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News-FVDZ Nachrichten 2.April 2019

Sehr geehrter Herr

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • BV-/EV-Sitzungsreihe: TSVG als positives Signal der Politik
  • KBV-Fachtagung: Medizin im Wandel – Wie verändert die Digitalisierung den Praxisalltag und Arztberuf
  • Spahn will „faire Kassenwahl“
  • PKV: „Hamburger Modell“ macht Schule
  • Das Praxis-Handbuch – jetzt als Online-Portal
  • Zu guter Letzt: Schlösser knacken ist wie Füllungen legen

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

BV-/EV-Sitzungsreihe: TSVG als positives Signal der Politik

Bundesvorstand und Erweiterter Bundesvorstand des Freien Verbandes haben am vergangenen Wochenende in Hamburg das kürzlich verabschiedete Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) positiv bewertet. Im Gesetz gibt es für Zahnärzte eine Sonderregelung hinsichtlich zahnärztlicher Medizinischer Versorgungszentren (Z-MVZ). Diese dürfen in Investorenhand maximal zehn Prozent der Versorgung pro MVZ stellen. FVDZ-Bundesvorsitzender Harald Schrader resümierte, dies sei ein positives Signal, denn die Politik habe anerkannt, dass die Zahnärzte eine Sonderregelung benötigten, um die freiberufliche Praxis als Säule der ambulanten zahnärztlichen Versorgung zu erhalten. Die konzertierte Aktion der Zahnärzte, von der Basis bis zum Vorstand, die in vielen Gesprächen mit Politikern Überzeugungsarbeit geleistet hatten, habe Früchte getragen. Aber Schrader betonte auch: „Nach dem Gesetz ist vor dem Gesetz!“ und stellte weitere Projekte und Pläne vor. Ein Schwerpunkt ist die Mitgliederaktivierung und Lobbykampagne zur Europawahl im Mai. Weitere Themen, die Arbeitsgruppen erarbeiten, waren die GOZ, tragfähige Zukunftsmodelle der Berufsausübung und ein neuer Kongress für die junge Zielgruppe. Zum Auftakt der EV-Sitzung hatte Linus Neumann (inoffizieller Sprecher des Chaos Computer Clubs - CCC) über Datenschutz und IT-Sicherheit referiert. Das Problem, so Neumann, sei weniger die Technik, als der „menschliche Faktor“ – bei Programmierern und bei Anwendern. So seien alle derzeit verfügbaren Gesundheits-Apps als unsicher einzustufen. Rechne man die von großen IT-Anbietern selbst einkalkulierten Datenlecks hoch, so sei in spätestens 50 Jahren „alles über alle“ bekannt. Um das Risiko zu minimieren, Opfer von Datenklau oder Erpressungstrojanern zu werden, empfahl er die Beachtung einiger Grundregeln: Möglichst lange und verschiedene Passwörter verwenden, Systeme aktuell halten, keine Links in E-Mails anklicken, Makros deaktivieren. Mitarbeiter schulen und (regelmäßig!) Daten sichern, denn: „Keine Backups – kein Mitleid!“
kp, jh

KBV-Fachtagung: Medizin im Wandel – Wie verändert die Digitalisierung den Praxisalltag und Arztberuf?

Die Digitalisierung ist weiterhin in aller Munde und auch die letzte Fachtagung der KBV widmete sich in der vergangenen Woche diesem Thema. Ziele der Veranstaltung waren unter anderem die Beschäftigung mit und die Positionierung zu den fachlich-medizinischen Chancen und Risiken durch digitalisierte Prozesse. Zudem sollten ethische, ökonomische sowie praktische Aspekte der Digitalisierung für die ärztliche Versorgung diskutiert werden. In den kontroversen Vorträgen wurde deutlich, dass die Künstliche Intelligenz (KI) grundsätzlich einen Wandel in der Medizin bedeuten werde, allerdings waren sich die Referenten uneinig, wie hoch der Nutzen sein würde. KI wird viele ärztliche Tätigkeiten schon in naher Zukunft obsolet machen und die Sinnfrage für ganze Fachrichtungen aufwerfen. Diese Meinung vertrat der Vorsitzende der Initiative Gesundheitswirtschaft und Vizepräsident des US-amerikanischen Medizintechnikherstellers GE Healthcare, Prof. Jörg Debatin. „Die Entwicklung geht in atemberaubendem Tempo weiter“, sagte Debatin. Diese Aussage wurde später von dem Mathematiker und Gründer des „Netzwerks für evidenzbasierte Medizin“, Prof. Gerd Antes, jedoch deutlich zurückgewiesen. Antes sprach von einer „völlig überhöhten Nutzenerwartung“ an die KI, bei der die „Technikfolgenabschätzung“ vernachlässigt werde. Die Hoffnung, aus mehr Daten würden durch die KI ganz von allein auch mehr Erkenntnisse gewonnen, gehe fehl, erklärte er. Um den praktischen Nutzen ging es im Vortrag der niedergelassenen Hausärztin Dr. Irmgard Landgraf, die anschaulich ausführte, wie sie digitale Anwendungen im Praxisalltag nutzt und damit effizient und ressourcensparend arbeitet. Wichtig sei die Bereitschaft der Ärzte, die Digitalisierung in der Versorgung zu nutzen und Erfahrungen zu machen, bekräftige KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel.
jg, änd

Spahn will „faire Kassenwahl“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in der vergangenen Woche Ideen für ein neues Gesetz mit dem Arbeitstitel „Faire-Kassenwahl-Gesetz“ vorgelegt. Der Minister will gesetzlich Versicherten den Kassenwechsel erleichtern. Er halte es für einen Fehler, dass „die Möglichkeiten für die Versicherten, ihre Krankenkasse frei auszuwählen, noch immer eingeschränkt“ seien, heißt es in einem Gastbeitrag des „Handelsblattes“. Von den zehn größten Krankenkassen in Deutschland seien derzeit lediglich fünf für einen bundesweiten Beitritt offen. Es sei schwer zu vermitteln, warum einem Versicherten bestimmte attraktive Zusatzleistungen einer Versicherung vorenthalten bleiben sollten, nur weil er am falschen Ort wohne. Dies sei nicht nur unsolidarisch, sondern begrenze auch den sinnvollen Wettbewerb um Qualität und Wirtschaftlichkeit der Kassen untereinander. Spahns Hintergedanke: „Ein funktionsfähiger und gut regulierter Wettbewerb heißt auch, dass die Aufsicht einheitlicher wird“, heißt es weiter, denn bundesweit geöffnete Kassen unterliegen nicht mehr der Länderaufsicht. Die Reaktionen waren geteilt: Der AOK-Bundesverband sprach von „machtpolitischem Zentralismus und finanzieller Gleichmacherei“. Verbandschef Martin Litsch befürchtet, dass die Vorschläge des Ministers „erhebliche Kollateralschäden bei der Gestaltung von Versorgung besonders im ländlichen Raum hinterlassen“. DAK-Gesundheit und Barmer hingegen sehen in dem Gesetzentwurf eher Positives. Der „solidarische Wettbewerb“ werde auf eine neue und faire Grundlage gestellt, erklärte die DAK-Gesundheit. Von der Barmer hieß es, Spahn setze die richtigen Impulse. Auch die Betriebskrankenkassen lobten Spahns Pläne als guten Ansatz, um das „antiquierte Organisationsrecht der Krankenkassen“ zu modernisieren. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml dagegen mahnte, dass dieser Vorstoß zu Kassenfusionen und letztlich „zu einer Einheitskasse“ führen werde.
Quellen: Handelsblatt, FAZ, änd, Ärzteblatt

PKV: „Hamburger Modell“ macht Schule

Nach Hamburg, wo Beamte bereits seit vergangenem Jahr statt Beihilfe und privater Krankenversicherung (PKV) die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wählen können, wollen andere Bundesländer nun nachziehen. Brandenburg, Thüringen und Bremen hätten diesen Schritt für 2020 angekündigt, hieß es im Tagesspiegel. Auch Berlin habe die Öffnung bereits auf der Agenda. Die wegen des hälftigen Arbeitgeberbeitrages deutlich höheren Kosten, schrecken offenbar nicht. Möglicherweise soll damit die PKV weiter unter Druck gesetzt werden, denn Beamte sind bislang deren größte Versichertengruppe. Bisher ist es für Beamte nur möglich, Beihilfe für Krankenbehandlung zu bekommen, wenn sie privat krankenversichert sind. Sind Beamte freiwillig in der GKV, müssen sie bislang den vollen Beitrag selbst zahlen. SPD und Bündnis 90 / Die Grünen begrüßten den Vorstoß der Länder, das Modell aus Hamburg übernehmen zu wollen. Der PKV-Verband reagierte naturgemäß ablehnend. Es verwundere nicht, dass die Positionierung der „üblichen Farbenlehre in Fragen rund um die Bürgerversicherung“ folge. Erste Erfahrungen aus Hamburg zeigten, dass das Modell wenig Anklang finde.
Quelle: Tagesspiegel, jh

Aus dem Verband:

Das Praxishandbuch - jetzt als Onlineportal

Sie wollen sich weniger um Bürokratie und lieber mehr um Ihre Patienten kümmern? Die immer komplexeren Verwaltungsaufgaben rund um die Themen Finanzen, Recht und Steuern sicher beherrschen und schneller erledigen? Dann nutzen auch Sie das Praxishandbuch. Es liefert Ihnen bei nahezu jedem Problem im Praxisalltag eine sofortige Abhilfe und hohe Zeitersparnis. Ihr Nutzen: unverzügliche Hilfe bei fast jedem Problem im Praxisalltag, inklusive Musterformulare wie beispielsweise Checklisten, Arbeitsverträge und Patientenvereinbarungen, signifikante Verwaltungserleichterung und Informationsmehrwert durch Themenverlinkung. Darüber hinaus ist es überall abrufbar und optimiert für alle Endgeräte. Hier geht es direkt zum Praxishandbuch: www.fvdz.de/praxishandbuch
red

Zu guter Letzt:

Schlösser knacken ist wie Füllungen legen

Gerade einmal 30 Sekunden braucht Deutschlands bester Schlösseröffner, um ein Schloss zu knacken. Es muss dabei heile bleiben. Der fünfzehnfache deutsche Meister aus Hamburg hat auch schon den europäischen Titel geholt – und ist im Hauptberuf Zahnarzt. Zahnmedizin und das Öffnen von Schlössern sind für den 54-Jährigen gar nicht so weit voneinander entfernt: Beides hat viel mit Feinmotorik und dreidimensionalem Arbeiten zu tun, auch die Werkzeuge seien ähnlich. Mit einem sogenannten Haken, einem häkelnadelähnlichen Metallstab, mit dem er das Innenleben eines Schlosses ertastet, bekommt er nach eigenen Angaben fast jedes Schloss auf. Schlösser sind für den Vater von zwei Töchtern wie Frauen: Jedes hat sein Geheimnis!
mar

Aktuelle Seminarangebote:

News-FVDZ Nachrichten 19.März 19

Sehr geehrter Herr Dr.

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • TSVG verabschiedet: Kompromissformel für Investoren-Dilemma
  • Approbationsordnung: Bundesrat unterstreicht seine Zuständigkeit
  • KBV: Selbstständige Ärztinnen und Ärzte arbeiten mehr als 50 Wochenstunden
  • Aufruf zum Fotowettbewerb: Mensch, Arbeit, Alter
  • Praxispool: Das Online-Suchportal für Praxisabgabe und Praxisübernahme
  • Zu guter Letzt: Westernhelden, die sich die Zähne putzen

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

TSVG verabschiedet: Kompromissformel für Investoren-Dilemma

Der Bundestag hat am vergangenen Donnerstag das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen und mit ihm auch eine Regelung, die künftig den ungebremsten Zugang versorgungsfremder Investoren in der zahnärztlichen Versorgung begrenzen soll. Darüber hinaus beinhaltet das TSVG konkrete Verbesserungen für Patienten und Zahnarztpraxen, wie die Erhöhung der Festzuschüsse für Zahnersatz und die Abschaffung der Degression. Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte begrüßt insbesondere die Maßnahmen zur Beschränkung der Gründungseigenschaften zahnärztlicher Medizinischer Versorgungszentren (Z-MVZ) als einen Schritt in die richtige Richtung. „Es ist eine Regelung für den zahnärztlichen Bereich gefunden worden, in dem die Probleme andere als bei den Medizinern sind, und vor allem deutlich drängender“, betonte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. Er sieht mit der neuen Regelung zwar die Probleme, die durch investorgesteuerte Z-MVZ entstanden sind, nicht als gelöst, hält die nun gefundene Kompromissformel allerdings für einen sinnvollen Weg, zumindest dem ungebremsten Zugang von Investoren zur zahnärztlichen Versorgung zu begegnen. „Dass für eine flächendeckende Versorgung unserer Patienten Z-MVZ, die weniger an Zahnheilkunde als an Rendite orientiert sind, nicht notwendig sind, haben wir hinlänglich deutlich gemacht.“ Die nun getroffenen Regelungen seien ein Schritt zum Erhalt der bewährten Versorgungsstrukturen und machten die Zahnheilkunde als Spekulationsobjekt für Private-Equity-Gesellschaften unattraktiver. Seit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz 2015, das rein zahnärztliche MVZ erst ermöglichte, hatte ein Gründerboom von Z-MVZ durch renditeorientierte Kapitalgesellschaften eingesetzt. Über den Erwerb von Krankenhäusern, die zur MVZ-Gründung berechtigt sind, wurden Dentalketten in Deutschland aufgebaut. Mit den neuen Regelungen im TSVG können Krankenhäuser zwar weiterhin Z-MVZ gründen, allerdings dürfen die von einem Krankenhaus gegründeten MVZ in normal versorgten Gebieten künftig nicht mehr als zehn Prozent der vertragszahnärztlichen Versorgung ausmachen. Besondere Regeln gibt es für unter- oder überversorgte Bereiche.
red

Approbationsordnung: Bundesrat unterstreicht seine Zuständigkeit 

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am vergangenen Freitag eine Streichung des sogenannten Zustimmungserfordernisses zur Approbationsordnung für Zahnärzte (ZÄPrO) strikt abgelehnt. Ausbildung und staatliche Prüfungen für Zahnärzte fielen überwiegend in die Zuständigkeit der Länder, so die Begründung. Dass eine Überarbeitung und Weiterentwicklung der aus dem Jahr 1955 stammenden Approbationsordnung dringend erforderlich seien, stellte die Länderkammer nicht in Abrede, sondern begrüßte „die Bemühungen der Bundesregierung“. Eine zeitnahe Reform sei erstrebenswert, allerdings „geht dies nicht ohne die Länder und schon gar nicht an ihnen vorbei“, betonte die brandenburgische Gesundheits- und Sozialministerin Susanna Karawanskij im Plenum. Das Bundesministerium für Gesundheit hatte überraschend einen Passus zur Aufhebung des bislang geltenden Zustimmungserfordernisses zur ZÄPrO in den Entwurf des „Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung“ eingefügt, das dem Bundesrat aktuell zur Stellungnahme vorlag. Die Länderkammer hält es hingegen für denkbar, noch im ersten Halbjahr 2019 eine abgespeckte Variante der ZÄPrO, ohne die Teile, die eine gemeinsame Ausbildung von Zahnärzten und Ärzten vorsehen, zu beschließen. Über die Angleichung der Studiengänge Medizin und Zahnmedizin in der Vorklinik solle dann bei der Umsetzung des Masterplans Medizinstudium 2020 entschieden werden, empfiehlt der Bundesrat.
sas

KBV: Selbstständige Ärztinnen und Ärzte arbeiten mehr als 50 Wochenstunden

Selbstständige Ärztinnen und Ärzte arbeiten laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung im Schnitt mehr als 50 Wochenstunden. Eine Umfrage des Hartmannbundes ergab, dass 52 Prozent der befragten Assistenzärzte von ihrem Arbeitgeber schon einmal aufgefordert worden waren, Überstunden nicht zu dokumentieren. Nicht nur wegen der hohen Arbeitsbelastung, auch dank immer mehr weiblicher Ärzte ändern sich die Präferenzen innerhalb der Ärzteschaft: Waren 2005 noch 26 Prozent der Krankenhausärzte in Teilzeit beschäftigt, war der Wert bis 2015 auf 34 Prozent angestiegen. Auch im ambulanten Bereich stieg der Anteil der angestellten Ärztinnen und Ärzte innerhalb von zehn Jahren erheblich, und zwar von knapp 8.500 auf über 22.300. Der Gesetzgeber hat im Jahr 2007 mit dem Vertragsarztrechtsänderungsgesetz vielfältige Möglichkeiten geschaffen, die Ärzten die Möglichkeit zur flexibleren Karriereplanung geben – etwa durch Anstellung in Medizinischen Versorgungszentren oder durch die Möglichkeit, in der eigenen Praxis selbst ärztliche Kollegen anzustellen. Die gestiegene Durchlässigkeit zwischen Anstellung einerseits und Praxisniederlassung andererseits zeigt bereits Auswirkungen auf die gesamte Versorgung.
red

Aufruf zum Fotowettbewerb: Mensch, Arbeit, Alter

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege (BGW) ruft 2019 zum zweiten Mal zu einem Fotowettbewerb auf. Das Thema, zu dem vom 1. April bis 12. Juli 2019 Fotobeiträge eingereicht werden können, lautet „Mensch – Arbeit – Alter“. In der Ausschreibung heißt es: Die besten Fotobeiträge werden von einer Fachjury ausgewählt und mit insgesamt 22.000 Euro prämiert. Es besteht keine Beschränkung bei der Motivwahl: Alle Beiträge, die sich ernsthaft dem Wettbewerbsthema widmen, sind willkommen. Die BGW setzt sich für gesunde Arbeitsbedingungen in der Pflege ein und möchte mit dem Fotowettbewerb zu einer Wertschätzung dieses Berufs beitragen. Das Thema Zahnbehandlung im Alter passt gut zur diesjährigen Ausschreibung. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der BGW unter
https://www.bgw-online.de/DE/Medien-Service/Fotowettbewerb/Alter/Alter_node.html?utm_campaign=newsletter_2019-03-05_17:03:32
Quelle: bgw-online.de


Aus dem Verband:

Praxispool: Das Online-Suchportal für Praxisabgabe und Praxisübernahme

Der FVDZ bietet mit dem Praxispool ein Online-Suchportal für Zahnärzte, die sich in einer eigenen Praxis niederlassen wollen, für Zahnärzte, die ihre Praxis aufgeben möchten oder für Zahnärzte, die eine Sozietät gründen möchten. Mit Hilfe eines Online-Fragebogens werden (unter strengen Datenschutzbestimmungen) Angaben zur Region oder Praxisausstattung gespeichert. Sobald Übereinstimmungen beider Nutzer vorhanden sind, wird dies den beiden bekannt gegeben und der Kontakt kann per E-Mail hergestellt werden. Der Praxispool kann sowohl von Mitgliedern als auch von Nichtmitgliedern kostenfrei genutzt werden.
Weitere Informationen zum Praxispool finden Sie auf der Homepage: www.fvdz.de/praxispool
red

Zu guter Letzt:

Westernhelden, die sich die Zähne putzen

„Männer, die sich auch mal die Zähne putzen.“ Für einen Western ist das eher ungewöhnlich. Aber im neuen Film „The Sisters Brothers“ des Regisseurs Jacques Audiard geht es eben auch darum. Die beiden Helden kämpfen nicht nur mit Lasso und Knarre, sondern auch mit den alltäglichen Widrigkeiten des Lebens. Geputzt wird im 19. Jahrhundert übrigens noch nicht mit einer Bürste und Zahnpasta.
kp

News-FVDZ Nachrichten 12.März 19

Sehr geehrter Herr

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • TSVG: Doch noch Bewegung bei Z-MVZ?
  • TI-Anbindung von Praxen geht nur langsam voran
  • Wissenschaftliche Kernkompetenzen stärken
  • Zahnärzte auf Platz 1 bei Patientenzufriedenheit
  • Satte Gehaltssprünge für Kassenchefs
  • Aus dem Verband: „young dentists meeting“ im Mai


Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

TSVG: Doch noch Bewegung bei Z-MVZ?

Noch in dieser Woche soll das Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) in zweiter und dritter Lesung im Bundestag verabschiedet werden (Donnerstag, 14. März, ab 9 Uhr live unter bundestag.de). Jetzt wurde der Entwurf eines Änderungsantrages der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD bekannt, mit dem erstmals konkrete Regelungen für die Zulassung von zahnärztlichen Medizinischen Versorgungszentren (Z-MVZ) vorgesehen sind, und zwar auf Basis der Versorgungsgrade.
Sollte der Bundestag dem zustimmen, hieße das: Z-MVZ können von Krankenhäusern nur noch dann gegründet werden, wenn damit der Anteil von zehn Prozent an der vertragszahnärztlichen Versorgung im Planungsbereich der kassenzahnärztlichen Versorgung nicht überschritten wird. In unterversorgten Bereichen (Unterschreitung um mehr als 50 Prozent) sollen maximal 20 Prozent der Versorgung durch Krankenhaus-Z-MVZ möglich sein, in Bereichen mit Überversorgung (Überschreitung um mehr als zehn Prozent) soll der Versorgungsanteil dieser Z-MVZ auf maximal fünf Prozent begrenzt werden. Sie dürfen dann weder neu gegründet noch ausgebaut werden. Ziel ist der „Erhalt der Versorgungsvielfalt“, da der Bereich der vertragszahnärztlichen Versorgung besonders stark von Übernahmeprozessen betroffen sei, heißt es in dem Änderungsantrag, der dem FVDZ vorliegt. Insbesondere das Geschäftsmodell von Private-Equity-Zahnarztketten sei auf kurzfristige Gewinne angelegt – „buy and build, exit“. Begründet werden die Maßnahmen auch mit dem auffällig unterschiedlichen Leistungs- und Abrechnungsverhalten von Z-MVZ, die von Zahnärzten gegründet wurden (meist durch Praxisumwandlungen), Investoren-Z-MVZs, Berufsausübungsgemeinschaften und Einzelpraxen.
„Der Entwurf zeigt, dass der Gesetzgeber die kritischen Entwicklungen in der Zahnheilkunde deutlich wahrgenommen hat und versucht, der Sorge der Zahnärzteschaft über einen Ausverkauf der Zahnheilkunde Rechnung zu tragen“, kommentiert der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte, Harald Schrader, den Entwurf. „Grundsätzlich halten wir Z-MVZ nicht für notwendig in der zahnärztlichen Versorgung, sollte dieser Vorschlag nun aber so ins Gesetz einfließen, wird wenigstens ein kleiner Schritt gemacht, die unfairen Wettbewerbsbedingungen zu kompensieren.“
red

TI-Anbindung von Praxen geht nur langsam voran

Die Anbindung der Arzt- und Zahnarztpraxen an die Telematikinfrastruktur (TI) verläuft weiterhin schleppend. Wie das Ärzteblatt berichtet, mehren sich die Hinweise darauf, dass der Stichtag 30. Juni 2019, zu dem alle Praxen TI-tauglich gemacht sein müssen, nicht zu halten sein wird. Laut Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) sind derzeit lediglich etwa 50.000 der mehr als 140.000 Arzt- und Zahnarztpraxen in Deutschland an das Netz angebunden. Um noch ohne den gesetzlich angedrohten Honorarabzug bei der Nichtanbindung davonzukommen, wird die Zeit nun knapp: Praxisinhaber müssen die erforderlichen technischen Komponenten bis Ende des ersten Quartals bestellt haben, ansonsten droht laut Gesetz eine rückwirkende Honorarkürzung ab 1. Januar 2019 von einem Prozent. Die Industrie gibt sich maximal optimistisch: Wer bis Ende März bestelle, werde bis Ende Juni angebunden. Ärztevertreter sehen die Sache naturgemäß weniger positiv.
Quelle: Ärzteblatt

Wissenschaftliche Kernkompetenzen stärken

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Medizinische Fakultätentag (MFT) fordern eine stärkere Verankerung wissenschaftlicher Kompetenzen im Medizin- und Zahnmedizinstudium. Wie das gelingen kann, verdeutlicht ein Diskussionspapier, das vergangene Woche veröffentlicht wurde. Darin zeigen Leopoldina und MFT Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung des Medizinstudiums auf und erklären, warum medizinische Forschung und Patientenversorgung davon gleichermaßen profitieren würden. „Praktische Forschungserfahrungen und die kritische Reflexion von wissenschaftlichen Ergebnissen muss jeder Arzt vorweisen, gerade auch in der alltäglichen Versorgungspraxis. Eine solche wissenschaftliche Medizinausbildung gibt es nur im Dreiklang von Lehre, Forschung und Krankenversorgung, das heißt innerhalb der Hochschulmedizin", stellt Mitautor und MFT-Vizepräsident Prof. Dr. Matthias Frosch in dem Diskussionspapier klar. Und der Vizepräsident der Leopoldina, Martin Lohse, unterstrich: Um mehr junge Menschen für die medizinische Forschung zu begeistern, braucht es unter anderem entsprechende Zielpositionen, Förderinstrumente sowie ein Mentoringsystem.“
Quelle: Deutsches Ärzteblatt, zm-online

Zahnärzte auf Platz 1 bei Patientenzufriedenheit

Gäbe es Zeugnisse für Zahnärzte, so würden die meisten von ihnen sehr gut abschneiden. Das zumindest bescheinigen die Patienten immer wieder in Umfragen – jüngst auch im jameda-Patientenbarometer, das von diesem Ärzteportal zwei Mal im Jahr erstellt wird. Aus dem Barometer wird deutlich: Patienten sind mit der Zeit, die ihnen ihre Zahnärzte widmen, im Vergleich zu allen anderen Facharztgruppen, am zufriedensten. Auf einer Schulnotenskala von 1 bis 6 schneiden Zahnärzte in der Kategorie „Genommene Zeit“ mit einem Durchschnittswert von 1,29 ab und heben sich im Ranking damit weit von allen anderen Arztgruppen ab. Am nächsten dran sind die Urologen mit einem Schnitt von 1,59, gefolgt von den Haus- und Allgemeinärzten mit einem Wert von 1,81. Fast eine glatte 1 bekommen Zahnärzte von älteren Patienten, aber auch bei den jüngeren ist der Wert mit 1,3 immer noch auf Top-Niveau. Regionale Unterschiede sind minimal, aber es gibt sie: In Bayern sind die Patienten demnach ein klein wenig zufriedener (1,23) als beim „Schlusslicht“ Mecklenburg-Vorpommern (1,44). Interessante Feststellung im Patientenbarometer: In Sachen Behandlungszeit liegen die Einschätzungen von Privatpatienten und gesetzlich Versicherten fast gleichauf. Dieser Wert variiert bei anderen Arztgruppen erheblich. Insgesamt die Patienten allerdings mit ihren Fachärzten zufrieden. Spitzenreiter auch im Gesamtranking: ganz klar die Zahnärzte.
Quelle: jameda

Satte Gehaltssprünge für Kassenchefs

Über deutlich mehr Gehalt konnten sich die Vorstände der größten deutschen Krankenkassen im vergangenen Jahr freuen. Spitzenreiter unter den Top-Verdienern der Kassenfunktionäre ist nach wie vor Jens Baas, Chef der Techniker Krankenkasse. Laut Veröffentlichung im Bundesanzeiger hatte er 2018 ein Jahresgehalt von 333.716 Euro. Sein Salär stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um knapp 10.000 Euro. Auf Platz zwei landete der Chef der Barmer, Christoph Straub. Er bekam ein Gehalt von 297.512 Euro – 8.665 Euro mehr als 2017. Platz drei der Kassen-Topverdiener belegt der Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, mit 284.000 Euro Jahressalär. Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete, ehemalige Minister im Saarland und ehemalige Staatssekretär im Bundeskabinett hatte damit einen deutlich höheren Gehaltssprung von 14.500 Euro. Schwierig gestaltet sich ein Vergleich der Vorstandsgehälter dadurch, dass einige Funktionäre zusätzlich zu ihren Jahressalären noch weitere Entlohnungen bekommen. Das rief kürzlich auch das Bundesversicherungsamt auf den Plan. In einem Ende Februar verschickten Mahnbrief prangerte die Aufsicht an, dass Kassen „vereinzelt“ keine „konkreten und vollständigen Eurobeträge“ für privat genutzte Dienstwagen und variable Vergütungen angäben. Diese seien für das Jahr 2018 „umgehend“ nachzumelden.
Quelle: änd

News-FVDZ Nachrichten 5.März 19

Sehr geehrter Herr Dr.

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • Approbationsordnung: Freier Verband begrüßt Bundesratsinitiative 
  • FVDZ-Winterkongress zum ersten Mal in Schladming
  • Weiter Proteste gegen TSVG
  • Telematik: Verweigerer machen mobil
  • „young dentists meeting“ am 3. / 4. Mai in Bonn
  • Jetzt anmelden: Praxis-Ökonomie-Kongress vom 30. Mai bis 1. Juni auf Sylt
  • Zu guter Letzt: Patient wuchs Zahn in der Nase

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:


Approbationsordnung: Freier Verband begrüßt Bundesratsinitiative 

Der Bundesrat will offenbar einen neuen Anlauf zur Verabschiedung einer neuen Approbationsordnung für Zahnärzte (ZApprO) unternehmen. Dies soll voraussichtlich im nächsten Bundesratsplenum am 15. März geschehen. Die Modernisierung der seit 1955 geltenden Regelungen ist seit langem überfällig. Die Verabschiedung eines weitgehend konsentierten Entwurfs von Ende 2016 scheiterte u.a. an Finanzierungsfragen. „Es ist zu befürworten, dass die zahnärztliche Approbationsordnung nicht im Masterplan Medizin 2020 aufgeht, denn dort würde die zahnmedizinische Ausbildung vollkommen untergehen“, erklärte der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte, Harald Schrader. Außerdem sei es begrüßenswert, dass Bund und Länder sich nun offenbar auch über die bislang umstrittene Finanzierung verständigen konnten. „Damit ist dann hoffentlich auch die Schließung von Universitätsstandorten vom Tisch“, führte der Bundesvorsitzende weiter aus und wies zugleich auf inhaltlich kritische Punkte hin: So setzt sich der Freie Verband weiterhin vehement für die Vermittlung und Prüfung zahntechnischer Fertigkeiten im Zahnmedizinstudium ein. Außerdem sei es unerlässlich, die dringend notwendige Verbesserung der Betreuungsrelation trotz schwieriger Finanzierbarkeit umzusetzen. „Die Reform der über 60 Jahre alten Approbationsordnung ist selbstverständlich nicht zum Nulltarif zu haben“, machte Schrader klar. jg

FVDZ-Winterkongress zum ersten Mal in Schladming

Neuer Ort, neues Konzept, bewährte Fortbildung: Zum 51. Mal hat der Winterkongress des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) seine Pforten für fünf Tage kompakte Fortbildung geöffnet – in diesem Jahr zum ersten Mal im österreichischen Schladming. Als „Sprung ins kalte Wasser“ bezeichnete Kongressleiter Dr. Peter Bührens den Umzug des Winterkongresses in die Steiermark. Doch die Voraussetzungen in dem modernen Wintersportort mit großzügiger Kongresshalle für die zahnärztliche Fortbildung und besten Skibedingungen für den Freizeitteil könnten besser nicht sein. Bereits zur Eröffnung startete der FVDZ in diesem Jahr mit dem komplexen berufspolitischen Thema der zahnärztlichen Berufsausübung in Europa. Festredner Dr. Gerhard Konrad Seeberger, Präsident-elect der Weltzahnärzteorganisation FDI, näherte sich dem Thema mit einem Impulsreferat unter dem Titel „Suche nach der zahnärztlichen Freiheit in der europäischen Berufsarena“. Er beleuchtete dabei, wie Zahnärzte im Kontext der Medizin wahrgenommen werden und wie sich die Grundlagen der freien Berufsausübung in unterschiedlichen Ländern in den vergangenen Jahren verändert haben. In der anschließenden berufspolitischen Podiumsrunde diskutierten die Teilnehmer über die Veränderungen, die durch Regelungen aus Brüssel entstehen, und stellten auch nationale Herausforderungen wie investorengesteuerte Medizinische Versorgungszentren und Digitalisierung in einen europäischen Kontext. FVDZ-Bundesvorstandsmitglied PD Dr. Thomas Wolf moderierte die Runde, an der neben Seeberger auch der Präsident des zahnärztlichen Interessenverbandes Österreichs (ZIV), MR DDr. Claudius Ratschew, der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader und die saarländische FVDZ-Landesvorsitzende Dr. Jeannine Bonaventura teilnahmen. Den Förderpreis der Stiftung Zahnärztliche Wissenschaften für junge Wissenschaftler verlieh die stellvertretende FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Gudrun Kaps-Richter an Dr. Fabian Cieplik für seine Studien zur oralen Mikrobiologie, die vor allen Dingen Auswirkungen auf die Parodontitistherapie haben werden.
sas

Weiter Proteste gegen TSVG

Der Protest der Ärzteschaft gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) geht weiter. Am 6. März, eine Woche vor der entscheidenden Lesung im Parlament, wollen niedergelassene Ärzte erneut ihren Ärger über das Gesetz artikulieren. Bislang sind Aktionen in Hannover, Düren, Essen und Paderborn geplant.
Die Übersicht wird im Ärztenachrichtendienst änd fortlaufend aktualisiert.
Quelle: änd

Telematik: Verweigerer machen mobil

Trotz des nahenden Fristablaufs sind noch immer etwa zwei Drittel der Arztpraxen nicht an die Telematik angeschlossen. In Hamburg betrug die Quote nach Angaben der stv. Vorsitzenden der KV Hamburg, Caroline Roos, Ende Januar gerade einmal 16 Prozent. Deutschlandweit seien es aktuell 31 Prozent, berichtete Roos auf der KV-Vertreterversammlung. Die Hersteller kämen offenbar mit der Lieferung der Konnektoren nicht hinterher. Unterdessen hat eine Gruppe von Ärzten die Initiative „TI-frei“ gegründet und ruft alle Praxisinhaber dazu auf, ihre Praxen nicht an die Telematikinfrastruktur anzuschließen. Dafür wurde eigens ein Siegel mit QR-Code entwickelt, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Über den Code können Hintergrundinformationen aufs Smartphone geladen werden. Teilnehmende Ärzte sollen sich zudem in eine Liste eintragen, mit der Patienten einen Überblick über Praxen in Deutschland erhalten sollen, die sich dem Anschluss an die Telematikinfrastruktur verweigern.
Quelle: änd

Aus dem Verband:


„young dentists meeting“ am 3. und 4. Mai in Bonn

Die Initiative young dentists (yd²) bietet dem zahnärztlichen Nachwuchs und Praxisgründern Orientierung und Unterstützung. Die Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) und dem Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) vermittelt dabei Starthilfe in Form von kostengünstigen Seminaren in allen Bereichen. Am 4. und 5. Mai 2019 findet im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn das zweitägige „young dentists meeting“ statt – diesmal zu den Themen „Gestalten und Fehler vermeiden– Rechtsfälle aus der Zahnarztpraxis“ und „Kinderzahnheilkunde – ein Update“.
Am Freitag referiert der Justiziar des Freien Verbandes, Michael Lennartz, u.a. zu Haftungsrisiken in der Zahnarztpraxis und über den Einstieg in unterschiedliche Kooperationsformen. Der Samstag ist neuen Entwicklungen in der Kinderzahnheilkunde gewidmet. PD Dr. Alexander Rahmann, MME, beleuchtet in seinem Seminar alle wichtigen Fragen zu diesem Thema. Darüber hinaus wird ein Lachgas-Schnupper-Kurs angeboten. Ab 80 Euro Seminargebühren (inkl. Unterkunft und Verpflegung) sind Sie dabei. Mehr Infos unter: www.young-dentists.de
red

Jetzt anmelden: Praxis-Ökonomie-Kongress vom 30. Mai bis 1. Juni auf Sylt

Wollen Sie auch zurück nach Westerland? Dann fahren Sie doch zum 14. Praxis-Ökonomie-Kongress! Der Freie Verband lädt vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2019 auf die größte nordfriesische Insel Sylt ein. Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Jahr auf der Stärkung freiberuflicher Praxisstrukturen. Die Möglichkeiten der Gründung zahnärztlicher Medizinischer Versorgungszentren und das Vordringen versorgungsfremder Kapitalinvestoren in den Markt sind aktuell eine große Gefahr für die freiberufliche Praxis. In Seminaren und Fortbildungen werden unterschiedliche Kooperationsformen und Handlungsoptionen vorgestellt und im Plenum diskutiert. Überdies stehen Themen wie Praxismarketing, Steuerrecht sowie die GOZ-Abrechnung auf der Agenda. Veranstaltungsort ist das zentral gelegene Congress Centrum Sylt in Westerland. Die Teilnahme steht FVDZ-Mitgliedern wie Nicht-Mitgliedern offen. Das detaillierte Programm zum 14. Praxis-Ökonomie-Kongress können Sie auf der Verbandswebsite unter www.fvdz.de/sylt einsehen oder bei der FVDZ-Bundesgeschäftsstelle (Tel. 0228 – 8557 0) anfordern.
red

Zu guter Letzt:


Patient wuchs Zahn in der Nase

Einem 59-jährigen Dänen wurde ein hoch verlagerter Zahn aus der Nase entfernt. Dies berichtete das Wissenschaftsmagazin „The BMJ“. Der Mann klagte seit über zwei Jahren über eine verstopfte Nase, milchigen Ausfluss aus einem Nasenloch sowie einen eingeschränkten Geruchssinn. Die Ärzte stellten fest, dass der Mann ein merkwürdiges Gebilde in der Nasenhöhle hatte und vermuteten zunächst einen Tumor oder eine Zyste. Es stellte sich jedoch heraus, dass dem Patienten ein Zahn in der Nase gewachsen war. Dieser wurde operativ entfernt. Symptome waren erst relativ spät aufgetreten, daher blieb die Anomalie lange Zeit unbemerkt. 
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zahn in der Nase wächst, beträgt immerhin 0,1 bis maximal ein Prozent. 
Quelle: Sputniknews

News-FVDZ Nachrichten 26.Feb.19

Sehr geehrter Herr Dr.

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • MVZ: CDU-Politiker kritisiert „verlogene Diskussion"
  • G-BA: Zahlreiche zahnärztliche Themen auf der Agenda
  • Schweiz: Kanton Genf will keine Zahnversicherung
  • Thüringen: Hausarztpraxis zu verschenken
  • Jetzt anmelden: Zahnärzte-Sommerkongress vom 17. bis 21. Juni 2019 auf Usedom
  • Zu guter Letzt: Der amerikanische Traum vom Zahnarztberuf

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

MVZ: CDU-Politiker kritisiert „verlogene Diskussion“

Zwischen diversen namentlichen Abstimmungen im Bundestag und einer Grundgesetzänderung haben die Gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktionen am vergangenen Donnerstag noch schnell eine Podiumsdiskussion beim diesjährigen Kassengipfel in Berlin eingeschoben. Was eigentlich eine Routine- Angelegenheit ist, barg diesmal erheblichen Zündstoff – vor allem für die Zahnärzteschaft. „Unter-Über-Fehlversorgung: Kein Ende in Sicht“ lautete der Titel. Dass es dabei auch um das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), dass sich in den letzten Zügen im Bundestag befindet, gehen würde, war klar. Dass sich das Gespräch fast ausschließlich um das Thema Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und speziell um zahnmedizinische MVZ drehen würde, war nicht zu erahnen gewesen. Während FDP-Sprecherin, Christine Aschenberg-Dugnus und auch Harald Weinberg (LINKE) sich kritisch zu investorengesteuerten MVZ äußerten, gleichlange Spieße für die Beteiligten im Gesundheitssystem, nachhaltiges Versorgungsengagement und gar ein „klares Stoppschild für Investoren“ (Weinberg) forderten, gab Sabine Dittmar (SPD) der Diskussion eine andere Richtung: „Speziell bei den Zahnärzten könnte durch das Scharfschalten der Bedarfszulassung dem Problem mit den MVZ-Konstrukten doch recht einfach begegnet werden“, sagte sie. Die Politikerin ließ aber offen, ob es dahingehend einen Änderungsantrag im TSVG geben wird. Ihr Koalitionskollege Alexander Krauß (CDU), der in Vertretung von Karin Maag gekommen war, ließ seinem Unmut freien Lauf und verstieg sich zu der Bemerkung von einer „verlogenen Diskussion“ der Zahnärzte, die nur mit „an den Haaren herbeigezogenen Argumenten“ gegen MVZ ankämen, aber „nichts Handfestes zu bieten“ hätten. Nicht nur stellte er eine höhere Renditeorientierung der durch Private-Equity-Gesellschaften getragenen MVZ gegenüber niedergelassenen Zahnärzten grundsätzlich infrage, sondern erklärte obendrein, Zahnärzte seien doch über ihre Versorgungswerke mittelbar selbst an MVZ beteiligt. Deshalb verstehe er die ganze Diskussion nicht.
sas

G-BA: Zahlreiche zahnärztliche Themen auf der Agenda

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat auch in diesem Jahr zahlreiche zahnärztlich relevante Themen auf der Agenda. Dies zeigte sich bei der Vorstellung des Jahresprogramms in Berlin. So wurden bereits im Januar drei neue zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen für Kleinkinder bis zum vollendeten 33. Lebensmonat beschlossen. Auf diese Weise setzte der G-BA das wissenschaftliche Konzept der Zahnärzteschaft zur Vermeidung frühkindlicher Karies um. Somit sind drei Untersuchungen sowie Schmelzhärtungsmaßnahmen für Kleinkinder vorgesehen. Beim Methodenbewertungsverfahren sei man ebenfalls auf einem guten Wege, hieß es. Die Bewertung der systematischen Behandlung von Parodontopathien befinde sich in der finalen Phase. "Dies ist aus zahnmedizinischer Sicht ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der PAR-Behandlung", erklärte Christian Nobmann, Leiter Abteilung Koordination G-BA der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Er verwies darauf, dass 50 Prozent der jungen Erwachsenen an einer mittleren bis schweren Parodontitis leiden. Weitere wichtige Themen seien außerdem die Anpassung der Heilmittel-Richtlinie für Zahnärzte im TSVG sowie die Anpassung der Krankentransport-Richtlinie im Pflegepersonalstärkungsgesetz. Überdies seien Beratungen zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Zahnärzte geplant, sagte Nobmann.
Quelle: zm online

Schweiz: Kanton Genf will keine Zahnversicherung

Im Schweizer Kanton Genf hat sich die Bevölkerung in einer Volksabstimmung mehrheitlich gegen die Einführung einer Versicherung für Zahnbehandlungen und einer kantonalen Krankenkassen ausgesprochen. Die beiden kantonalen Vorlagen, die am 10. Februar zur Abstimmung standen, wurden von der Bevölkerung mit nahezu gleichen Resultaten abgelehnt: 54,7 Prozent der Stimmberechtigten lehnen die Einführung einer obligatorischen Zahnversicherung ab, 55,5 Prozent wollen nichts wissen von einer kantonalen Krankenkasse. Initiator beider Vorlagen war die Partei der Arbeit. Die Schweizerische Zahnärztevereinigung SSO hatte sich deutlich gegen die Versicherungspflicht positioniert. Damit bleiben die Kosten für Zahnbehandlung Privatsache. Das Modell hätte vorgesehen, dass (wie in Deutschland) Arbeitgeber und -nehmer je hälftig in eine entsprechende Versicherung einzahlen. Die Befürworter hatten argumentiert, dass ein Teil der Bevölkerung aus finanziellen Gründen auf den Zahnarztbesuch verzichte. Regierung und Parlamentsmehrheit betonten dagegen die Eigenverantwortung und warnten vor hohen Kosten
Quelle: nzz, jh

Thüringen: Hausarztpraxis zu verschenken

Zur Lösung des Hausarztmangels greift der Sohn eines Arztes in Thüringen zu ungewöhnlichen Mitteln: Er bietet die Praxis bei eBay an – kostenlos. Der im Oktober überraschend verstorbene Eichsfelder Hausarzt Wolfgang Hoffmann hatte sich noch mit 70 Jahren um seine etwa 1.500 Patienten in Worbis, einer Stadt im nordthüringischen Eichsfeld gekümmert, das zu den strukturschwächeren Regionen des Bundeslandes gehört.
Momentan wird die Praxis von einem befreundeten 65-jährigen Allgemeinmediziner als Notbeauftragter weitergeführt, der dafür einen temporären Versorgungsauftrag der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Thüringen bekam. Dieser hatte 1985 die DDR verlassen und eine hausärztliche Praxis am Starnberger See geführt. Die eigentlich vorgesehene Nachfolgerin, die in zwei Jahren übernehmen sollte, hat ihre Facharztausbildung noch nicht abgeschlossen. Ein MVZ aus der Gegend hatte zunächst Interesse gezeigt, war dann aber wieder abgesprungen. Am Umsatz der Praxis dürfte es nicht gelegen haben, denn der soll sehr gut sein. Es findet sich offenbar kein Arzt für den Sitz, egal ob angestellt oder selbständig. In der Anzeige stehen als Verkaufspreis sechs Euro, allerdings nur, weil eBay keine Verkaufssumme von null akzeptiert.
Quelle: änd

Aus dem Verband:

Jetzt anmelden: Zahnärzte-Sommerkongress vom 17. bis 21. Juni 2019 auf Usedom

Der Freie Verband lädt Zahnärzte und Praxismitarbeiter zum 26. Sommerkongress auf die Ostseeinsel Usedom ein. Die traditionsreiche Fortbildungsveranstaltung findet vom 17. bis 21. Juni 2019 im Maritim Hotel Kaiserhof in Heringsdorf statt. Die Teilnehmer können aus einem umfangreichen Angebot an Seminaren und Vorträgen wählen. Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr unter anderem Adhäsivtechnik und Zahnersatz. Auch an den Mehrwert für das Praxisteam haben wir mit einer Vielzahl von Teamseminaren gedacht. Eine große Dentalausstellung und ein buntes Rahmenprogramm runden die Fortbildungswoche ab. Die Teilnahme steht FVDZ-Mitgliedern wie Nicht-Mitgliedern offen. Das detaillierte Programm zum Zahnärzte-Sommerkongress können Sie auf der Verbandswebsite unter www.fvdz.de einsehen oder bei der FVDZ-Bundesgeschäftsstelle
(Tel. 0228 – 8557 34) anfordern.
red 

Zu guter Letzt:

Der amerikanische Traum vom Zahnarztberuf

Eigentlich heißt es vom Tellerwäscher zum Millionär, doch man könnte auch vom Tellerwäscher zum Zahnarzt sagen, wenn es nach der Umfrage im amerikanischen „US News & World“ geht. Im aktuellen Job-Ranking landet der Zahnarztberuf nämlich auf dem 4. Platz von insgesamt 28 Plätzen. Die Plätze 1 bis 3 belegen in diesem Jahr der Softwareentwickler, gefolgt vom Statistiker und der Arzthelferin. Auch der Kieferorthopäde (Platz 5), der MKG-Chirurg (Platz 9) und der Prothetiker/Zahntechniker (ebenfalls Platz 9) haben es in das Ranking der besten Jobs 2019 geschafft. Ausschlaggebend für die Platzierung waren das durchschnittliche Jahresgehalt, die Arbeitslosenquote, der durchschnittliche Stresslevel, die Work-Life-Balance und die prognostizierte Nachfrage in den kommenden Jahren. Laut einer Prognose sollen in den nächsten Jahren rund 26.000 Arbeitsplätze für Zahnärzte entstehen. Das sind doch schöne Aussichten!
Quelle: ZWP online

Aktuelle Seminarangebote:

Nachrichten

News-FVDZ Nachrichten 11. Juni 2019

12. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.484 Tage Unsere...

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07. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr                      , mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.477 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 28.Mai 2019

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News-FVDZ Nachrichten 7.Mai 2019

08. Mai 2019

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News-FVDZ Nachrichten 9.April 2019

10. April 2019

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News-FVDZ Nachrichten 2.April 2019

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21. Februar 2019

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16. Februar 2019

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