ZÄF Hochfranken e.V. zahnärztl.Fortbildung & Information

News-FVDZ Nachrichten 20. August 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.554 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  •  Seltene Eintracht: Schmidt und Gröhe gegen Spahn
  •   IT-Sicherheit: Biometrische Daten offen im Internet
  •   Notfälle: Weniger Andrang in Kliniken
  •   KBV-Umfrage: Skepsis bei Videosprechstunde
  •   FVDZ-Existenzgründerprogramm: Neue Termine und Orte
  •   Frauen und Multitasking: Nur ein Märchen?

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

Seltene Eintracht: Schmidt und Gröhe gegen Spahn

Ulla Schmidt (SPD) und Hermann Gröhe (CDU) haben ihre Ablehnung gegen die geplanten Organspende-Regeln des Nachfolgers im Amt des Bundesgesundheitsministers, Jens Spahn (CDU), bekräftigt. Schmidt warnte davor, das Selbstbestimmungsrecht der Menschen anzutasten, wenn es andere Möglichkeiten gebe, mehr Organspenden zu erreichen. Gröhe betonte, neben besseren Bedingungen in Krankenhäusern sollte auf beherzte Aufklärung und gezieltes Nachfragen gesetzt werden. Gröhe und Schmidt unterstützen den Gesetzentwurf einer Abgeordnetengruppe um Grünen-Chefin Annalena Baerbock. Danach sollen alle Bürger mindestens alle zehn Jahre beim Ausweisabholen auf das Thema Organspende angesprochen werden. Außerdem soll ein bundesweites Online-Register erstellt werden, in dem man seine Entscheidung für oder gegen eine Spende eintragen und ändern kann. Zudem sollen Hausärzte regelmäßig darüber informieren. Spahn und SPD-Fraktionsvize Lauterbach setzen hingegen auf die „doppelte Widerspruchslösung“: Alle Volljährigen gelten grundsätzlich als Spender, es sei denn man selbst (zu Lebzeiten) oder die Angehörigen widersprechen. Bisher sind Organentnahmen nur bei ausdrücklicher Zustimmung zulässig. Die beiden fraktionsübergreifenden Entwürfe waren im Juni in den Bundestag eingebracht worden. Es soll noch eine Expertenanhörung geben, bevor der Bundestag dann ohne Fraktionszwang über eine Neuregelung entscheidet.
Quelle: änd, jh

IT-Sicherheit: Biometrische Daten offen im Internet

Ab September ist für das Internet-Banking die Zwei-Faktor-Authentifizierung vorgeschrieben – aus Sicherheitsgründen. Als besonders sicher gelten biometrische Merkmale, da sie einmalig sind: Iris, Fingerabdruck, Stimme. Dumm nur, dass sich in praxi ein Fingerabdruck von einer Foto-Vorlage kopieren lässt. Noch dümmer, wenn die gespeicherten Daten offen im Internet zugänglich sind. So wurde jetzt eine Sicherheitslücke bei einer südkoreanischen Firma aufgedeckt, die für Firmen, Polizei und Sicherheitsbehörden Daten zur Gesichtserkennung und Fingerabdrücke speichert, um Menschen zu identifizieren, die besondere Zugangsbefugnisse zu sicheren Bereichen in Gebäuden haben. Ein Team unter der Leitung zweier israelischer Sicherheitsforscher konnte auf 23 Gigabyte mit mehr als 27 Millionen Datensätzen zugreifen. Teilweise wurden Passwörter wie „Password“ oder „abcd1234“ verwendet. Gesichtserkennungsinformationen und Fingerabdrücke waren zudem unverschlüsselt gespeichert. Die Sicherheitslücke hätte genutzt werden können, um die Sicherheitssysteme der betroffenen Einrichtungen zu kontrollieren, neue Datensätze anzulegen und sich Zugang zu den betroffenen Einrichtungen zu verschaffen.
Quelle: netzpolitik.org, jh

Notfälle: Weniger Andrang in Kliniken

Das unnötige Aufsuchen der Notaufnahme von Kliniken gilt als eins der großen Probleme in der ambulanten Versorgung. Ganz entgegen der öffentlichen Wahrnehmung hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) nun allerdings bei einer Analyse der Daten festgestellt, dass die Zahl der an deutschen Krankenhäusern ambulant behandelten Notfallpatienten seit 2016 stetig zurückgeht. Offenbar trügen die Bemühungen der KVen, Portalpraxen an Kliniken einzurichten und den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu stärken, inzwischen Früchte, erklärte dazu Zi-Geschäftsführer Dr. Dominik von Stillfried. Bis 2018 sei die Anzahl der Behandlungen im Krankenhaus um rund 222.000 Fälle gesunken, während die durch niedergelassene Haus- und Fachärzte behandelten ambulanten Notfälle von 2015 bis 2018 kontinuierlich um rund 360.000 Fälle angestiegen seien. Zudem würden sich die Behandlungsanlässe deutlich in Richtung akuter Ereignisse verschieben. Die Inanspruchnahme der Notaufnahmen und Bereitschaftsdienste wegen chronischer Erkrankungen sei hingegen rückläufig. „Die Vertragsärzte leisten einen signifikanten Beitrag zur Entlastung der Notaufnahmen in den Kliniken“, so von Stillfried. Diese Ansätze müssten mit der Reform der Notfallversorgung weiter unterstützt werden.
Quelle: ärztezeitung, jh

KBV-Umfrage: Skepsis bei Videosprechstunde

Nach einer aktuellen Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) empfinden aktuell 27 Prozent der Befragten einen Hausarztmangel - ein Anstieg um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch größer wird der Facharztmangel eingeschätzt: 44 Prozent der Befragten gaben an, es gebe zu wenige. Auf die Frage nach Problemen, selbst einen Arzt zu finden, sagten allerdings nur knapp die Hälfte derjenigen, die einen Facharztmangel konstatierten, sie litten persönlich darunter. Bei den Hausärzten war es jeder Dritte. Wie 2018 gaben 45 Prozent aller Befragten an, dass sie beim letzten Arztbesuch ohne Wartezeit und Termin sofort drangekommen seien, 15 Prozent hätten bis zu drei Tage auf einen Termin warten müssen, 38 Prozent länger. Zwischen privat und gesetzlich Versicherten waren die Unterschiede gering. KBV-Chef Andreas Gassen erklärte dazu, durch die Terminservicestellen würden PKV-Versicherte jetzt länger warten, die GKV-Versicherten aber nicht kürzer. Wie im Vorjahr gaben 20 Prozent an, sie hätten auf ihren Termin zu lange warten müssen. „In keinem anderen Bereich würde die Politik auch nur auf die Idee kommen, etwas zu ändern, wenn die Zufriedenheit in der Gesamtbevölkerung bei 80 Prozent liegt“, sagte Gassen dazu. Ein großer Teil der Befragten (fast zwei Drittel) zeigte sich sehr skeptisch gegenüber der Video-Sprechstunde. Selbst bei den 18- bis 29-Jährigen lehnten 51 Prozent eine Fernbehandlung auf diese Weise ab. Die Ablehnungsquote steigt mit dem Alter auf schließlich 75 Prozent bei den 70 bis 79-Jährigen. Die Versichertenbefragung wird seit 2006 jährlich durchgeführt, telefonisch befragt wurden dafür rund 6.000 privat und gesetzlich Versicherte.
Quelle: änd

Aus dem Verband:

FVDZ-Existenzgründerprogramm: Neue Termine und Orte

Das FVDZ-Existenzgründerprogramm geht Dank großer Nachfrage weiter. Ab sofort können Sie sich für die zweite Runde in Bonn anmelden. Hamburg und Leipzig sind als neue Standorte hinzugekommen. Im Mittelpunkt der Seminare stehen Betriebswirtschaft, Arbeits-, Berufs- und Vertragsrecht, Marketing sowie Personalmanagement. Seminarthemen sind „Zukunftssichere Praxisstrategie“ oder „Mitarbeiterführung und Motivation.“ Erfahrene Referenten schlagen die Brücke zwischen Theorie und Praxis. Was immer Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber wissen müssen und schon immer wissen wollten, erfahren sie hier – kompetent, komfortabel, kostenfrei (als Mitglied im Freien Verband). Das Programm richtet sich an studentische Mitglieder ab dem 9. Semester und angestellte Zahnärzte und Praxisgründer. Interessenten können aus 12 Seminaren frei einen oder alle Termine wählen, verteilt auf 18 Monate. So kann jeder jederzeit einsteigen und berufsbegleitend an der Fortbildung teilnehmen. Pro Tagesseminar erhalten Teilnehmer sechs Fortbildungspunkte. Ausführliche Informationen zum Programm hier: https://www.fvdz.de/existenzgruenderprogramm.

Auch das noch:

Frauen und Multitasking: Nur ein Märchen?

„Warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können“ lautete ein früherer Bestseller-Titel. Ein hartnäckig verbreiteter Mythos besagt zudem, das weibliche Gehirn sei durch die Evolution darauf getrimmt, viele Dinge gleichzeitig erledigen zu können – wohl in der Vorstellung, unsere Ahninnen hätten sich schon am Lagerfeuer gleichzeitig um die überkochende Suppe, die quakenden Gören und den kaputten Lendenschurz des Ernährers kümmern müssen: Sie wissen schon: „Multitasking“. Alles Unfug haben jetzt Wissenschaftler um Patricia Hirsch von der RWTH Aachen herausgefunden. Mehrere Dinge gleichzeitig erledigen können demnach beide Geschlechter gleich schlecht. Das menschliche Gehirn ist so gebaut, dass man zwar mehrere Sachen gleichzeitig anpacken kann, bearbeitet werden sie aber faktisch immer nacheinander im praefrontalen Cortex. Durch diesen Flaschenhals müssen alle Entscheidungen und zwar seriell – nicht parallel – bei Frauen und Männern gleichermaßen. Man kann sich nur auf eine Sache wirklich konzentrieren. Durch das „Zerhacken“ leidet die Qualität der Arbeit bei beiden Geschlechtern.
Quelle: jh
 

Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: www.fvdz.de

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