ZÄF Hochfranken e.V. zahnärztl.Fortbildung & Information

News-FVDZ Nachrichten 20.Nov.18

Sehr geehrter Herr Dr.,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • Telematikinfrastruktur (TI): Bundestag beschließt Fristverlängerung
  • Medizinische Versorgungszentren (MVZ): Spahn signalisiert Gesprächsbereitschaft
  • NAV-Virchow-Bund: Bundesversammlung kritisiert TSVG
  • Organspende: FDP legt neuen Antrag vor
  • Beamte in die GKV: Landesregierung BW sieht Hürden
  • Das Praxishandbuch als Onlineportal
  • Zu guter Letzt: Geht ein Fischotter zum Zahnarzt…

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

Telematikinfrastruktur (TI): Bundestag beschließt Fristverlängerung

Der Bundestag hat die Frist zur Praxisanbindung an die TI um drei Monate verlängert. Praxen müssen nun bis zum 31. März 2019 alle Komponenten für die Telematik bestellen und bei den KVen sowie KZVen nachweisen, um keine Honorarkürzungen zu riskieren. Der Anschluss an die TI muss bis zum 30. Juni 2019 erfolgt sein. Ansonsten drohen Honorarkürzungen von einem Prozent. Die Vertreterversammlung der KZBV hat die Fristverlängerung begrüßt, sie geht ihr jedoch nicht weit genug. Sie forderte den Gesetzgeber auf, die Fristverlängerung nicht von der vertraglichen Vereinbarung zur Anschaffung der Ausstattung abhängig zu machen. Überdies forderten die KZBV-Delegierten eine Fristverlängerung bis zum 31. Dezember 2019, da erst im November 2018 die medisign GmbH für die Ausgabe von elektronischen Praxisausweisen an Zahnarztpraxen zugelassen worden sei. Damit wurde nun nach der Bundesdruckerei und der Firma T-Systems International dem dritten Anbieter für die Ausgabe von elektronischen Praxisausweisen die Zulassung erteilt.
Quelle: KZBV, zm online

Medizinische Versorgungszentren (MVZ): Spahn signalisiert Gesprächsbereitschaft

Das Thema MVZ ist allgegenwärtig und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist dazu offenbar gesprächsbereit. Das berichtete zumindest sein Parteifreund Rudolf Henke, Vorsitzender des Marburger Bundes (MB) auf der Pressekonferenz anlässlich der MB-Hauptversammlung. Spahn will sich demnach im Januar mit Akteuren aus dem Bereich MVZ treffen, um über vielleicht notwendige Korrekturen am Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) zu sprechen. Henke erklärte, er sei optimistisch, dass bis März noch über Änderungen im Gesetz beraten werde, damit die Macht von Großinvestoren begrenzt wird. Gleichzeitig forderte Henke KVen, KZVen sowie Berufsverbände auf, nochmal Beschlüsse zu dieser Thematik einzubringen. Man müsse „kapitalistischen Kommerzialisierungstendenzen“ Widerstand leisten. „Da muss der Gesetzgeber beim TSVG nochmal ran“, so Henke. Die Kammerversammlung der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein fasste am Wochenende einstimmig mehrere entsprechende Beschlüsse, „Wenn wir wissen, welche Folgen die Zulassung von private-equity finanzierten MVZs auf die Versorgung hat, dann gibt es keinen Grund, von unserer Forderung abzurücken“, erklärte dazu der Bundesvorsitzende Harald Schrader. „Die Fehlentscheidung muss zurückgenommen werden!“.
Quelle: änd, jh

NAV-Virchow-Bund: Bundesversammlung kritisiert TSVG

Dem Regierungsentwurf für ein Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) haben die Delegierten der Bundesversammlung des NAV Virchow Bundes sowohl Licht als auch Schatten für die niedergelassenen Haus- und Fachärzte bescheinigt. Kritisiert wurden insbesondere die Vorgaben zur Erhöhung von Mindestsprechstundenzeiten und zahlreiche weitere Eingriffe wie enge Fristsetzungen und angedrohte Ersatzvornahmen. Damit setze der Gesetzgeber „weitere schwerwiegende Eingriffe in die Selbstverwaltung und die Organisationshoheit ärztlicher Praxen fort“. Andererseits sei die Einführung neuer Leistungs- und Servicebereiche, die extrabudgetär vergütet werden sollen ein erster Schritt in die Entbudgetierung aller ärztlichen Grundleistungen. Damit erkenne der Gesetzgeber mit dem Entwurf erstmals an, dass ein Zusammenhang zwischen der Budgetierung ärztlicher Leistungen und Terminkapazitäten in den Praxen niedergelassener Ärzte besteht. Am Ende müsse aber das vollständige Ende der Budgets stehen, forderten die Delegierten. „Der Einstieg in den Ausstieg aus der Budgetierung ist schlussendlich eine echte Chance für die Lösung von Problemen in der ambulanten medizinischen Versorgung.“ Zuvor hatte der parlamentarische Staatssekretär im BMG Thomas Gebhart als Gastredner Kritik am Gesetzentwurf zurückgewiesen. Weiter forderten die Delegierten die Einführung einer Impfpflicht und eine Widerspruchslösung für Organtransplantationen.
Quelle: änd

Organspende: FDP will Lebendspende erleichtern

Die FDP-Bundestagsfraktion hat einen neuen Antrag zur Organspende unterbreitet. Dieser sieht vor, dass altruistische Organlebendspenden unter bestimmten Bedingungen gestattet werden sollen. Demnach soll eine Organlebendspende rechtlich künftig möglich sein, ohne dass (wie bislang erforderlich) zwischen Spender und Organempfänger ein besonderes Näheverhältnis besteht. Die Liberalen wollen eine zielgerichtete Lebendspende ausnahmsweise erlauben, wenn die Transplantation entscheidend ist, um das Leben des Empfängers zu retten und kein anderes Organ aus einer postmortalen oder anderen Lebendspende verfügbar ist. Die „Lebendspendekommission“ muss in diesem Fall in einer bindenden Stellungnahme zu der Ansicht kommen, dass die Spende freiwillig und nicht Gegenstand des verbotenen Handelstreibens ist. Überdies sollen auch anonyme Lebendspenden an einen Organpool erlaubt werden, da Spender mit nur einer Niere oder einem Teil der Leber mit kleinen Einschränkungen weiterleben können, so die FDP. Außerdem sollten ehemalige Lebendspender bei der Zuteilung vorgezogen werden, sollten sie selbst einmal eine Transplantation brauchen.
Quelle: Ärzteblatt

Beamte in die GKV: Landesregierung BW sieht Hürden

Seit August 2018 ermöglicht das Bundesland Hamburg Neu-Beamten anstatt der bisherigen Kombination aus PKV und Beihilfe die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse zu wählen. Das Land trägt dann, wie bei Angestellten, den hälftigen GKV-Beitrag. Die dabei (zunächst) höheren Kosten (in Hamburg geht man von 5,8 Mio. EUR aus) werden bewusst in Kauf genommen, weil man sich langfristig Einsparungen bei der Beihilfe erhofft (oder die private Krankenversicherung austrocknen will, wie Kritiker mutmaßen). Die Landesregierung Baden-Württemberg hat jetzt in der Antwort auf eine Landtagsanfrage der grünen Abgeordneten Thekla Walker das "Hamburger Modell" als schwer umsetzbar bezeichnet. Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) erklärte, dass ein vollständiger Ausstieg aus der Beihilfe "verfassungsrechtlich nicht möglich sein" werde. Wegen der verfassungsrechtlich verankerten Fürsorgepflicht für Beamte würde zumindest in Härtefällen auch künftig eine ergänzende Beihilfe nötig bleiben. Außerdem bleibe die Pflegeabsicherung beim Hamburger Konzept außen vor, hier bestehe der Beihilfeanspruch von Beamten in der GKV unverändert weiter, was einen "erheblichen Verwaltungsmehraufwand" mit sich bringe. Überdies erfülle der Großteil der Beamten in Baden-Württemberg nicht die Voraussetzungen für eine GKV-Mitgliedschaft und würde insoweit auch nicht von einem "Hamburger Modell" profitieren können, heißt es. Ein echtes Wahlrecht könne nur durch Änderungen im SGB V auf Bundesebene erreicht werden. Bislang müssen Beamte, die in der GKV versichert sind, die Beiträge allein aufbringen.
Quelle: ärztezeitung, jh

Aus dem Verband:

Das Praxishandbuch als Onlineportal

Sie wollen sich weniger um Bürokratie und lieber mehr um Ihre Patienten kümmern? Die immer komplexeren Verwaltungsaufgaben rund um die Themen Finanzen, Recht und Steuern sicher beherrschen und schneller erledigen? Dann nutzen auch Sie das Praxishandbuch. Es liefert Ihnen bei nahezu jedem Problem im Praxisalltag eine sofortige Abhilfe sowie eine hohe Zeitersparnis. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: https://www.fvdz.de/praxishandbuch
red

Zu guter Letzt:

Geht ein Fischotter zum Zahnarzt…

Der Fischotter Störtebeker lebt momentan im Wildpark Schwarze Heide. Dort wurde für ihn auch schon die passende Partnerin ausgewählt. Die Fischotterdame Lily bekam ihren zukünftigen Freund allerdings noch nicht zu Gesicht, denn Störtebeker unterzog sich zunächst einer zahnärztlichen Generalüberholung. Tierärztin Dr. Martina Schmoock röntge das Gebiss des sechs Monate alten Tieres und behandelte es anschließend mit Bohrer und Zange. Ein komplett quer stehender Zahn wurde gezogen, nun können sich die restlichen Zähne gut richten. Der kleine Fischotter verschlief die Behandlung. Nach der Rekonvaleszenz steht dem Kennenlernen der beiden nun nichts mehr im Wege. Mit dem gepflegten Gebiss klappt es nun auch bei der Partnerwahl.
Quelle: BILD online

Der FVDZ bietet Zahnärzten und Praxismitarbeitern eine Vielzahl von Seminaren in seiner "FVDZ Akademie" an. Die aktuellen Fortbildungsangebote: 

12.12., 14 - 19 Uhr in Bonn (203)

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12. März 2019

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05. März 2019

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20. November 2018

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