ZÄF Hochfranken e.V. zahnärztl.Fortbildung & Information

News-FVDZ Nachrichten 6.Nov.18

Sehr geehrter Herr Dr.,

mit dem FVDZ aktuell bieten wir Ihnen einmal in der Woche aktuelle Informationen aus dem Verband sowie aus der Gesundheits- und Standespolitik. Darüber hinaus möchten wir Sie in eigener Sache auf die Seminare des FVDZ aufmerksam machen.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • LINKE: Kleine Anfrage zu MVZ
  • Oberverwaltungsgericht (OVG): Keine Groß-MVZ in Wohngebieten
  • BZÄK fordert Kammermitgliedschaft für MVZ
  • Spahn will Neustart für die CDU
  • Vivy-App mit eklatanten Sicherheitsmängeln
  • Erfolgreiches Existenzgründerseminar wird bundesweit ausgebaut
  • Zu guter Letzt: Zähne so bunt wie ein Regenbogen

 

Aus der Gesundheits- und Berufspolitik:

LINKE: Kleine Anfrage zu MVZ

Auf eine kleine Anfrage der Fraktion der Linken im Deutschen Bundestag zum Thema: „Kapitalinteressen bei der Übernahme von Medizinischen Versorgungszentren“ offenbarte die Bundesregierung lückenhafte Kenntnisse.  Konkret wollten die Parlamentarier wissen, wie sich die Anzahl von MVZ in Deutschland entwickelt, wer sie betreibt, ob Krankenhäuser sie nutzen, um Patienten zu gewinnen und was die Regierung davon hält, wenn Finanzinvestoren MVZ übernehmen. Das BMG sieht in MVZ eine zeitgemäße Ergänzung der ambulanten Versorgung und weist darauf hin, dass sie Ärzten eine größere Flexibilität und ein geringeres finanzielles Risiko bieten. Unternehmen, die „allein Kapitalinteressen verfolgen und keinen fachlichen Bezug zur medizinischen Versorgung haben“, will die Bundesregierung hingegen entgegenwirken und bezieht sich dabei auf nichtärztliche Dialyseerbringer. Weiter werden in der Antwort folgende Zahlen genannt: 2006 gab es 665 MVZ, 2017 waren es 2.821. Betreiber sind zum großen Teil Krankenhäuser (1.169) und Vertragsärzte (1.246), wobei besonders die Zahl der MVZ in Krankenhausbesitz stark gestiegen ist. Wie viele MVZ sich in der Hand von Private-Equity Gesellschaften befinden, ist nur für den zahnärztlichen Bereich bekannt: Bis 2014 befand sich kein MVZ im Besitz von Finanzinvestoren, 2015 waren es acht, 2016 stieg die Zahl auf 31, 2017 auf 45, aktuell sind es bereits 60. 
Quelle: aend

Oberverwaltungsgericht (OVG): Keine Groß-MVZ in Wohngebieten

Nach einem Urteil des OVG Sachsen-Anhalt in Magdeburg (AZ: 2 M 53/18) ist der Betrieb von MVZ in reinen Wohngebieten nur eingeschränkt statthaft. Einzelpraxen und Büros seien grundsätzlich zulässig, so das Gericht, die (Praxis- oder) Büronutzung dürfe aber (faustregelartig) nicht mehr als die Hälfte der Wohnungen und auch nicht mehr als 50 Prozent der Wohnfläche pro Gebäude umfassen, so das OVG in seinen Leitsätzen. Im konkreten Fall hatten sich Anwohner gegen den Erweiterungsbau eines als „Institut für Augenheilkunde“ firmierenden MVZs in Halle (Saale) gewehrt. Zunächst hatte das Verwaltungsgericht Halle einem entsprechenden Eilantrag stattgegeben. Dem folgte das OVG und erklärte das geplante Augen-Laserzentrum für „seiner Art nach unzulässig“.
Quelle: Ärztezeitung

Bundeszahnärztekammer (BZÄK) fordert Kammermitgliedschaft für MVZ

Der Vorstand der BZÄK hat eine Pflicht-Kammermitgliedschaft von Investoren-MVZ gefordert. Der BZÄK zufolge legen die Berufsordnungen der Landeszahnärztekammern für jeden Zahnarzt bindend dessen Berufspflichten fest.
Diese dienen unter anderem dazu, die Qualität der zahnärztlichen Tätigkeit sicherzustellen, berufs€würdiges Verhalten zu fördern und berufsunwürdiges Verhalten zu verhindern. Erfolge die Ausübung der zahnärztlichen Tätigkeit jedoch in der Rechtsform einer juristischen Person, könne die Einhaltung des Berufsrechts derzeit nicht durch die Kammer kontrolliert werden, weil juristische Personen nicht Mitglieder der Zahnärztekammern seien. Dies sei aber erforderlich, damit die Kammern ihrer Gemeinwohlverpflichtung nachkommen könnten. Außerdem fordert der BZÄK-Vorstand, durch gesetzgeberische Maßnahmen den Risiken von Fehlanreizen durch den Einfluss von renditeorientierten Kapitalgebern zu begegnen. Ob die Kammer-Mitgliedschaft juristischer Personen der richtige Weg sei, müsse diskutiert werden, erklärte dazu der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. Am besten gewährleiste immer noch der Grundsatz der persönlichen Leistungserbringung und der persönlichen Haftung die „ethisch hochstehende Berufsausübung“.
Quelle: FVDZ, zm online, Ärzteblatt

Spahn will Neustart für die CDU

Dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn große Ambitionen hat, ist bekannt. Folgerichtig bewirbt er sich auch um den Parteivorsitz, nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Rückzug nach gravierenden Verlusten in den letzten Landtagswahlen erklärte. Seine Kandidatur untermauerte der Gesundheitsminister mit einem ausführlichen Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in dem er die CDU zu einem umfassenden Neustart, einer stärkeren Profilierung sowie offenen Debatten aufforderte. Außerdem kritisierte er ein weiteres Mal Merkels Flüchtlingspolitik. Parallel dazu wurde ein Video auf seinen diversen Social-Media-Kanälen veröffentlicht, mit dem er seine Ansprüche bekräftigt. Dieses soll mit seinen schnellen Schnitten und lauter Musik wohl vor allem eher die jüngere Klientel ansprechen. Es zeigt aber wohl auch: Für Jens Spahn ist das Amt des Bundesgesundheitsministers mitnichten die Endstation seiner politischen Karriere.
Quelle: Homepage Jens Spahn

Vivy-App mit eklatanten Sicherheitsmängeln

Seit September ist die App Vivy bei 16 Krankenkassen im Einsatz. Die Versicherten können mithilfe der App eine digitale Gesundheitsakte erstellen und verwalten. Sicherheitsforscher haben nun eklatante Mängel bei der Sicherheit der App und der damit verbundenen Server-Infrastruktur entdeckt. Dabei geht es um konzeptionelle Defizite in einer Funktion, mit der Patienten Dokumente mit ihrem Arzt austauschen können. Außerdem war die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der App nicht sauber programmiert. Durch Schwächen in der Schlüsselverwaltung hätten Angreifer die geheimen Schlüssel der Ärzte auslesen und Daten entschlüsseln können. Der App-Betreiber erklärte dazu, dass die „hypothetischen Angriffsvektoren“ innerhalb von 24 Stunden beseitigt worden seien. Außerdem sei „zu keinem Zeitpunkt“ ein Zugriff von einem oder mehreren Nutzern auf die Gesundheitsakte möglich gewesen. In verschiedenen Medien der IT-Branche wird nach Veröffentlichung weiterer Sicherheitslücken angezweifelt, ob das Sicherheitsversprechen der App für die Gesundheitsakte tatsächlich gehalten werden kann. „Nutzer sollten nicht von mehr Privatsphäre als im Wartezimmer ausgehen“, kommentierte „netzpolitik.org“.
Quelle: heise, Ärzte Zeitung

 

Aus dem Verband:

Erfolgreiches Existenzgründerseminar wird bundesweit ausgebaut

Das erfolgreiche Existenzgründerprogramm des Freien Verbandes wird aufgrund der großen Nachfrage im kommenden Jahr ausgebaut. Die berufsbegleitende Seminarreihe startete im März dieses Jahres und vermittelt alles Wichtige zur Gründung und Führung einer Zahnarztpraxis. Im Mittelpunkt der Seminare stehen die Themen Betriebswirtschaft, Arbeits-, Berufs- und Vertragsrecht, Marketing sowie Personalmanagement. Erfahrene Referenten schlagen die Brücke zwischen Theorie und Praxis. Was immer Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber wissen müssen und schon immer wissen wollten, hier erfahren sie es – kompetent, komfortabel, kostenfrei. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme: die Mitgliedschaft im Freien Verband. Und die ist für Studenten ebenfalls kostenfrei. Bisher haben sich 97 Teilnehmer angemeldet. Das Programm richtet sich an studentische Mitglieder ab dem 9. Semester und angestellte Zahnärzte bis zum 5. Berufsjahr. Die Existenzgründer können aus 12 Seminaren frei einen oder alle Termine wählen, verteilt auf 18 Monate. So kann jeder Interessent jederzeit einsteigen und berufsbegleitend an der Fortbildung teilnehmen. Die Seminare sollen bald in regionalen Standorten mit jeweils den gleichen Inhalten stattfinden, demnächst in Stuttgart, Erlangen, Rust, Leipzig und Hamburg. Pro Tagesseminar erhalten Teilnehmer sechs Fortbildungspunkte. Ausführliche Informationen zum Programm finden Sie hier: https://www.fvdz.de/existenzgruenderprogramm.html
mar, red

 

Zu guter Letzt:

Zähne so bunt wie ein Regenbogen

Halloween ist zwar vorbei, aber die Karnevalssaison beginnt in wenigen Tagen. Grund genug, um den neuesten amerikanischen Instagram-Trend vorzustellen: Zähne in Regenbogenfarben. Wie das geht? Ganz einfach: Mittels einer Art Nagellack ist es möglich, die Zähne in allen Farben des Regenbogens anzumalen. Die Farben haben vielversprechende Namen wie „Feenstaub“ oder „Zuckerwatte“. Der ganze Spaß kostet um die 20 Dollar pro Flasche und hält bis zu 24 Stunden. Die bunten Farben lassen sich jederzeit unkompliziert durch Zähneputzen entfernen. Vielleicht eine Idee, um das Karnevalskostüm zu perfektionieren?
Quelle: New York Post

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