ZÄF Hochfranken e.V. zahnärztl.Fortbildung & Information

News-FVDZ Nachrichten 15.Jan.19

Sehr geehrter Herr Dr.

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • FVDZ fordert Moratorium bei Digitalisierung
  • TSVG: Protest der Ärzteschaft am 23. Januar
  • TSVG: Spahn will Selbst-Ermächtigung nachschieben
  • Ministerin: Isolierte Novelle der Approbationsordnung nicht zielführend
  • Ärztin soll neue Patientenbeauftragte werden
  • 51. Zahnärzte Winterkongress zum ersten Mal in Schladming
  • Zu guter Letzt: Bier gegen Alkoholvergiftung

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

FVDZ fordert Moratorium bei Digitalisierung

In Anbetracht der aktuellen Debatte um gehackte Daten zahlreicher Politiker und Prominenter fordert der Freie Verband ein Moratorium bei der Einführung der digitalen Infrastruktur im Gesundheitswesen wie etwa dem Versicherten-Stammdaten-Management und der elektronischen Patientenakte. Es zeige sich mal wieder, dass die Digitalisierung kein Patentrezept sei. „Wer jetzt noch behauptet, die Patientendaten in der elektronischen Patientenakte oder gar Gesundheits-Apps auf Smartphones sind sicher, hat den Schuss nicht gehört! Da helfen auch demonstrativer Aktionismus und erhöhte Strafandrohungen gar nichts!“, erklärte Harald Schrader, Bundesvorsitzender des FVDZ. „Kontonummern, Telefonnummern, Adressen kann man ändern, nicht aber Gesundheitsdaten. In den falschen Händen sind sie eine lebenslange Bedrohung.“ Es sei ratsam, den gesamtem Digitalisierungsprozess im Gesundheitswesen zu überdenken, um Sicherheitsdefizite erkennen und beheben zu können. Digitalisierung richtig und sinnvoll eingesetzt wie beispielsweise beim Röntgen, bei Zahnersatzherstellung mittels CAD oder beim Navigieren für Implantate sei zu begrüßen. Die Risiken und Nebenwirkungen der digitalen Versorgungssteuerung seien durch den umfangreichen Datenklau jedoch ein weiteres Mal erkennbar geworden. „Der FVDZ beharrt darauf, dass sensible Daten beim Patienten und den Ärzten seines Vertrauens bleiben und nicht zentral gespeichert werden“, sagte Schrader.
jg, jh

TSVG: Protest der Ärzteschaft am 23. Januar

Eine Vielzahl von Ärzteverbänden und -organisationen haben den 23. Januar zum Protest- und Aktionstag gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz erklärt. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) ruft dazu auf, den Protest zu unterstützen, sich bei regionalen Treffen zu informieren und über die Auswirkungen des Gesetzes zu diskutieren. Bislang sind Aktionen in Hamburg, Hannover, Rotenburg (Wümme), Regensburg, Ingolstadt, Witten sowie Bad Segeberg geplant. Aktuelle Informationen unter: www.niedergelassene-protestieren.de.
Am Montag dieser Woche beschäftigt sich der Petitionsausschuss mit dem Gesetz. Mehr als 200.000 Unterstützer fand eine Petition des Bundesverbandes der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) und 27 weiterer Verbände. Der bvvp fordert u.a.: „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den von der Bundesregierung am 26.09.2018 eingebrachten Entwurf zum Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz – TSVG) abzulehnen und an das zuständige Fachministerium zurück zu verweisen.“ Das Gesetz stößt auf Widerspruch, da es u.a. zwingend eine vorgeschaltete Instanz vor dem Zugang zum behandelnden Psychotherapeuten vorsieht.
Quelle: änd

TSVG: Spahn will Selbst-Ermächtigung nachschieben

Mit einem Änderungsantrag zum TSVG will Minister Spahn sein Ministerium dazu ermächtigen, selbst zu entscheiden, was Kassenleistung wird und was nicht – ohne das Votum des (zuständigen) Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Die Reaktion des G-BA-Vorsitzenden, Prof. Josef Hecken, ließ nicht lange auf sich warten: „Mit einer solchen Ermächtigung des BMG wäre der Weg in die Beliebigkeit und Staatsmedizin vorprogrammiert“, erklärte Hecken. Per Ministerverordnung könnten künftig einfach Behandlungsmethoden, deren Nutzen und Schaden völlig unklar sei, nach Belieben und politischer Opportunität in die GKV gelangen. Dies sei ein vollständiger Systembruch und ein völlig systemfremder, überzogener und unangemessener Vorschlag. Und weiter: „Der geplante neue § 94a SGB V kann nur als ‚Methodenbewertung super light‘ bezeichnet werden und ist ein Schritt zurück ins medizinische Mittelalter, denn er ersetzt in der Bundesrepublik Deutschland die mittlerweile sich weltweit sogar in Schwellenländern als Standard durchsetzende evidenzbasierte Medizin durch früher geltende Prinzipien der „eminenzbasierten“ Medizin, die jahrhundertelang Grundlage für unwirksame und gefährliche Anwendungen war, wie etwa dem Aderlass.“
Quelle: änd

Ministerin: Isolierte Novelle der Approbationsordnung nicht zielführend

Eine neue Approbationsordnung für Zahnärzte (ApprOZ) wird es wohl in absehbarer Zeit nicht geben. Die rheinlandpfälzische Gesundheits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU-Fraktion im Landtag erstmals deutlich gemacht, dass es „zum jetzigen Zeitpunkt nicht zielführend“ sei, die „Approbationsordnung für Zahnärzte isoliert zu novellieren“. Zu dieser Auffassung ist die Ministerin vor dem Hintergrund einer zeitnahen Umsetzung des bereits verabschiedeten Masterplans des Medizinstudiums 2020 gekommen. Dieser sehe eine enge Verzahnung der Human- und Zahnmedizin vor. Deshalb werde eine Synchronisation der beiden Approbationsordnungen für Human- und Zahnmedizin als sinnvoll erachtet. Dies entspreche auch der Bewertung der Expertenkommission zum Masterplan Medizinstudium 2020. Daneben gebe es noch weitere problematische Punkte in der Novelle der ApprOZ. Unabhängig davon sei der „inhaltliche Modernisierungsbedarf der ApprOZ allgemein anerkannt und wird sowohl auf der Gesundheits- wie auch auf der Wissenschaftsseite in den Landes- und Bundesgremien gesehen“. Um die Novellierung der seit 1955 geltenden zahnärztlichen Approbationsordnung wird nun seit mehr als zehn Jahren gerungen.
sas

Ärztin soll neue Patientenbeauftragte werden

Die Herzchirurgin und CDU-Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Claudia Schmidtke aus Lübeck soll neue Patientenbeauftragte der Bundesregierung werden. Das Bundeskabinett muss dem Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) allerdings noch zustimmen. Damit wird die Medizinerin voraussichtlich die Nachfolgerin von Ralf Brauksiepe, der nach sechs Monaten freiwillig das Amt aufgab und in die Wohnungswirtschaft wechselte. Das Amt war danach zwei Monate vakant. Schmidtke gehört seit 2017 dem Parlament an, zuvor war sie stellvertretende Chefärztin am Herzzentrum Bad Segeberg und davor viele Jahre als Oberärztin in der Klinik für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie an der Universität Lübeck beschäftigt. Berufsbegleitend hat sie Gesundheitsökonomie studiert und einen MBA-Abschluss erworben. Sie trat 2015 in die CDU ein, weil sie den Hochschulstandort Lübeck stärken wollte.
Quelle: Ärzte Zeitung

Aus dem Verband:

51. Zahnärzte Winterkongress zum ersten Mal in Schladming

Der bekannte Winterkongress an einem neuen Tagungsort: Über die Karnevalszeit - vom 3. bis 8. März 2019 - lädt der Freie Verband zum 51. Zahnärzte Winterkongress ins moderne Kongresszentrum in den Skiort Schladming (Österreich) ein. Vertiefen Sie in der Kongresswoche gemeinsam mit Ihrem Praxisteam Ihre Kenntnisse und lernen Sie von international anerkannten Referenten klinisch- und praxisrelevantes Grundlagen- und Expertenwissen. Abgerundet wird die niveauvolle Fortbildung von einem attraktiven Rahmenprogramm. Die Region bietet Ihnen perfektes Skivergnügen für das Praxisteam und die ganze Familie. Wir empfehlen eine frühzeitige Hotelbuchung über den Tourismusverband Schladming und freuen uns, Sie im März 2019 in der schönen Winterkulisse der Steiermark begrüßen zu dürfen. Anmeldungen sind online (www.fvdz.de/schladming) oder per E-Mail möglich: (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) / Fax (+49 (0) 22 8 34 06 - 71).
red

Zu guter Letzt:

Bier gegen Alkoholvergiftung

Um einen Mann vor einer schweren Alkoholvergiftung zu bewahren, gaben seine Ärzte ihm noch mehr Alkohol: pro Stunde eine Dose Bier. Nach 15 Stunden und 15 Dosen Bier konnte er das Krankenhaus verlassen, außer einem bösen Kater soll er keine Beschwerden mehr gehabt haben. Der 48-Jährige war am 25. Dezember bewusstlos und in lebensbedrohlichem Zustand auf die Intensivstation des Quang Tri Krankenhauses in der gleichnamigen nordvietnamesischen Provinz eingeliefert worden, nachdem er zuvor auf einer Party große Mengen vermutlich mit Methanol verunreinigten Schnaps getrunken hatte. Beim Abbau in der Leber entstehen Formaldehyd und Ameisensäure. Dies kann zur Erblindung und sogar zum Tod führen. Der Trick führt nun dazu, dass die Leber mit der Verarbeitung von Ethanol, also "normalen" Alkohol, beschäftigt ist, das Methanol wird dann gar nicht erst abgebaut, sondern nach und nach durch die Atmung und den Urin ausgeschieden. Quelle: spiegel, dpa

Anmerkung des Webmasters:  Nach deutschem psychatrischem Verständnis ist eine derartige  Therapie  UNETHISCH... Suchttherapie geht so nicht nach ICD10

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12. März 2019

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