ZÄF Hochfranken e.V. zahnärztl.Fortbildung & Information

News-FVDZ Nachrichten 6. August 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

GOZ-Punktwertuhr:  11.540 Tage

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • FVDZ-Bundesvorstand: DVG bringt mehr Bürokratie, Kontrolle und Kosten
  • BSG: Verbot von Wahltarifen
  • IT-Spezialist: „Die TI ist nicht sicher“
  • Apobank: Betrüger locken Kunden auf falsche Homepage
  • Pflege: Kammer fordert 4000 Euro – mindestens
  • Kongress Dentale Zukunft: Erfolgreicher Start
  • Auch das noch: Selbstständigkeit hält fit

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

FVDZ-Bundesvorstand: DVG bringt mehr Bürokratie, Kontrolle und Kosten

Schwerpunkte der ersten Sitzung des Bundesvorstandes nach der Sommerpause waren unter anderem der Entwurf des Digitale Versorgung-Gesetzes (DVG), die Zukunft der GOZ sowie die Vorbereitung der Hauptversammlung 2019. „Die derzeitige Politik nimmt den Ausverkauf der freiberuflich Niedergelassenen mindestens billigend in Kauf“, erklärte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. Es bleibe vorrangige Aufgabe der zahnärztlichen Standespolitik, Strategien gegen ausufernde Bürokratie und Wettbewerbsverzerrungen zu entwickeln. Das jüngst von der Bundesregierung verabschiedete DVG sorgte, obwohl inzwischen die Passagen zur elektronischen Patientenakte (ePA) herausgenommen wurden, für viel Gesprächsstoff. „Mit diesem Gesetz kommt mehr Bürokratie, mehr staatliche Kontrolle und vor allem Mehraufwand auf die Praxen zu“, fasste Schrader zusammen. Die bisherige Vergütung der kassenzahnärztlichen Leistungen bilde diesen Mehraufwand allerdings nicht ab. „Wir werden uns das für einen Auslagenersatz stark machen müssen, den immer neue gesetzliche Auflagen uns abverlangen.“ Erneut forderte der FVDZ-Vorstand einen eigenständigen Weg der Zahnheilkunde.
jh/sas

BSG: Verbot von AOK-Wahltarifen

Krankenkassen dürfen Privatversicherungen keine direkte Konkurrenz machen. Das Bundessozialgericht (BSG) hat aktuell die Wahltarife der AOK Rheinland/Hamburg für unzulässig erklärt (AZ: B 1 KR 34/18 R); es gebe dafür keine gesetzliche Grundlage. Zudem darf die Kasse auch nicht mehr mit Vergünstigungen bei bestimmten privaten „Vorteilspartnern“ werben. Die Tarife waren 2007 mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz eingeführt worden. Geboten wurde Kostenerstattung für Behandlung im Ausland, für Zuzahlungen sowie Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, Zahnersatz, Zahnvorsorge und kieferorthopädische Leistungen, Brillen sowie für Leistungen der häuslichen Krankenpflege. Nach Angaben der AOK hatten 2018 rund 500.000 Versicherte einen oder mehrere Wahltarife abgeschlossen. Kläger war die Continentale Krankenversicherung mit der Begründung, ihre Berufsfreiheit werde verletzt. Das Landessozialgericht NRW hatte die Wahltarife für Zahnersatz oder häusliche Krankenpflege noch für zulässig gehalten.
Quelle: äz

IT-Spezialist: „Die TI ist nicht sicher“

Der IT-Spezialist Jens Ernst hat der aktuellen Telematikinfrastruktur (TI)  in Hinblick auf die Datensicherheit ein vernichtendes Urteil ausgestellt. Immer wieder stelle er bei Überprüfungen fest, dass am Konnektor alle Ports offen stünden – eine Einladung für jeden Hacker. Entsprechend programmierte Trojaner seien dann in der Lage, das Erpressungspotenzial des Angriffsziels zu bewerten und ungehindert Daten abzuziehen. Das Gesundheits-ministerium solle endlich bekennen, dass der Konnektor keine Sicherheit biete, fordert Ernst. Auch der von der Gematik empfohlene Reihenbetrieb und der „Sichere Internet Service“ (SIS), den die Gematik empfehle, seien nicht sicher. Die Gematik versichert, eingehende Verbindungen aus dem Internet würden unterbunden und die Inhalte der Kommunikation auf Schadsoftware überprüft. Tatsächlich führe der SIS aber gar keine Kommunikationskontrolle durch und alle ausgehenden Ports der Router stünden für Angreifer offen. Er habe erst eine Praxis gesehen, die sicher an die TI angeschlossen gewesen sei, so Ernst – da werde der TI-Rechner nur für Abrechnung und Versichertenstammdatenabgleich genutzt. Für Besuche im Internet nutzt die Praxis einen separaten Rechner. Auf einem dritten Rechner – ohne Netzzugang – sind die Patientenakten gespeichert. Diese Stand-alone-Lösung soll nun allerdings mit dem Digitale Versorgung-Gesetz unmöglich gemacht werden.
Quelle: änd, jh

Apobank: Betrüger locken Kunden auf falsche Homepage

Wie der SPIEGELberichtet, wurden Kunden der Deutschen Ärzte- und Apotheker-Bank (Apobank) offenbar auf eine gefälschte Internetseite gelockt, wo Kontodaten und Zugangscodes „abgephisht“ wurden. Bei einer dreistelligen Zahl von Kunden sei es den Kriminellen gelungen, in deren Namen Überweisungen vorzunehmen. Als Reaktion wurden von der Bank vorsorglich Limits zum Schutz der Kunden eingeführt, sagte eine Sprecherin. So können mit dem SMS-Tan-Verfahren seit rund zwei Wochen nur noch limitierte Tagesbeträge online überwiesen werden. Höhere Summen sind nur über eine Hotline möglich. Dort gebe es jetzt teils massive Wartezeiten, schreibt der SPIEGEL. Viele Kunden fühlten sich nicht ausreichend informiert. Die Apobank hingegen gab an, sie habe ihren Kunden eine Nachricht an deren Onlinebanking-Postfach geschickt. Kunden, die Verluste durch betrügerische Überweisungen erlitten hätten, wolle sie individuell ansprechen. Tipp: Niemals zugeschickten Links folgen, sondern immer die Adresse selbst eingeben.
Quelle: spiegel, jh

Pflege: Kammer fordert 4000 Euro - mindestens

Die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein fordert für Pflegeberufe einen (Mindest-) Monatslohn von 4000 Euro, inklusive etwaiger Zuschläge. Neben „wertgerechter Bezahlung“ müssten auch die bedarfsgerechte Personalausstattung strenger gehandhabt und unterbesetzte Abteilungen notfalls geschlossen werden. Man erwarte, dass der tatsächliche Wert pflegerischer Tätigkeiten „in allen Settings beruflicher Pflege“ mit einer angemessenen Vergütung abgebildet werde, sagte Kammer-Vizepräsident Frank Vilsmeier. Die bestehende Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung sei nicht als ausreichend. Diese seien „weit von einer guten oder sogar hohen Versorgungsqualität entfernt“, hieß es von Seiten der Kammer und beruhten nicht auf wissenschaftlich gesicherten Personalbemessungen. In einem Positionspapier fordert die Kammer verlässliche Parameter für die Personalbemessung. Einrichtungen und Stationen mit unzureichender Personalausstattung müssten zum Schutz der Patienten geschlossen werden.
Quelle: ärztezeitung, jh

Aus dem Verband:

Kongress Dentale Zukunft: Erfolgreicher Start

Der erste gemeinsame Kongress für „die junge Zahnärzte-Generation“ war aus Sicht des Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) sowie der Stiftung Innovative Zahnmedizin (SIZ) ein voller Erfolg. Kongressleiter PD Dr. Thomas Wolf (FVDZ Bundesvorstand) und Prof. Dr. Hendrik Meyer-Lückel (Vorstand SIZ) hatten die Idee eines Kongresses für die junge Zielgruppe, der nun erstmalig in Leipzig stattfand. Das Programm aus wissenschaftlichen Vorträgen, praxisrelevanten Themen und Hands-On Kursen traf genau den Geschmack der Teilnehmer: „Eine gute Mischung aus Wirtschaft und zahnärztlichen Veranstaltungen“, die von moderner konservierender Zahnheilkunde (Stichwort Kariesinfiltration) und ästhetischen Kompositrestaurationen bis zum  Erfassen und Verstehen wichtiger wirtschaftlicher Kennzahlen rund um den Praxisalltag reichte. Bewusst wurde ein urbaner Veranstaltungsort in Sachsen gewählt, der das Kongressprogramm des Freien Verbandes (Schladming, Sylt, Usedom) abrundet. Die Party am Freitagabend blieb allen in positiver Erinnerung - auch beim abschließenden Workshop am Samstag, den man je nach Interesse im Voraus wählen konnte. Frisch approbierte Zahnärzte/innen, aber auch jene, die schon länger in der Selbständigkeit sind und solche die es bald sein möchten, nutzten ausgiebig die Gelegenheit zum Austausch mit Referenten und anderen Teilnehmern. Vorgesehener Termin 2020: 24./ 25. Juli – Leipzig.
lh

Auch das noch:

Selbstständigkeit hält fit

Und hier noch die gute Nachricht: Selbstständige bleiben offenbar geistig länger fit als Angestellte. So jedenfalls die Schlussfolgerung aus einer Untersuchung der niederländischen Universität Groningen. Ausgewertet wurden Daten von 22.000 Menschen, die im Rahmen des Sozioökonomischen Panels erhoben worden waren. Die Antworten der Befragten über einen längeren Zeitraum ermöglichten Rückschlüsse auf die geistige und körperliche Gesundheit. Aktive Arbeitsmarktpolitik, wie etwa Zuschüsse für Gründer, würden nicht nur Unternehmer fördern und Jobs schaffen, sondern auch die öffentliche Gesundheit verbessern, erklärte Studienautorin Milena Nikolova. Psychische und physische Verbesserungen hätten sich sowohl bei ehemals Arbeitslosen gezeigt als auch zuvor Angestellten. Zudem war der Effekt bei Arbeitslosen, die in einen neuen Job bekamen, kleiner als für bei denjenigen, die ihr eigener Chef wurden. Bleibt die Frage: Was ist Ursache, was ist Wirkung?
Quelle: welt, jh

Weitere Informationen zum Verband finden Sie auf unserer Homepage: www.fvdz.de

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