ZÄF Hochfranken e.V. zahnärztl.Fortbildung & Information

News-FVDZ Nachrichten 28.Mai 2019

Sehr geehrter Herr Dr.,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

      • Europawahl 2019: Starkes Signal für europäischen Zusammenhalt

 

      • Hauptstadtkongress Gesundheit erstmals mit zahnärztlicher Beteiligung

 

      • EPA: Datenschutz offenbar zweitrangig

 

      • Treffen der Landes- und Bezirksgruppenvorsitzenden

 

      • GOZ-Punktwertuhr gestartet

 

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

Europawahl 2019: Starkes Signal für europäischen Zusammenhalt

Das große Beben in der Europäischen Union (EU) ist bei der Europawahl ausgeblieben. Dennoch lässt sich an diesem vorher als „Schicksalswahl“ eingeordneten Votum einiges ablesen: Fast überall in der EU haben die sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien Verluste hinnehmen müssen, aber auch die konservativen Parteien haben verloren. Der rechte Rand ist deutlich breiter geworden, allerdings legten die liberalen Parteien und auch die Grünen ebenso zu. Ein „Weiter so, Europa“ ist damit ausgeschlossen, denn das Europaparlament ist bunter geworden – Mehrheiten und Koalitionen lassen sich nicht mehr so leicht organisieren. Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) sieht in dieser Neuverteilung auch Chancen. „Diese Wahl zeigt zweierlei: Zum einen wurde der Vereinheitlichung aller einzelstaatlichen Gesundheits- und Sozialsysteme eine klare Absage erteilt, zum anderen ist das Votum deutlich für gemeinsame europäische Werte, Freizügigkeit und eine gemeinsame Wirtschafts- und Klimapolitik ausgefallen“, sagte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. „Die freie Berufsausübung ist ein Garant für einen Mindeststandard der Zahnheilkunde in allen EU-Ländern, und solche Mindeststandards sind Voraussetzung für den sozialen Zusammenhalt in der EU.“ Der FVDZ erwarte vom Europäischen Parlament eine klare Positionierung zur Subsidiarität und zu nationalen Entscheidungsbefugnissen gegenüber sozialen Sicherungssystemen. Schrader sieht in der vergleichsweise hohen Wahlbeteiligung zur Europawahl ebenfalls einen klaren Auftrag an die EU: „Die Bevölkerung will ein starkes Europäisches Parlament mit klaren parlamentarischen Befugnissen, wie beispielsweise einem Initiativrecht in der Gesetzgebung, das bisher der Kommission vorbehalten ist.“
sas

Hauptstadtkongress Gesundheit erstmals mit zahnärztlicher Beteiligung

Es gibt vor allem zwei Themen, um die der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vergangene Woche kreiste: Digitalisierung und (Fach-)Ärztemangel. Tausende Vertreter aus Gesundheitswesen und Politik kamen zu diversen Podiums- und Gesprächsrunden nach Berlin. Erstmalig war auch der Freie Verband bei zwei Diskussionsrunden mit dabei – natürlich mit dem wichtigen Thema der Nachwuchsgewinnung zur freien Berufsausübung. Der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader referierte beim Podium „Neue Strategien der Ärztegewinnung in strukturschwachen Regionen“ zu möglichen Genossenschaftsmodellen. Er stellte die Vorteile für junge (zahn-)ärztliche Kolleginnen und Kollegen dar, flexibler und risikofrei innerhalb einer Genossenschaft freiberuflich tätig werden zu können. Gerade in strukturschwachen Regionen stelle das Modell eine gute Möglichkeit dar, wie ältere (Zahn-)Ärzte ihre Praxis in Genossenschaften einbringen könnten, um so die Schließung zu vermeiden, erläuterte Schrader. Die stellvertretende FVDZ-Bundesvorsitzende, Gudrun Kaps-Richter, machte sich beim Thema „Angestellte Ärzte in der ambulanten Versorgung: Traumjob oder Ausbeutung“ für die „lebenslänglich freie Berufsausübung“ stark. Zwischen Anstellung und Selbstständigkeit gebe es mittlerweile sehr viele Berufsausübungsformen, berichtete Kaps-Richter. Entscheidend für einen freien Beruf sei aber die lebenslange Möglichkeit, von einer Form in die andere wechseln zu können. Kaps-Richter wies darauf hin, dass die selbstständige Niederlassung in der Zahnärzteschaft mit mehr als 80 Prozent weiterhin das gängige Berufsmodell sei und dass die Einzelpraxis eher wieder beliebter werde. Mit Blick auf Medizinische Versorgungszentren von Fremdinvestoren schloss sie die Frage an: „Möchte ich Zahnarzt und Unternehmer sein oder Erntehelfer für internationale Investoren?“
sas /mf

EPA: Datenschutz offenbar zweitrangig

Es wird in den seltensten Fällen beachtet, ist aber schon lange Rechtslage: Auch im Krankenhaus dürfen nur die jeweils behandelnden Ärzte Zugriff auf die Patientendaten haben. Bei der jetzt forciert vorangetriebenen Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) wird dieser Grundsatz nun offenbar systematisch und bewusst missachtet. So erklärten Vertreter der Gematik, angesichts der kurzen Fristen müsse man Abstriche machen und habe sich entschieden, die Patientenakte erst einmal einzuführen und später selektive Zugriffsrechte zu ermöglichen. Das heißt, wenn ein Patient einem Arzt Zugriff gewährt, gilt „alles oder nichts“. Will eine Patientin beispielsweise ihrem Zahnarzt Informationen aus der Akte geben, so kann dieser auch die Daten des Gynäkologen einsehen. „Es ist ein Grundversprechen der elektronischen Patientenakte, dass die Versicherten selbst entscheiden können, wem sie welche Daten zur Verfügung stellen wollen“, erklärte dazu die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Maria Klein-Schmeink. So werde die Akzeptanz aufs Spiel gesetzt. Die Verantwortung dafür trage Spahn durch seine „ausschließlich politisch motivierte Fristsetzung“. Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP, Christine Aschenberg-Dugnus, beklagte: „Dass die Regierung ein halbfertiges Produkt vorlegt, ist ein weiterer Vertrauensverlust in die Digitalisierung.“ Patienten hätten ein Recht auf eine sichere Patientenakte. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte unterdessen, dass es keine Möglichkeit für Patienten geben werde, ihre elektronische Akte individuell so einzustellen, dass je nach Arzt nur ein Teil der Informationen einsehbar ist. Daran arbeite man aber, sagte ein Sprecher.
Quelle: änd, jh

Aus dem Verband:

Treffen der FVDZ-Landes- und Bezirksgruppenvorsitzenden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) legt ein Gesetz nach dem anderen auf den Tisch. Wie der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) mit aktuellen politischen Entwicklungen umgeht, welche Einflussmöglichkeiten die Zahnärzteschaft auf Bundes- sowie auf Europaebene hat und wie sich der FVDZ positioniert, darüber hat der Bundesvorstand (BV) die Landes- und Bezirksgruppenvorsitzenden vergangenes Wochenende bei einem Treffen in Berlin informiert. „Im Monatstakt bekommen wir neue Gesetze, die unsere Berufsausübung komplett umkrempeln und langfristige Auswirkungen haben werden, die jetzt noch keiner richtig absehen kann“, erläuterte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. Mit Blick auf das geplante Digitalisierungsgesetz kündigte er an, dass sich die Hauptversammlung im Oktober mit dem Thema intensiv auseinandersetzen werde. „Das Gesetz trifft uns ganz essenziell“, sagte Schrader und berichtete, dass der BV jetzt eine Projektgruppe „Digitalisierung“ ins Leben gerufen hat. Auch das Thema Lobbying stand bei der Sitzung auf der Agenda. So kurz vor der Europawahl erfuhren die Landes- und Bezirksgruppenvorsitzenden Interessantes über die Lobbyarbeit des Freien Verbandes auf EU-Ebene und wie man auf Schlüsselentscheider in Brüssel einwirken kann. Über das FVDZ-Mitgliedermanagement und den Erfolg des Existenzgründerprogramms berichtete Geschäftsführer Heinrich Bolz. In dem Bereich sei es besonders wichtig, wenn die Basis vor Ort – also die Mitglieder der Landes- und Bezirksgruppen – das Programm für Studierende und junge Zahnärzte unterstützten, indem sie als Ansprechpartner und erfahrene Zahnärzte zur Verfügung stünden. Darüber hinaus wurde eine Arbeitsgruppe „Mitgliedermanagement“ gegründet, die unter anderem zum Ziel hat, die Verbandskommunikation zu modernisieren.  
mf

GOZ-Punktwertuhr gestartet

Seit mehr als 30 Jahren – per heute seit 11.471 Tagen – ist der GOZ-Punktwert eingefroren. An dieser Tatsache zeigt sich mehr als an allen Lippenbekenntnissen, die Wertschätzung für die zahnärztliche Profession.
Der Verordnungsgeber macht keine Anstalten, daran etwas zu ändern. Das sollte jede zahnärztliche Praxis sich selbst und ihren privatversicherten Patienten klarmachen. Sie werden daher künftig in jedem FVDZ aktuell die aktuelle Zahl in der Kopfzeile finden. Zur Überwindung dieser Situation bedarf es neuer Wege.
 „Brauchst Du eine helfende Hand, schau ans Ende Deines Armes“ – oder in die App vom Freien Verband. In der neuen App für Android und IOS finden Sie alle GOZ-Positionen sowie die vergleichbaren BEMA-Positionen auf einen Blick. Sie sehen sofort, wieviel Honorar Sie bei verschiedenen Steigerungsfaktoren für Ihre Leistung erhalten und welche Gebührennummern über Faktor 2,3 gesteigert werden müssten, um das sozialrechtlich definierte Kassenleistungshonorar zu erhalten. Einzelne Gebührennummern finden Sie schnell über die Suchfunktion, oft genutzte Leistungsnummern speichern Sie in einer Favoritenliste. So haben Sie das Abrechnungs- und Honorarmanagement auf schnelle und ergonomische Art immer parat. Exklusiv für Mitglieder gibt’s den Navigator hier: Zum Play-Store  Zu iTunes
jh

Nachrichten

News-FVDZ Nachrichten 11. Juni 2019

12. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.484 Tage Unsere...

News-FVDZ Nachrichten 4. Juni 2019

07. Juni 2019

Sehr geehrter Herr Dr                      , mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. GOZ-Punktwertuhr:  11.477 Tage...

News-FVDZ Nachrichten 28.Mai 2019

31. Mai 2019

Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir...

News-FVDZ Nachrichten 7.Mai 2019

08. Mai 2019

Sehr geehrter Herr Dr. mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir...

News-FVDZ Nachrichten 9.April 2019

10. April 2019

Sehr geehrter Herr Dr. , mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten...

News-FVDZ Nachrichten 2.April 2019

02. April 2019

Sehr geehrter Herr mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie...

News-FVDZ Nachrichten 19.März 19

26. März 2019

Sehr geehrter Herr Dr. mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir...

News-FVDZ Nachrichten 12.März 19

12. März 2019

Sehr geehrter Herr mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie...

News-FVDZ Nachrichten 5.März 19

05. März 2019

Sehr geehrter Herr Dr. mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir...

News-FVDZ Nachrichten 26.Feb.19

01. März 2019

Sehr geehrter Herr Dr. mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir...

News-FVDZ Nachrichten 20.Feb.19

21. Februar 2019

Sehr geehrter Herr Dr. , mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten...

News-FVDZ Nachrichten 12.Feb.19

16. Februar 2019

Hinweis: Wird das FVDZ aktuell nicht korrekt angezeigt, können Sie es hier auf unserer Website einsehen.    Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in...

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok