicklung von Alternativen zu den Hardware-Konnektoren, bevor die TI weiter ausgerollt werde. Außerdem forderte Litsch belastbare Studien über digitale Anwendungen, „sonst werden wir nie wissen, ob der Nutzen einer solchen Anwendung tatsächlich größer ist als der Schaden.“
Quelle: änd, jh

Selbstverwaltung: Grüne wollen gesetzliche Frauenquote

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat sich Anfang Juni mit einem Antrag der Grünen zur Einführung einer Frauenquote befasst. Frauen seien in Führungspositionen der Krankenkassen und der Selbstverwaltung der Ärzte- und Zahnärzteschaft stark unterrepräsentiert, heißt es zur Begründung. Unter den Niedergelassenen beträgt der Frauenanteil derzeit 45 Prozent; bei Angestellten 55 Prozent. Die Sachverständige Antje Kapinsky, Fachleiterin Gesundheitspolitik der Techniker Krankenkasse, erklärte, es gebe einen Zusammenhang zwischen dem Frauenanteil in entscheidenden Positionen und medizinischen Entscheidungen. Eine stärkere Beteiligung von Frauen führe zu signifikant besseren Ergebnissen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung gab zu bedenken, um Frauen den Weg zu ebnen, müssten die Rahmenbedingungen stimmen und familiäre und berufliche Verpflichtungen besser vereinbar sein. Zudem könne eine starre Quote Frauen als Makel anhängen. Auch der GKV-Spitzenverband forderte eine bessere Vereinbarkeit beruflicher oder ehrenamtlicher Anforderungen mit bestehenden Erziehungs- und Betreuungspflichten. Die Grünen fordern eine gesetzliche Frauenquote in den Verwaltungsräten der GKV, den Vertreterversammlungen von KVen und KZVen sowie den Spitzenverbänden der Selbstverwaltungskörperschaften. Der Anteil der Frauen dort müsse mindestens ihrem Anteil an den Versicherten bzw. Mitgliedern entsprechen. In den Kammerversammlungen liege der Frauenanteil zwischen neun Prozent (Ärztekammer Baden-Württemberg) und 30 Prozent (Mecklenburg-Vorpommern). Auch in den Gremien der Kassen(zahn-)ärztlichen Vereinigungen seien Frauen „eklatant unterrepräsentiert“. 
Quelle: änd, jh

22. Juni – Berlin: Kongress der Freien Ärzte

Mit dem Thema Big Data, „Künstliche Intelligenz“ und E-Health befasst sich auch der Kongress Freier Ärzte 2019. Die stv. Vorsitzende Silke Lüder wird das Thema mit Prof. Gerd Antes (Deutsches Cochrane Zentrum) und dem IT-Sicherheitsfachmann Martin Tschirsich diskutieren. Am Nachmittag geht es u.a. mit dem Verfassungsrechtler Prof. Helge Sodan um die Frage: „Planwirtschaft und Konzernmedizin: Wo bleibt die ärztliche Freiberuflichkeit?
22. Juni - 11.00 bis 15.30 Uhr - Katholische Akademie - Hannoversche Straße 5b – Berlin.
Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Tel.: 0201 68586090.
Quelle: freie ärzteschaft, jh

Aus dem Verband:

Sommerkongress Usedom: Kaiserbäder und Kaiserwetter

Bei bestem Kaiserwetter konnte Kongressleiter Peter Bührens am Montag mehr als 600 Teilnehmer zum 26. Sommerkongress des Freien Verbandes im Maritim Hotel Kaiserhof in Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom begrüßen. Geboten werden in dieser Woche Seminare und Vorträge mit den Schwerpunkten Adhäsivtechnik und Zahnersatz sowie eine standespolitische Standortbestimmung. In seinem Auftaktstatement gab der Bundesvorsitzende Harald Schrader einen Abriss zu den aktuellen Themen der (zahn)ärztlichen Berufspolitik.
„Nach dem TSVG ist vor dem DVG!“. Positiv seien neben den Beschränkungen für MVZ in Investorenhand die Beseitigung der Degression und die Mehrleistungsregelung bei KFO. Notwendig sei aber eine generelle Aufhebung von Leistungsobergrenzen/Budgets und Zuzahlungsverboten. Mit dem „Digitale Versorgung-Gesetz“ (DVG) werde die Schlagzahl der gesetzlichen Eingriffe in das Gesundheitswesen weiter erhöht. Dabei komme es darauf an, dass die Patienten die Datenhoheit behalten, denn: „Wer die Daten hat, bestimmt, was gemacht wird!“, so Schrader.
Am Donnerstag wird ab 11:15 Uhr mit Vertretern der politischen Parteien das Thema „Herausforderung Europa - Freie Berufsausübung im europäischen Vergleich" diskutiert.
Quelle: jh

Auch das noch:

GOZ-Uhr statt Stadion-Uhr

Nach dem verpassten Wiederaufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga soll die Hamburger Stadionuhr nun endgültig verschrottet werden. Die Kult-Uhr demonstrierte die Dauer der Erstliga-Zugehörigkeit des HSV, des einzigen Vereins, der von Beginn an ununterbrochen dabei war: Nach 54 Jahren, 261 Tagen, 00 Stunden, 36 Minuten und 02 Sekunden war dies am Ende der Vorsaison vorbei. Seitdem zeigte die Uhr im Volksparkstadion die Zeitspanne seit der Gründung des Traditionsvereins an. Jetzt möchten die Norddeutschen offenbar nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnert werden. Nach einem Konzert am 8. Juli sollen Handwerker die Uhr ausbauen.
Der Freie Verband nimmt das zum Anlass, künftig stetig auch auf seiner Homepage an ein unsägliches Jubiläum mit einer GOZ-Punktwert-Uhr zu erinnern: seit 31 Jahren, 5 Monaten und (heute) 17 Tagen wurde der GOZ-Punktwert nicht angehoben – obwohl der Verordnungsgeber sich seinerzeit selbst dazu berechtigt (und verpflichtet) hat. Die kumulierte Preissteigerung beträgt nach amtlichen Angaben bis heute satte 75 Prozent. Kein Wunder also, dass etliche Gebührenpositionen der GOZ inzwischen weit unter den GKV-Sätzen liegen. Wer’s genau wissen will, schaut in den GOZ-Navigator für Android und IOS. Kostenlos für Mitglieder hier zu erhalten:
Zum Playstore  Zu iTunes
Quelle: dpa, welt, jh
Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: www.fvdz.de

News-FVDZ Nachrichten 11. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr.,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.484 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

• ZApprO: Halbe Novelle nach 64 Jahren Stillstand
• TI: Kartellamt prüft Preisabsprachen
• gematik-Übernahme: 510.000 Euro für 51 Prozent
• Neue Leitlinie: Bewusstsein für das Knirschen
• Countdown läuft: Zahnärzte-Sommerkongress vom 17. bis 21. Juni 2019 auf Usedom
• Auch das noch: Die peinlichsten Beschwerden


Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

ZApprO: Halbe Novelle nach 64 Jahren Stillstand

Nach mehr als zweieinhalb Jahren und zähem Ringen der Länder mit dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat der Bundesrat am vergangenen Freitag eine Neuregelung der zahnärztlichen Approbationsordnung (ZApprO) verabschiedet. Aus den Ländern hatte es wegen angeblich fehlender Finanzierbarkeit erhebliche Widerstände gegeben. Gleich zwei Mal war die Verordnung im Bundesrat gescheitert und nun nur erneut durch Druck des BMG auf die Tagesordnung gekommen. Die verabschiedete Fassung ist jedoch nur eine halbe Novelle, denn der Bereich der fünf vorklinischen Semester bleibt ausgenommen und soll erst mit dem Masterplan 2020 Medizin neu geregelt werden. „Wir hätten uns eine Approbationsordnung aus einem Guss gewünscht,“ kommentierte der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes, Harald Schrader, die Neuregelung. „Nach 64 Jahren Stillstand wäre es an der Zeit gewesen, die Innovationskraft, die in der Zahnmedizin steckt, auch in der Approbationsordnung für Zahnärzte sichtbar zu machen. Was nun geschieht, ist eher Stückwerk. Jetzt bleibt zu hoffen, dass sich der ‚Masterplan 2020 Medizin‘ nicht auch um Jahre verzögert.“ Zufrieden zeigte sich Schrader damit, dass die zahntechnische und prothetische Ausbildung im Zahnmedizinstudium erhalten bleibt. „Dafür ist der FVDZ in den vergangenen zwei Jahren massiv eingetreten, denn ein Zahnarzt muss in der Lage sein, zahntechnische Werkstücke beurteilen, herstellen und bearbeiten zu können.“ Eine bessere Betreuungsrelation und die Beibehaltung der Studienplatzkapazitäten seien aber nicht zum Nulltarif zu haben, betonte Schrader. „Wenn die Finanzierung nicht gesichert ist, wird sich auch mit einer Neuregelung der Approbationsordnung nichts ändern.“
sas

TI: Kartellamt prüft Preisabsprachen

Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) hat Anzeige beim Bundeskartellamt erstattet wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen. Der DPtV war bei der Zusammenstellung einer Preisübersicht der Konnektoranbieter aufgefallen, dass nahezu alle „identische Preise für die Konnektoren und deren Anbindung an die Praxissoftware erheben“, heißt es in einer Verbandsmitteilung. Fast alle Anbieter böten (mit einer Ausnahme) TI-Komplettpakete zu einem Preis von 2.882 Euro an, bestehend aus Konnektor, Kartenterminal, Installation in der Praxis, Anschluss an den VPN-Zugangsdienst, Lizenz und Einweisung des Praxispersonals. Von den Krankenkassen werden Kosten in Höhe von 2.882 Euro für das TI-Komplettpaket und die Kosten für den Betrieb erstattet, für die alle Anbieter pro Monat einen Betrag in Höhe von 82,67 Euro erheben. Werden einzelne TI-Komponenten von Fremdanbietern erworben, erhöben die Anbieter zusätzlich eine monatliche Wartungsgebühr – die sogenannte Schnittstellengebühr. Diese wird nicht von den Kassen erstattet. Dadurch sei die Anbieterwahl für TI-Komponenten „deutlich eingeschränkt“, bemängelt der DPtV. Für den Installationsaufwand sollen eigentlich die Praxisinhaber einen Erstattungsbeitrag von 900 Euro erhalten. Alle Softwarehäuser behielten diesen Betrag aber pauschal und vollständig ein bzw. stellen ihn in Rechnung, heißt es weiter. Man habe nun das Bundeskartellamt um Prüfung gebeten, ob sich die unterschiedlichen Konnektoranbieter unzulässigerweise über die Preise für die TI-Komplettpakete und die Preise für den Betrieb und die Wartung abgesprochen haben. Die gematik wurde zu einer Stellungnahme aufgefordert.
Quelle: änd

gematik-Übernahme: 510.000 Euro für 51 Prozent

Weil ihm der TI-Ausbau nicht schnell genug ging, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sich bekanntlich per Gesetz die Mehrheit der Anteile an der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) sichern lassen. Nun wurde der (materielle) Preis dafür bekannt: Für die vor gut drei Wochen erworbenen Anteile hat das Bundesgesundheitsministerium mehr als ein halbe Million (genau 510.000) Euro gezahlt. Das geht aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Gebhart auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Wieland Schinnenburg (FDP) hervor. Damit hält der Staat nun 51 Prozent der Anteile des Stammkapitals der Gesellschaft in Höhe von einer Million Euro. Die Mehrheitsübernahme war mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz beschlossen worden.
Quelle: bmg, jh

Neue Leitlinie: Bewusstsein für das Knirschen

Die erste deutsche Leitlinie zum Thema Bruxismus ist da. Die S3-Leitlinie wurde gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT), der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) und 30 weiteren Fachgruppierungen erstellt und vergangenen Donnerstag in Berlin vorgestellt. Das Mahlen mit den Zähnen gilt zwar nicht als Krankheit per se - die Folgen für Zähne, Kaumuskulatur und Kiefergelenke sind jedoch schnell erkennbar. Was gibt es für Möglichkeiten, die Folgen zu verringern? Grundsätzlich wird zwischen Schlaf- und Wachbruxismus unterschieden, wobei letzterer bei Erwachsenen häufiger ist. Entspannungstechniken werden nach wie vor empfohlen, denn es wird vermutet, dass Stress ein Auslöser ist. Die Michigan-Schiene ist oft Mittel der Wahl, zumal laut Studien bei manchen Patienten ein Fremdkörper im Mund bereits verhindern kann, dass zugebissen wird. Bruxismus ist generell bisher noch selten erforscht – das wird sich aber künftig ändern. Unter Leitung der Universität von Padua ist die „BruxApp“ entwickelt worden. Sie hilft Zahnärzten bei der Diagnosestellung und sorgt beim Patienten für ein größeres Bewusstsein hinsichtlich seiner mit Bruxismus verbundenen Aktivitäten. Daneben werden Daten erhoben, die derzeit weltweit von 25 Forschungszentren genutzt werden.  Unter https://www.dgfdt.de/richtlinien_formulare gibt es einen Befundbogen zum Bruxismus-Screening.
dh

Aus dem Verband:

Countdown läuft: Zahnärzte-Sommerkongress vom 17. bis 21. Juni 2019 auf Usedom

Der Freie Verband lädt Zahnärzte und Praxismitarbeiter zum 26. Sommerkongress auf die Ostseeinsel Usedom ein. Die traditionsreiche Fortbildungsveranstaltung findet vom 17. bis 21. Juni 2019 im Maritim Hotel Kaiserhof in Heringsdorf statt. Die Teilnehmer können aus einem umfangreichen Angebot an Seminaren und Vorträgen wählen. Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr unter anderem Adhäsivtechnik und Zahnersatz. Auch an den Mehrwert für das Praxisteam haben wir mit einer Vielzahl von Teamseminaren gedacht. Eine große Dentalausstellung und ein buntes Rahmenprogramm runden die Fortbildungswoche ab. Die Teilnahme steht FVDZ-Mitgliedern wie Nicht-Mitgliedern offen. Das detaillierte Programm zum Zahnärzte-Sommerkongress können Sie auf der Verbandswebsite unter www.fvdz.de einsehen oder bei der FVDZ-Bundesgeschäftsstelle (Tel. 0228 – 8557 34) anfordern.
red


Auch das noch:

Die peinlichsten Beschwerden

Mit einer nicht-repräsentativen, bundesweiten Umfrage „Wofür schämt sich Deutschland?“ wollte eine Online-Arztpraxis herausfinden, worüber Patienten mit ihrem Arzt nicht gerne sprechen. Im Ergebnis gaben 44 Prozent der befragten Frauen und 36 Prozent der Männer an, bereits das persönliche Arztgespräch vermieden zu haben, weil ihnen ihre Beschwerden zu unangenehm waren. Auch der Austausch mit dem Partner (Frauen: 43 Prozent, Männer: 32 Prozent) fällt vielen Betroffenen nicht leicht. Als besonders peinlich empfinden die 1.502 Befragten der Umfrage zufolge starken Mund- oder Achselgeruch, übermäßiges Schwitzen, Blähungen oder auch Erkrankungen der Geschlechts- oder Ausscheidungsorgane. Bei Chlamydieninfektionen, Rosacea oder etwa Erektionsstörungen zögen es viele Patienten vor, schriftlich oder online Kontakt zu einem Arzt zu haben, statt damit in die Praxis zu gehen.
Quelle: ärztezeitung

Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: www.fvdz.de

News-FVDZ Nachrichten 4. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr                      ,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.477 Tage


 

Themen dieser Ausgabe:

• Deutscher Ärztetag: Reinhardt neuer BÄK-Präsident
• Deutscher Ärztetag: Freiberuflichkeit sichern
• KBV: Digitale-Versorgung-Gesetz ist „casus belli“
• 14. Praxis-Ökonomie-Kongress
• Auch das noch: Aufklärung mit Comic


Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

Deutscher Ärztetag: Reinhardt neuer BÄK-Präsident

Der 122. Deutsche Ärztetag hat am vergangenen Donnerstag im westfälischen Münster Klaus Reinhardt zum neuen Präsidenten der Bundesärztekammer gewählt. Der Allgemeinmediziner und Hausarzt aus Bielefeld setzte sich allerdings erst in einer zweiten Stichwahl mit 124 zu 121 Stimmen gegen die Klinikärztin Martina Wenker durch. Damit steht zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren kein Mitglied des Marburger Bundes, sondern ein Vertreter der Niedergelassenen an der Spitze der deutschen Ärzteschaft. Reinhard hatte vor der Wahl erklärt, sein Amt als Vorsitzender des Hartmannbundes weiter ausüben zu wollen.
Er übernimmt das Amt von Frank-Ulrich Montgomery, dem Ehrenvorsitzenden des Marburger Bundes, der vor kurzem zum Präsidenten des Weltärzteverbandes gewählt wurde. Vizepräsidentinnen wurden die Bremer Kinderchirurgin Heidrun Gitter und die Thüringer HNO-Ärztin Ellen Lundershausen. In seiner Vorstellungsrede hatte Reinhardt mit Blick auf die aktuelle Gesundheitspolitik kritisiert, dass den Patienten ein „unbegrenzter Leistungsanspruch“ versprochen und damit das Hamsterrad für die Ärzte in Klinik und Praxis beschleunigt werde. Der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte, Harald Schrader, begrüßte das Votum des Ärztetages und erklärte: „Mit dem Hartmannbund verbinden uns viele Grundsatzpositionen. So die Überzeugung, dass Freiberuflichkeit und freie Arztwahl Grundpfeiler der medizinischen Versorgung in einem freiheitlichen Gesundheitssystem bleiben müssen.“ Mit Blick auf die Novellierung der GOÄ äußerte Schrader die Hoffnung, dass sich Reinhardts Forderung nach einer eigenständigen Gebührenordnung für den freien Beruf Arzt, unabhängig von sozialrechtlichen Vorgaben, durchsetzt.
Quelle: änd, ärztezeitung, jh

Deutscher Ärztetag: Freiberuflichkeit sichern

In dem mit überwältigender Mehrheit angenommenen Leitantrag forderte der Ärztetag die Bundesregierung unter anderem auf, die in ihrem Koalitionsvertrag festgeschriebene Stärkung der Freiberuflichkeit zur Richtschnur ihres politischen Handelns zu machen. Einschnitte in die Selbstverwaltung wie mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) seien immer auch Einflussnahmen auf die freiheitliche Berufsausübung. Die angestrebte ministerielle Einflussnahme auf die Gestaltung des Leistungskatalogs der GKV sei nichts anderes als Staatsbürokratismus. Originäre ärztliche Aufgaben und Tätigkeiten dürften nicht auf nichtärztliche Gesundheitsberufe verlagert werde, das gefährde die Patientensicherheit und führe zu einer schleichenden Deprofessionalisierung sowie Entwertung des Arztberufes. Die Versorgungsbereiche müssten besser vernetzt und telemedizinische sektorenübergreifende Angebote in die Regelversorgung integriert werden. Die öffentliche Hand wurde aufgefordert, ihrer Verpflichtung zur Daseinsvorsorge mit einer wohnortnahen und hochwertigen medizinischen Versorgung nachzukommen und die dafür notwendigen infrastrukturellen und personellen Voraussetzungen zu schaffen. Mit großer Sorge sieht die Ärzteschaft, dass neben zahnmedizinischen Versorgungszentren zunehmend ambulante ärztliche Einrichtungen in den Fokus fachfremder Investoren und Spekulanten rücken. Monopole durch Konzernbildung in der ambulanten Versorgung müssten vermieden und der freiberufliche Charakter der ärztlichen Tätigkeit sowie die Wahlfreiheit der Patienten erhalten werden. So wurde gefordert, weitere Maßnahmen zur Eindämmung von Übernahmen und Marktbeherrschung in diesem Bereich zu veranlassen. Die Auftaktrede von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) war zeitweise mit Buhrufen und Pfiffen quittiert worden. „Mir liegt an einer konstruktiven Debatte, nicht schreien, nicht pfeifen“, konterte Spahn. Er sei bereit, mit der Ärzteschaft über die Vor€schläge aus seinem Haus zu diskutieren.
Quelle: bäk, ärzteblatt, änd, jh


KBV: Digitale-Versorgung-Gesetz ist „casus belli“

Vor dem Ärztetag hatte (ebenfalls in Münster) die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) getagt. KBV-Vize Stephan Hofmeister bezeichnete die geplanten Regelungen des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) als „casus belli“. Unter dem Deckmäntelchen der digitalen Innovation würden die Krankenkassen in die Lage versetzt, in das Versorgungsgeschehen einzugreifen, indem sie sich direkt an die Patienten wenden. Theoretisch wären die Kassen legitimiert, ihren Versicherten nicht nur eine App zum Symptomcheck anzubieten, sondern ihnen je nach Befundwahrscheinlichkeit einen Versorgungsweg – Hausarzt, Facharzt oder Klinik – zu empfehlen. Das komme einer Aufkündigung des Systemfundamentes gleich, warnte Hofmeister. Wer glaube, die Krankenkassen allein hätten ein Interesse an einer guten Versorgung ihrer Versicherten, der irre. Krankenkassen hätten ein Interesse an der Kassenlage, das sage schon der Name, so Hofmeister. Das sei zwar legitim und notwendig, aber umso wichtiger sei, dass die Vertragsärzteschaft hier ein Gegengewicht bilde. Beim geplanten so genannten Faire-Kassenwahl-Gesetz würden sich erneut die „unwürdigen Spielchen mancher Kassen“ zeigen, „uns Ärzte der Falschkodierung zu bezichtigen“, sagte der KBV-Vize. „Wenn die Kassen sich untereinander übervorteilen wollen, dann sollen sie das tun. Wenn sie das aber auf unserem Rücken austragen, dann wird es ernst.“  KBV-Chef Andreas Gassen hatte zuvor scharfe Kritik am Terminservice- und Versorgungsgesetz geübt. Das TSVG sei ein kleinteiliges Gesetz, „dessen komplexe Regelungen Tür und Tor für Bürokratie, Kontrolle und Bevormundung öffnen und dabei auch noch die Möglichkeit schaffen, das alles möglichst schlecht zu bezahlen“.
Quelle: änd, jh

Aus dem Verband:

14. Praxis-Ökonomie-Kongress

Aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus der Schweiz waren sie auf die bekannteste Insel der Republik gereist: Fast 200 Zahnärztinnen und Zahnärzte hatten sich für den 14. Praxis-Ökonomie-Kongress des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) in Westerland auf Sylt angemeldet. Und ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Unter dem Tagungsthema „Stärkung freiberuflicher Praxisstrukturen" widmeten sich neun versierte Referentinnen und Referenten zwei Tage lang den verschiedenen Aspekten, angefangen von der Ermittlung des Praxiswertes über erfolgversprechende Kooperationsmodelle bis hin zum Verkauf einer Praxis aus Sicht des
Steuerrechts. „Innovation in Verbindung mit Work-Life-Balance gestalten", nannte Kongressleiter Matthias Tamm einen der zentralen Inhalte des Kongresses. Ein anderer war der Blick auf die von Investoren finanzierten zahnmedizinischen Versorgungszentren (Z-MVZ), die den Markt immer mehr durchdringen. Dass die Novellierung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) eine Beschneidung für Investoren-Z-MVZ vorsieht, sei ein richtiger Schritt, erklärte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. „Doch ich kann heute noch nicht beurteilen, ob diese Regelungen letztlich wirklich ausreichen." Klar definierte Schrader vor dem Auditorium die Forderungen an die Politik: Die Aufhebung von Leistungsobergrenzen, die Aufhebung des Zuzahlungsverbots im Bewertungsmaßstab der zahnärztlichen Leistungen (BEMA) und gegebenenfalls eine Nachjustierung der Regelungen für Investoren-Z-MVZ, „falls diese den Wettbewerb verzerren".
fd

Auch das noch:

 

Aufklärung mit Comic

Aufklärung tut not – besonders vor medizinischen Eingriffen – sonst kommt kein rechtsgültiges Einverständnis zu stande. Aber wie findet man den richtigen Ton, verständlich aufzuklären, ohne zu verharmlosen? Ärztinnen der Berliner Charité haben jetzt dazu einen knapp 20-seitigen Comic entwickelt, den Patienten ergänzend vorab bekommen. Darin wird etwa in Wort und Bild erklärt, wie die Herzkranzgefäße untersucht werden und wie sich der Patient danach verhalten sollte. Eine frühere Studie hatte gezeigt, dass viele Patienten trotz Aufklärung das Prinzip der Herzkatheteruntersuchung nicht vollständig erfassten und somit falsche Vorstellungen vom Nutzen hatten. Das Heft erinnert an so genannte Graphic Novels - ins Comicformat übertragene Romane, meist für erwachsene Leser.  „Der Comic soll natürlich nicht das persönliche Gespräch mit dem Patienten ersetzen", betont Kardiologin Verena Stangl. Nachfragen bei Patienten kämen manchmal aber erst auf, wenn der Arzt gerade zur Tür hinaus sei. Ein Comic habe dann im Vergleich zu Videos den Vorteil, dass der Patient die Geschwindigkeit beim Erfassen des Inhalts selbst bestimmen könne. Die Rückmeldungen seien positiv gewesen, sagt Stangl. Probanden, die zusätzlich die Bildergeschichte erhielten, hatten weniger Angst vor dem Eingriff und konnten mehr Fragen dazu richtig beantworten als Teilnehmer nach der Standard-Aufklärung mit Gespräch und Infobogen.
Quelle: dpa, änd, jh


Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: www.fvdz.de

News-FVDZ Nachrichten 28.Mai 2019

Sehr geehrter Herr Dr.,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

      • Europawahl 2019: Starkes Signal für europäischen Zusammenhalt

 

      • Hauptstadtkongress Gesundheit erstmals mit zahnärztlicher Beteiligung

 

      • EPA: Datenschutz offenbar zweitrangig

 

      • Treffen der Landes- und Bezirksgruppenvorsitzenden

 

      • GOZ-Punktwertuhr gestartet

 

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

Europawahl 2019: Starkes Signal für europäischen Zusammenhalt

Das große Beben in der Europäischen Union (EU) ist bei der Europawahl ausgeblieben. Dennoch lässt sich an diesem vorher als „Schicksalswahl“ eingeordneten Votum einiges ablesen: Fast überall in der EU haben die sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien Verluste hinnehmen müssen, aber auch die konservativen Parteien haben verloren. Der rechte Rand ist deutlich breiter geworden, allerdings legten die liberalen Parteien und auch die Grünen ebenso zu. Ein „Weiter so, Europa“ ist damit ausgeschlossen, denn das Europaparlament ist bunter geworden – Mehrheiten und Koalitionen lassen sich nicht mehr so leicht organisieren. Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) sieht in dieser Neuverteilung auch Chancen. „Diese Wahl zeigt zweierlei: Zum einen wurde der Vereinheitlichung aller einzelstaatlichen Gesundheits- und Sozialsysteme eine klare Absage erteilt, zum anderen ist das Votum deutlich für gemeinsame europäische Werte, Freizügigkeit und eine gemeinsame Wirtschafts- und Klimapolitik ausgefallen“, sagte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. „Die freie Berufsausübung ist ein Garant für einen Mindeststandard der Zahnheilkunde in allen EU-Ländern, und solche Mindeststandards sind Voraussetzung für den sozialen Zusammenhalt in der EU.“ Der FVDZ erwarte vom Europäischen Parlament eine klare Positionierung zur Subsidiarität und zu nationalen Entscheidungsbefugnissen gegenüber sozialen Sicherungssystemen. Schrader sieht in der vergleichsweise hohen Wahlbeteiligung zur Europawahl ebenfalls einen klaren Auftrag an die EU: „Die Bevölkerung will ein starkes Europäisches Parlament mit klaren parlamentarischen Befugnissen, wie beispielsweise einem Initiativrecht in der Gesetzgebung, das bisher der Kommission vorbehalten ist.“
sas

Hauptstadtkongress Gesundheit erstmals mit zahnärztlicher Beteiligung

Es gibt vor allem zwei Themen, um die der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vergangene Woche kreiste: Digitalisierung und (Fach-)Ärztemangel. Tausende Vertreter aus Gesundheitswesen und Politik kamen zu diversen Podiums- und Gesprächsrunden nach Berlin. Erstmalig war auch der Freie Verband bei zwei Diskussionsrunden mit dabei – natürlich mit dem wichtigen Thema der Nachwuchsgewinnung zur freien Berufsausübung. Der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader referierte beim Podium „Neue Strategien der Ärztegewinnung in strukturschwachen Regionen“ zu möglichen Genossenschaftsmodellen. Er stellte die Vorteile für junge (zahn-)ärztliche Kolleginnen und Kollegen dar, flexibler und risikofrei innerhalb einer Genossenschaft freiberuflich tätig werden zu können. Gerade in strukturschwachen Regionen stelle das Modell eine gute Möglichkeit dar, wie ältere (Zahn-)Ärzte ihre Praxis in Genossenschaften einbringen könnten, um so die Schließung zu vermeiden, erläuterte Schrader. Die stellvertretende FVDZ-Bundesvorsitzende, Gudrun Kaps-Richter, machte sich beim Thema „Angestellte Ärzte in der ambulanten Versorgung: Traumjob oder Ausbeutung“ für die „lebenslänglich freie Berufsausübung“ stark. Zwischen Anstellung und Selbstständigkeit gebe es mittlerweile sehr viele Berufsausübungsformen, berichtete Kaps-Richter. Entscheidend für einen freien Beruf sei aber die lebenslange Möglichkeit, von einer Form in die andere wechseln zu können. Kaps-Richter wies darauf hin, dass die selbstständige Niederlassung in der Zahnärzteschaft mit mehr als 80 Prozent weiterhin das gängige Berufsmodell sei und dass die Einzelpraxis eher wieder beliebter werde. Mit Blick auf Medizinische Versorgungszentren von Fremdinvestoren schloss sie die Frage an: „Möchte ich Zahnarzt und Unternehmer sein oder Erntehelfer für internationale Investoren?“
sas /mf

EPA: Datenschutz offenbar zweitrangig

Es wird in den seltensten Fällen beachtet, ist aber schon lange Rechtslage: Auch im Krankenhaus dürfen nur die jeweils behandelnden Ärzte Zugriff auf die Patientendaten haben. Bei der jetzt forciert vorangetriebenen Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) wird dieser Grundsatz nun offenbar systematisch und bewusst missachtet. So erklärten Vertreter der Gematik, angesichts der kurzen Fristen müsse man Abstriche machen und habe sich entschieden, die Patientenakte erst einmal einzuführen und später selektive Zugriffsrechte zu ermöglichen. Das heißt, wenn ein Patient einem Arzt Zugriff gewährt, gilt „alles oder nichts“. Will eine Patientin beispielsweise ihrem Zahnarzt Informationen aus der Akte geben, so kann dieser auch die Daten des Gynäkologen einsehen. „Es ist ein Grundversprechen der elektronischen Patientenakte, dass die Versicherten selbst entscheiden können, wem sie welche Daten zur Verfügung stellen wollen“, erklärte dazu die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Maria Klein-Schmeink. So werde die Akzeptanz aufs Spiel gesetzt. Die Verantwortung dafür trage Spahn durch seine „ausschließlich politisch motivierte Fristsetzung“. Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP, Christine Aschenberg-Dugnus, beklagte: „Dass die Regierung ein halbfertiges Produkt vorlegt, ist ein weiterer Vertrauensverlust in die Digitalisierung.“ Patienten hätten ein Recht auf eine sichere Patientenakte. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte unterdessen, dass es keine Möglichkeit für Patienten geben werde, ihre elektronische Akte individuell so einzustellen, dass je nach Arzt nur ein Teil der Informationen einsehbar ist. Daran arbeite man aber, sagte ein Sprecher.
Quelle: änd, jh

Aus dem Verband:

Treffen der FVDZ-Landes- und Bezirksgruppenvorsitzenden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) legt ein Gesetz nach dem anderen auf den Tisch. Wie der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) mit aktuellen politischen Entwicklungen umgeht, welche Einflussmöglichkeiten die Zahnärzteschaft auf Bundes- sowie auf Europaebene hat und wie sich der FVDZ positioniert, darüber hat der Bundesvorstand (BV) die Landes- und Bezirksgruppenvorsitzenden vergangenes Wochenende bei einem Treffen in Berlin informiert. „Im Monatstakt bekommen wir neue Gesetze, die unsere Berufsausübung komplett umkrempeln und langfristige Auswirkungen haben werden, die jetzt noch keiner richtig absehen kann“, erläuterte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. Mit Blick auf das geplante Digitalisierungsgesetz kündigte er an, dass sich die Hauptversammlung im Oktober mit dem Thema intensiv auseinandersetzen werde. „Das Gesetz trifft uns ganz essenziell“, sagte Schrader und berichtete, dass der BV jetzt eine Projektgruppe „Digitalisierung“ ins Leben gerufen hat. Auch das Thema Lobbying stand bei der Sitzung auf der Agenda. So kurz vor der Europawahl erfuhren die Landes- und Bezirksgruppenvorsitzenden Interessantes über die Lobbyarbeit des Freien Verbandes auf EU-Ebene und wie man auf Schlüsselentscheider in Brüssel einwirken kann. Über das FVDZ-Mitgliedermanagement und den Erfolg des Existenzgründerprogramms berichtete Geschäftsführer Heinrich Bolz. In dem Bereich sei es besonders wichtig, wenn die Basis vor Ort – also die Mitglieder der Landes- und Bezirksgruppen – das Programm für Studierende und junge Zahnärzte unterstützten, indem sie als Ansprechpartner und erfahrene Zahnärzte zur Verfügung stünden. Darüber hinaus wurde eine Arbeitsgruppe „Mitgliedermanagement“ gegründet, die unter anderem zum Ziel hat, die Verbandskommunikation zu modernisieren.  
mf

GOZ-Punktwertuhr gestartet

Seit mehr als 30 Jahren – per heute seit 11.471 Tagen – ist der GOZ-Punktwert eingefroren. An dieser Tatsache zeigt sich mehr als an allen Lippenbekenntnissen, die Wertschätzung für die zahnärztliche Profession.
Der Verordnungsgeber macht keine Anstalten, daran etwas zu ändern. Das sollte jede zahnärztliche Praxis sich selbst und ihren privatversicherten Patienten klarmachen. Sie werden daher künftig in jedem FVDZ aktuell die aktuelle Zahl in der Kopfzeile finden. Zur Überwindung dieser Situation bedarf es neuer Wege.
 „Brauchst Du eine helfende Hand, schau ans Ende Deines Armes“ – oder in die App vom Freien Verband. In der neuen App für Android und IOS finden Sie alle GOZ-Positionen sowie die vergleichbaren BEMA-Positionen auf einen Blick. Sie sehen sofort, wieviel Honorar Sie bei verschiedenen Steigerungsfaktoren für Ihre Leistung erhalten und welche Gebührennummern über Faktor 2,3 gesteigert werden müssten, um das sozialrechtlich definierte Kassenleistungshonorar zu erhalten. Einzelne Gebührennummern finden Sie schnell über die Suchfunktion, oft genutzte Leistungsnummern speichern Sie in einer Favoritenliste. So haben Sie das Abrechnungs- und Honorarmanagement auf schnelle und ergonomische Art immer parat. Exklusiv für Mitglieder gibt’s den Navigator hier: Zum Play-Store  Zu iTunes
jh

Nachrichten

News-FVDZ Nachrichten 20. August 2019

20. August 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.554 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 13. August 2019

13. August 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.547 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 6. August 2019

06. August 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.540 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 30. Juli 2019

31. Juli 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr: 11.533 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 2. Juli 2019

02. Juli 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr: 11.505 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 25. Juni 2019

26. Juni 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr: 11.498 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 18. Juni 2019

19. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr. mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.491 Tage Unsere...

News-FVDZ Nachrichten 11. Juni 2019

12. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.484 Tage Unsere...

News-FVDZ Nachrichten 4. Juni 2019

07. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr                      , mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.477 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 28.Mai 2019

31. Mai 2019

Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir...

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