ZÄF Hochfranken e.V. zahnärztl.Fortbildung & Information

News-FVDZ Nachrichten 28.Januar 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.715 Tage


Themen dieser Ausgabe

  • FDP fordert Digitalministerium
  • BZÄK: Fremdkapitaleinfluss stoppen
  • DSGVO-Verstöße: „Einträgliches“ Geschäft
  • Apps auf Rezept: Erster Verordnungsentwurf
  • Jetzt anmelden: Sommerkongress Usedom
  • Auch das noch: Grau durch Stress


Aus der Gesundheits- und Berufspolitik


FDP fordert Digitalministerium


Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, hat ein eigenes Ministerium für Digitalisierung gefordert. Der Nutzwert der Digitalisierung und die Interessen der Bevölkerung müssten im Mittelpunkt der Diskussion stehen, so Buschmann. Digitalministerin Dorothee Bär fehle die Kompetenz, bei der Digitalisierung voranzukommen. Der Eindruck, dass Politik viel rede, aber nichts verändere, untergrabe das Vertrauen in die Demokratie. Die Regierung müsse Verantwortung übernehmen und sich die Möglichkeiten der Digitalisierung zunutze machen. Staatsminister wie Dorothee Bär seien nur so eine Art „Edel-Pressesprecher“. „Wenn man es mit der Digitalisierung ernst meint, braucht es auch auf Bundesebene ein eigenes Ministerium.“ Die konkreten Chancen der Digitalisierung müssten besser kommuniziert werden, um deren Nutzwert zum Beispiel in der medizinischen Forschung verständlich zu machen. Man könne Persönlichkeitsrechte schützen und trotzdem Forschung anhand digitaler Daten ermöglichen. Die Auswertung der medizinischen Daten biete „enorme Möglichkeiten“ zur Verbesserung von Medikamenten und Therapien.
Quelle: änd, jh


BZÄK: Fremdkapitaleinfluss stoppen


BZÄK-Präsident Peter Engel hat erneut vor den Auswirkungen des ungehemmten Zustroms von Fremdkapital in die Zahnmedizin gewarnt. In einer Presseerklärung betont Engel, junge Zahnärztinnen und Zahnärzte dürften niemals unter den Druck geraten, medizinisch nicht angezeigte Leistungen am Patienten zu erbringen. Die Skandale um zahlungsunfähige Zahnarztketten in Spanien, England und Frankreich seien ein Warnsignal. Darauf hätten Ärzte und Zahnärzte bereits mehrfach hingewiesen. Darüber hinaus sei es schwer erträglich, dass mehr als 75 Prozent der Fremdkapitalgeber ihren steuerlichen Sitz in Steueroasen wie den Cayman Islands hätten, während die normale Zahnarztpraxis in Deutschland Steuern zahle. Beitragsgelder deutscher Krankenversicherter dürften nicht in weltweiten Steueroasen landen, so Engel. „Wir appellieren an die Bundesregierung, dieser Entwicklung – beispielsweise durch eine Änderung des Zahnheilkundegesetzes – endlich einen Riegel vorzuschieben.“
Quelle: bzäk, jh


Apps auf Rezept: Erster Verordnungsentwurf


Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) hat die gesetzliche Grundlage für die Verordnung von medizinischen Apps und anderen digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) durch Ärzte geschaffen. Die Details wurden allerdings auf eine Rechtsverordnung verschoben. In ihr soll auch der Nutzennachweis geregelt werden, den DiGA liefern müssen, um auf eine (neu zu schaffende) Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu kommen, welche die Grundlage der Erstattungsfähigkeit durch die GKV wird. Der jetzt vorliegende erste Entwurf stellt klar, dass als Voraussetzung entweder ein medizinischer Nutzen oder eine „Verfahrens- und Strukturverbesserung“ in der Versorgung nachgewiesen werden muss. Kriterien für medizinischen Nutzen sind die Verbesserung des Gesundheitszustands, die Verkürzung der Krankheitsdauer, die Verlängerung des Überlebens oder die Verbesserung der Lebensqualität. Verfahrens- und Strukturverbesserungen können demnach eine bessere Koordination der Behandlungsabläufe, die bessere Ausrichtung der Behandlung an Leitlinien, die Verbesserung von Adhärenz, Gesundheitskompetenz oder Patientensouveränität sowie ein erleichterter Zugang zur Versorgung sein. Der Nutzen soll mittels „vergleichender Studien“ nachgewiesen werden, die in der Regel innerhalb der EU, möglichst im Inland stattfinden. Dazu soll das BfArM einen Leitfaden vorlegen, der die Anforderungen an das wissenschaftliche Evaluationskonzept weiter ausführt. Außerdem befasst sich die Verordnung mit der Anwendungssicherheit und Funktionstauglichkeit der DiGA sowie vor allem mit dem Datenschutz und der Datensicherheit. Die BfArM-Liste enthält ausschließlich Medizinprodukte niedrigen Risikos, also solche der Medizinprodukteklassen I und IIa. Das BfArM nimmt in der Regel selbst keine eigenen Prüfungen zu Sicherheit, Funktionstauglichkeit und Datensicherheit vor, sondern verlässt sich auf die Angaben der Hersteller und die Einhaltung der DSGVO. Explizit ausgeschlossen wird eine Verarbeitung von Daten zu Werbezwecken. Ausdrücklich erlaubt sind Datenübertragungen zur Erfüllung medizinprodukterechtlicher Verpflichtungen und zur „dauerhaften Gewährleistung der technischen Funktionsfähigkeit und der Nutzerfreundlichkeit“ der DiGA.
Quelle: äz, jh


DSGVO-Verstöße: „Einträgliches“ Geschäft


Seit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Mai 2018 wurden in den 28 EU-Ländern plus Norwegen, Island und Liechtenstein rund 160.000 Verstöße gemeldet – für die Behörden offenbar ein einträgliches Geschäft: Die Geldbußen summieren sich auf insgesamt ca. 114 Mio. Euro. Die größte Einzelzahlung entfiel mit 50 Mio. Euro auf die Firma Google. Sie wurde verhängt von der französischen Datenschutzbehörde CNIL, weil Informationen zur Verwendung der erhobenen Daten und dem Speicherzeitraum nicht einfach genug zugänglich gewesen sein sollen. Frankreich führt damit die Rangliste der Länder mit den höchsten Gesamtsummen an Strafzahlungen an, Deutschland liegt mit 37.636 Fällen und Strafen von 24,5 Mio. Euro auf Platz zwei. Bei der Anzahl der gemeldeten Verstöße steht Deutschland ebenfalls auf dem zweiten Platz, hinter den Niederlanden. Die Niederlande führen mit 147,2 (Deutschland: 31,1) gemeldeten Verstößen je 100.000 Einwohner. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Großbritannien und Irland. Nach NDR–Angaben gab es bis Anfang Dezember 2019 deutschlandweit mehr als 850 Verstöße, bei denen Gesundheitsdaten entweder durch Fehler in der Rechnungslegung beim falschen Empfänger landeten oder vorübergehend frei zugänglich waren. So wurde beispielsweise gegen die Mainzer Uniklinik eine Geldbuße in Höhe von 105.000 Euro verhängt.
Quelle: zm-online


Aus dem Verband


Jetzt anmelden: Sommerkongress – 8. bis 12 Juni 2020 – Usedom


Der Freie Verband lädt Zahnärzte und Praxismitarbeiter zum 27. Sommerkongress auf die Ostseeinsel Usedom ein. Die traditionsreiche Fortbildungsveranstaltung findet vom 8. bis 12. Juni 2020 im Maritim Hotel Kaiserhof in Heringsdorf statt. Die Teilnehmer können aus einem umfangreichen Angebot an Seminaren und Vorträgen wählen. Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr Adhäsivtechnik und Zahnersatz. Auch an den Mehrwert für das Praxisteam wurde mit einer Vielzahl von Teamseminaren gedacht. Eine große Dentalausstellung und ein buntes Rahmenprogramm sowie eine standespolitische Podiumsdiskussion runden die Fortbildungswoche ab. Die Teilnahme steht FVDZ-Mitgliedern wie Nicht-Mitgliedern offen. Das detaillierte Programm zum Zahnärzte-Sommerkongress können Sie auf der Verbandswebsite unter www.fvdz.de/usedom einsehen oder bei der FVDZ-Bundesgeschäftsstelle (Tel. 0228 / 8557 34) anfordern – Anmeldung online, schriftlich oder telefonisch!
red


Auch das noch


Grau durch Stress


Marie Antoinette soll in der Nacht vor ihrer Hinrichtung weiße Haare bekommen haben. Das lag vielleicht doch eher an einer fehlenden Perücke. Dass Menschen nach belastenden Ereignissen graue Haare bekommen, weiß schon der Volksmund – aber was ist die Erklärung? Wissenschaftler der Harvard University haben jetzt experimentell nachgewiesen, dass Mäuse mit dunklem Fell durch physischen oder psychischen Stress dauerhaft die Haarfarbe verlieren. Ursache ist nicht – wie zunächst vermutet – eine Schädigung des Immunsystems, sondern das sympathische Nervensystem, das eigentlich mit einer positiven Körperreaktion auf Stress in Verbindung gebracht wird. Der Sympathikus bereitet auf gefährliche Situationen vor, indem unter anderem vermehrt Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet werden. Durch die Kampf-oder-Flucht-Reaktion steigen Herzfrequenz und Blutdruck. Zugleich wirkt das Noradrenalin aber auf die Stammzellen in den Haarfollikeln, die den Farbstoff für das Fell produzieren. Unter Stress werden die Stammzellen überaktiv, gehen dann zugrunde und produzieren daher keinen Farbstoff mehr – und zwar dauerhaft. Es ist wahrscheinlich, dass Stress über diesen Mechanismus auch andere Organe und Körperfunktionen schädigt.
Quelle: sz, jh

Nachrichten

News-FVDZ Nachrichten 11. Februar 2020

11. Februar 2020

Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.729 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 03. Februar 2020

04. Februar 2020

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News-FVDZ Nachrichten 28.Januar 2020

29. Januar 2020

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News-FVDZ Nachrichten 21.Januar 2020

22. Januar 2020

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News-FVDZ Nachrichten 14.Januar 2020

16. Januar 2020

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News-FVDZ Nachrichten 7.Januar 2020

08. Januar 2020

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News-FVDZ Nachrichten 17.Dez. 2019

17. Dezember 2019

ehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.673 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 10.Dez. 2019

12. Dezember 2019

  Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.666...

News-FVDZ Nachrichten 26.Nov. 2019

02. Dezember 2019

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News-FVDZ Nachrichten 19.Nov. 2019

20. November 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  111.645 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 12.Nov. 2019

13. November 2019

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News-FVDZ Nachrichten 1.Okt. 2019

03. Oktober 2019

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