ZÄF Hochfranken e.V. zahnärztl.Fortbildung & Information

News-FVDZ Nachrichten 8.Jan.19

Sehr geehrter Herr Dr.

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • BMG: Kein Zweifel an Nutzen der Kieferorthopädie
  • BFAV: Patientenakte nicht sicher
  • Barmer-Chef will mehr Geld für große Kassen
  • Obamacare bleibt vorläufig in Kraft
  • Studie: Warum Patienten lügen
  • Praxispool: Das Online-Suchportal für Praxisabgabe und Praxisübernahme
  • Zu guter Letzt: Tschechische Supermärkte müssen abgelaufene Lebensmittel spenden

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

BMG: Kein Zweifel an Nutzen der Kieferorthopädie

Eine vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebene Studie zum Nutzen der Kieferorthopädie hat hohe Wellen geschlagen. In einem Artikel der „Bild“-Zeitung war von „Abzocke mit Zahnspangen“ sowie dem „Milliarden-Geschäft der Kieferorthopäden“ die Rede. Das BMG stellte in einem Schreiben an die Redaktionen des Landes klar, dass es nicht an der Notwendigkeit kieferorthopädischer Leistungen zweifele. Es sei korrekt, dass eine Meta-Studie vom IGES-Institut in Auftrag gegeben wurde. Allerdings sei die Datenlage nicht ausreichend, um die Nutzenfrage zu beantworten. „Dass Zahnspangen die Morbidität (Karies, Parodontitis, Zahnverlust, etc.) verringern, kann zwar nicht belegt werden, ist aber laut IGES auch nicht ausgeschlossen. Dafür konstatieren die Studien-Autoren, dass sich Zahnfehlstellungen sowie die Lebensqualität der Patienten durch diese Behandlung verbessern“, bekräftigt das Ministerium. Überdies beurteile nicht der Gesetzgeber den Nutzen einer Behandlung, sondern der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA). Gleichzeitig erklärte das BMG den Forschungsbedarf und die Handlungsempfehlungen mit den beteiligten Organisationen zu diskutieren. SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach forderte: „Der Gemeinsame Bundesausschuss muss sich damit beschäftigten.“ Es müsse untersucht werden, ob wirklich medizinische Gründe zu einer massiven Zunahme der Behandlungskosten geführt hätten, oder ob es wirtschaftliche seien.
Quelle: änd

BFAV: Patientenakte nicht sicher

Die aktuelle Debatte um geleakte Prominentendaten wirft auch ein Schlaglicht auf die Sicherheit der geplanten oder schon bestehenden elektronischen Patienten-Akten (ePA). IT-Fachleute hatten auf dem 35. Chaos Communication Congress (35C3) des Chaos Computer Clubs in Leipzig deren Sicherheit bezweifelt. So entspreche die Authentifizierung der digitalen Patientenakte Vivy nicht den gängigen Sicherheitsvorstellungen. Unterdessen warnte auch der Bayerische Facharztverband (BFAV) vor einer Fortführung des Projekts elektronische Patientenakte. Diese gehöre auf den „Datenmüll“. Es sei „höchste Zeit, inne zu halten und den erzwungenen Anschluss aller Praxiscomputer an ein zentrales IT-Netz zu verhindern“, betont der Datenschutzbeauftragte des BFAV, Dr. Karl Ebertseder. Wenn bereits heute Hacker die Sicherheitskonzepte von Gesundheits-Apps und digitalen Internet-Plattformen mühelos knacken könnten, würden immense Datenschutz-Probleme drohen, wenn in ein paar Jahren alle Gesundheitsdaten der Bevölkerung zentral gespeichert und online abrufbar sein sollten, so seine Befürchtung. Die Einführung der ePA mache die mehr als 72 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland zu „unfreiwilligen Beta-Testern“ für die IT-Industrie.
Quelle: änd, red

Barmer-Chef will mehr Geld für große Kassen

Der Vorstandsvorsitzende der Barmer Ersatzkasse, Christoph Straub, hat in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ gefordert, dass für die Gesundheitsversorgung in den Städten mehr Geld zur Verfügung gestellt werden muss. Da es in den Städten mehr Ärzte, Therapeuten und Kliniken gebe, seien die Kosten pro Kopf höher als auf dem Land. Diesen Unterschied berücksichtige jedoch der morbiditätsorientierte Risikostruktur-Ausgleich (Morbi-RSA) nicht. Somit bekämen regional agierende Krankenkassen zu viel und überregional agierende Krankenkasse zu wenig Geld aus dem Gesundheitsfonds. Der Ärztemangel in vielen ländlichen Gebieten ist für Straub ein „Strukturproblem“, das auch der Morbi-RSA nicht beheben könne. Dafür seien vielmehr „wichtige Maßnahmen zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung auf dem Land“ das richtige Mittel.
Quelle: änd

Obamacare bleibt vorläufig in Kraft

Obwohl die Republikaner und allen voran der Präsident der USA, Donald Trump, schon einige Versuche unternahmen, die Gesundheitsreform „Obamacare“ abzuschaffen, sind sie ein weiteres Mal gescheitert. Ein Urteil des Bundesrichters Reed O´Connor, das die Gesundheitsreform „Obamacare“ für verfassungswidrig erklärt hatte, tritt vorerst nicht in Kraft. Der Bundesrichter bekräftigte zwar in seiner Begründung, dass er die Gesundheitsreform nach wie vor für verfassungswidrig halte, die Anordnung solle aber nicht sofort in Kraft treten, da viele Amerikaner ansonsten mit „großer Unsicherheit“ konfrontiert würden. Nun können Berufungsklagen gegen das Urteil eingereicht werden und „Obamacare“ bleibt vorerst in Kraft.
Quelle: Ärzte Zeitung

Studie: Warum Patienten lügen

Dass die Angaben zum Nikotin-Konsum eher nach oben, diejenigen zu Zahnpflegezeiten eher nach unten korrigiert werden müssten, weiß jeder Zahnarzt. Schwerer wiegt, dass offenbar viele Patienten gesundheitsrelevante Informationen vor ihrem Arzt verheimlichen. Forscher aus Middletown/Connecticut befragten in zwei Online-Umfragen (A und B) 4510 Erwachsene, ob sie ihren Ärzten in bestimmten Situationen schon einmal Informationen verschwiegen hatten. Dies geschah am häufigsten, wenn die Patienten mit den Empfehlungen ihres Arztes nicht einverstanden waren (A: 46 / B: 31 Prozent). Auf Platz zwei folgten Situationen, in denen die Patienten die Anweisungen ihres Arztes nicht befolgt hatten (32/24). Einen ungesunden Lebensstil hatten mehr als 20 Prozent der Patienten verheimlicht. Etwas weniger häufig wurden Medikationsfehler nicht mitgeteilt (23/18) oder die Einnahme eines Medikaments bewusst verheimlicht (16/10). Als Gründe wurden (absteigende Häufigkeit) genannt:  nicht wegen des Verhaltens verurteilt oder belehrt zu werden, nicht hören zu müssen, wie schlecht ein bestimmtes Verhalten ist, die Peinlichkeit, etwas zuzugeben, nicht als schwieriger Patient zu gelten, nicht (noch) mehr Zeit ihres Arztes in Anspruch zu nehmen. Patienten, die relevante Informationen verschwiegen, waren etwas häufiger jünger und weiblich – und in einem schlechteren Gesundheitszustand. Fazit der Forscher: Vertrauen und Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten müssten verbessert werden.
Quelle: Ärztezeitung, red

Aus dem Verband:

Praxispool: Das Online-Suchportal für Praxisabgabe und Praxisübernahme

Der FVDZ bietet mit dem Praxispool ein Online-Suchportal für Zahnärzte, die sich in einer eigenen Praxis niederlassen wollen, oder für Zahnärzte, die ihre Praxis aufgeben möchten. Mit Hilfe eines Online-Fragebogens werden (unter strengen Datenschutzbestimmungen) Angaben zur Region oder Praxisausstattung gespeichert. Sobald Übereinstimmungen beider Nutzer vorhanden sind, wird dies den beiden bekannt gegeben und der Kontakt kann per E-Mail hergestellt werden. Als Mitglied im Freien Verband können Sie sowohl den Praxispool als auch viele andere Vorteile einer Mitgliedschaft genießen. Nichtmitglieder, die Ihre Praxis abgeben möchten, nutzen den Praxispool kostenfrei. Praxisübernehmer, die noch nicht Mitglied im Freien Verband sind, können Gesuche kostenfrei einstellen, passende Praxisangebote jedoch erst einsehen, wenn Sie dem FVDZ beitreten.
Weitere Informationen zum Praxispool finden Sie auf der Homepage: https://www.fvdz.de/praxispool
red

Nachrichten

News-FVDZ Nachrichten 12.März 19

12. März 2019

Sehr geehrter Herr mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie...

News-FVDZ Nachrichten 5.März 19

05. März 2019

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01. März 2019

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21. Februar 2019

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16. Februar 2019

Hinweis: Wird das FVDZ aktuell nicht korrekt angezeigt, können Sie es hier auf unserer Website einsehen.    Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in...

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09. Februar 2019

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29. Januar 2019

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23. Dezember 2018

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08. Dezember 2018

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News-FVDZ Nachrichten 27.Nov.18

28. November 2018

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News-FVDZ Nachrichten 20.Nov.18

20. November 2018

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News-FVDZ Nachrichten 13.Nov.18

13. November 2018

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News-FVDZ Nachrichten 6.Nov.18

09. November 2018

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17. Oktober 2018

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30. Juli 2018

Sehr geehrter Herr Dr., mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Weniger Bürokratie und mehr...

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17. Juli 2018

Sehr geehrter He............, mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Unsere Themen in dieser Ausgabe:...

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